Junge Frau im Kampf gegen Borreliose

Elisabeth Riethig Dresden, Germany

Junge Frau im Kampf gegen Borreliose

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Description

"Borreliose tötet nicht, sie nimmt das Leben!" Ich sammle Geld für eine gute Freundin bei der vor 10 Monaten eine schwere Borreliose Infektion ausbrach. Seitdem ist sie stark eingeschränkt und auf ständige Hilfe angewiesen. Die Kassenärztlichen Leistungen reichen nicht für eine hilfreiche Borreliose Behandlung. Das Geld aus eigener Tasche zu bezahlen, hat sie nicht. Damit sie sich wieder bewegen, ihr Leben selbstständig bestreiten, Hobbys nachgehen und wieder Dinge tun kann die ihr Freude bereiten, bitte ich ganz herzlich um eine kleine Unterstützung. Auch ein kleiner Betrag kann schon helfen. Ihr würdet damit einem Menschen helfen, der sein ganzes, junges Erwachsenenalter mit Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte und dabei immer darum bemüht war, das beste aus sich herauszuholen. Schon lange hat sie mit den Folgen einer Thrombose und den daraus entstehenden, beschädigten Venenklappen im Bein zu tun. Sie ist deshalb auf Blutgerinnungshemmende Medikamente angewiesen. Bereits seit 2010 litt sie unter ständigen Gelenk Schmerzen wechselnden Symptomen und Instabilität . Daraufhin wurde bei ihr klinisch die seltene Bindegewebserkrankung, " Ehlers Danlos Syndrom" diagnostiziert. Dennoch akzeptierte sie ihre Einschränkungen und liebte das Leben. Sie betreute alte Menschen und machte ehrenamtliche Hospizbegleitung sterbender Menschen was ihr sehr am Herzen lag. Sie war sehr lebensfroh, ging gern raus in die Natur, wandern, zelten, musizierte und tanzte. Durch die vergangenen Erfahrungen, wusste sie wie wertvoll das Leben und die eigene Gesundheit doch waren. Leider änderte sich im Jahr 2018 alles. "Ich war zelten und hatte eine anstrengende Wanderung gemacht. Wieder zuhause hatte ich mehrmalige Kollabierungszustände und ein kribbeln im Nacken welches nicht verschwand. Ich fühlte mich komisch im Kopf, nicht mehr normal. Ich hatte keine Ahnung was das war. Plötzlich bekam ich Schluckbeschwerden und mein Körper wurde immer instabiler und schwächer. Ich hatte nun tägliche Kollabierungsartige Zustände. Plötzlich wurden meine Beine immer schwerer es zog mich nach unten und ich konnte nicht mehr richtig laufen. Ich brach zusammen sobald ich ein paar Treppen steigen musste. Ein Freund trug mich die Treppen meiner Wohnung hinunter um mit mir zur Notaufnahme zu fahren. Dort sahen alle das mein Körper nur noch schlaff war und ich bestand keinen Muskeltest. Dennoch wurde ich nach Hause geschickt. Ich machte ein MRT der HWS. Meine Kopfgelenke waren instabil, ich nahm an alle Beschwerden kamen davon. Doch ich bemerkte das meine Haut dünner und mein Kollagen wie aufgefressen wurden. Ich wusste das etwas nicht stimmte und dass dies nicht nur das Ehlers Danlos Syndrom sein konnte. Ich war nun schon seit vielen Monaten ans Haus und Bett gefesselt. Inzwischen hatte ich nach einem Krankenhausaufenthalt und zahlreichen Arztbesuchen zu spüren bekommen, dass mich Ärzte in meinem jungen Alter nicht ernst nahmen. Ich hatte Probleme beim schlucken und Essen. Teilweise war es als würde ich ersticken sobald ich schluckte. Ich hatte nächtliche Zustände in denen ich mit Herzrasen aufwachte und dachte ich sterbe. Es war als würde die Sauerstoffzufuhr im Gehirn abgedrückt werden. Wechselnde Symptome wie Herzstolpen, Zuckungen am Körper, frösteln und Malaria ähnliche zustände in denen die Knochen wie zerbohrt werden gehören zum täglichen Kampf. Am Tisch sitzen, bis zur