Hilfe für Anja in einer schweren Lebenssituation

Anja Kominek Herne, Germany

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Hilfe für Anja – Unterstützung in einer schweren Lebenssituation

Über mich

Mein Name ist Anja, ich bin 52 Jahre alt und lebe seit meiner Kindheit mit den Folgen eines schweren traumatischen Erlebnisses. Seit vielen Jahren leide ich an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) und einer schweren Depression. Diese Erkrankungen prägen mein Leben in allen Bereichen und machen jeden Tag zu einer enormen Herausforderung.

Mein Nervensystem ist dauerhaft überaktiviert. Ich befinde mich fast ständig in einem Zustand von Alarmbereitschaft und Hochspannung. Das bedeutet: Mein Körper kann kaum entspannen, sich nicht erholen und nicht regenerieren. Auch Medikamente helfen nur bedingt – sie nehmen mir zwar manchmal die Spitze der Anspannung, machen mich aber gleichzeitig extrem müde und erschöpft. Trotzdem kann ich oft nicht schlafen. Dieser dauerhafte Zustand aus Erschöpfung, Anspannung und innerer Getriebenheit ist kaum auszuhalten.

Dazu kommen Flashbacks und Intrusionen – ungewollte Erinnerungen, die so real wirken, als würde ich das Erlebte erneut durchmachen. Sie reißen mich mitten aus dem Alltag und machen es schwer, mich auf irgendetwas zu konzentrieren oder Stabilität zu finden.

Ich dissoziiere sehr oft – in solchen Momenten bin ich wie „weggetreten“ und komplett handlungsunfähig. Es fühlt sich an, als würde ich mein Leben von außen beobachten, ohne eingreifen zu können.

Aufgrund meiner Angst- und Panikstörung ist es mir zudem oft nicht möglich, meine Wohnung zu verlassen. Besonders schwierig sind Situationen, in denen ich das Gefühl habe, eingesperrt oder ausgeliefert zu sein. Deshalb kann ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen – geschlossene Räume, aus denen ich nicht sofort herauskann, lösen starke Panik aus.

Ich schaffe mein Leben so, wie es im Moment ist, nicht mehr. Jeder Tag ist für mich ein Kampf ums Überleben – ein ständiger Balanceakt zwischen Angst, Erschöpfung und dem Versuch, irgendwie weiterzumachen. Ohne Hilfe und Unterstützung ist diese Belastung kaum noch zu tragen.

Meine Situation

Seit der Trennung von meinem Partner muss ich mich alleine durchschlagen. Ich lebe jetzt seit einem Jahr in meiner Wohnung – leider immer noch ohne Küche, weil mir Kraft, Mittel und Unterstützung fehlen. Für jemanden in meinem Zustand sind das zu viele Probleme auf einmal.

Die Zahnprobleme sind ebenfalls eine direkte Spätfolge meiner Traumatisierung. Trotzdem muss ich die Kosten selbst tragen – während der Täter, trotz Anzeige, ohne Konsequenzen davonkommt. Auch das ist für mich schwer zu ertragen.

Durch die jahrelange Belastung und das ständige Leben im Ausnahmezustand hat auch mein Körper stark gelitten: Ich habe einen Teil meiner Haare verloren und bin inzwischen auf ein Haarteil angewiesen. Mein Körper hat mit dem ganzen Ausmaß nicht mehr zurechtkommen können – auch das ist eine sichtbare und schmerzhafte Folge der Traumatisierung.

Um überhaupt notwendige Arzttermine und Therapien wahrnehmen zu können, bin ich vollständig auf mein Auto angewiesen. Es ist mein einziges Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität. Doch leider ist es schon alt, und ich habe große Angst, es zu verlieren – ohne Auto wäre mein Alltag kaum noch zu bewältigen.

Ich lebe allein, ohne Freundeskreis oder soziales Netz, und habe schon viele Klinikaufenthalte hinter mir. Hinzu kommt, dass ich nur von einer sehr geringen Erwerbsminderungsrente lebe. Diese reicht kaum für das Nötigste und macht es mir unmöglich, mein Leben in dieser Form weiterzuführen oder dringend notwendige Ausgaben zu decken.

Trotz vieler Versuche, Unterstützung bei Ämtern und Behörden zu bekommen, falle ich immer wieder durchs Raster: Weil meine Rente unbefristet ist, fühlt sich niemand zuständig. Ich werde von Stelle zu Stelle geschickt, abgewiesen und letztlich alleine gelassen. Diese Perspektivlosigkeit macht mich verzweifelt und raubt mir die Kraft.

Wofür ich Unterstützung brauche

Deine Spende würde mir helfen,

die laufenden Kosten für mein Auto zu sichern und notwendige Reparaturen zu finanzieren,

eine dringend notwendige Zahnbehandlung zu ermöglichen,

die Anschaffung und Erhaltung eines Haarteils zu unterstützen,

kleine Verbesserungen im Alltag (z. B. eine Küche) umzusetzen,

und dadurch wieder ein Stück mehr Sicherheit, Lebensqualität und Hoffnung zurückzugewinnen.

Warum ich um Hilfe bitte

Es fällt mir nicht leicht, um Unterstützung zu bitten. Aber ich habe gelernt, dass ich meine Situation nicht allein bewältigen kann. Jeder noch so kleine Beitrag bedeutet für mich einen wichtigen Schritt in Richtung Stabilität und Lebensqualität.

Mein Dank

Von Herzen danke ich Dir für Deine Unterstützung, Deine Anteilnahme und die Hoffnung, die Du mir damit schenkst.

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Lars
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Liebe Grüße und viel Kraft,Anja!
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Alles Gute für Dich 🍀
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Anja Kominek
Herne, Germany
25. September 2025
Illness
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