Toilette gehen ist zum reinsten Kraftakt geworden. Ich verlor alle meine Hobbys alles was mir wichtig war. Inzwischen hatte ich massives Fatique (Erschöpfung). Mein Körper, mein Kopf und mein Hirn waren schwer wie Blei. Ich kann mich teilweise kaum bewegen, selbst atmen oder sprechen strengt an manchen Tagen so an, dass ich nach einem Satz nicht mehr genügend Luft bekomme. Ich habe Alzheimerartige Zustände in denen ich nicht mehr klar denken, geschweige denn verstehen oder folgen kann was jemand sagt. Ich kann durch die Muskelschwäche kaum meinen Rücken und Körper aufrecht halten. Die permanente Isolation durch die Tatsache das ich die meiste Zeit nicht mehr als ein paar Meter laufen kann und ans Haus gebunden bin ist eine starke Belastung. Irgendwann entschloss ich mich einen Borreliose Test machen zu lassen. Das Ergebnis bestätigte eine hoch positive Borrelien Infektion. Daran hatte ich vorher nie gedacht, trotz das ich auf dem Dorf am Waldrand aufgewachsen war, welches mittlerweile auch zum Risiko Gebiet zählt. Damals wusste ich noch nicht, dass Borrelien Kollagen lieben und dieses tatsächlich wie „auffressen“. Typisch für die Chronische Borreliose im Spätstadium ist ausserdem die dünner werdende Haut welche ich auch bei mir bemerke. Ich entschloss einen Borreliose Spezialisten aufzusuchen. Leider sind dies meist ausschliesslich Privat Ärzte und die Behandlung muss selbst bezahlt werden. Für den Borreliose Arzt war mein Zustand klar. Anhand des Ultraschalls stellte er fest, dass meine Organe schon angegriffen waren. Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz. Auch die Blutwerte waren eindeutig. Es sprach alles für eine chronische Borreliose welche ich wahrscheinlich viele Jahre in mir trage. Dadurch habe ich nun auch eine Herzschwäche entwickelt. Er verordnete für den Anfang eine 3 monatige Infusionsbehandlung mit Antibiotika sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe die ich täglich nehmen muss. Die Kasse übernimmt jedoch nur drei Wochen der Antibiose. Ich habe für den Borreliose Arzt alleine über 2000 Euro ausgegeben und mir Geld bei Familie und Freunden geborgt. Seit der Antibiose ist mein Kopf etwas klarer, was darauf hindeutet dass das Antibiotikum hilft. Leider ist mein Muskelschwund unverändert und ich habe Probleme meine Arme und Hände zu benutzen . Leider habe ich noch vier zusätzliche Co. Infektionen mit Parasiten, die schwerer zu behandeln sind als die Borreliose selbst. Dadurch bin ich auf weitere Behandlung mit anderen Mitteln angewiesen unter anderem Malaria Medikamente. Ich wünsche mir so sehr einfach wieder normal laufen zu können, in den Supermarkt zu gehen und die alltäglichen Dinge körperlich wieder zu schaffen. Ich bitte um Unterstützung, dass ich meine Behandlung der Borreliose sowie der Co. Infektionen, darunter benötigte Medikamente, Nährstoffe, Utensilien für die Infusion bezahlen kann um gesund zu werden und Menschen sowie Ärzte über diese Erkrankung aufzuklären die soviel mehr Unterstützung von Kassenärztlicher Seite benötigt.“ Danke von Herzen

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Alles Gute wünsche ich dir liebe Isabell. Geri
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Andreas
35 €
Damit der Rest auch bald geschafft ist! Du schaffst das Isabell! Ich denke und glaube an dich! :-)
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Elisabeth Riethig
Dresden, Germany
14. March 2019
Emergencies
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Die letzten paar Euros schaffen wir auch noch!!!
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