Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Tierfreunde,
vor vier Wochen stand unsere Welt plötzlich still. Unter tragischen Umständen mussten wir unsere geliebte Hündin Luna in den Hundehimmel verabschieden.
Der Schmerz sitzt unglaublich tief. Die Lücke, die sie in unserem Alltag hinterlassen hat, ist riesig, und sie fehlt uns jede einzelne Sekunde. Wir möchten euch gerne erzählen, was passiert ist.
Unsere treue Seele Luna
Jeder, der Luna kannte, weiß, was für eine treue Seele sie war. Sie war ein ganz besonderer Kangal: super lieb, unglaublich fürsorglich und herrlich sensibel. In allem, was sie tat, war sie sanft, etwas langsamer und immer vorsichtig.
Sie hat jede einzelne Sekunde unseres Lebens erfüllt und uns so viel Freude geschenkt. Luna war durch und durch sozialisiert – eine Eigenschaft, die bei ihrer Rasse oft so missverstanden wird. Sie kam wunderbar mit anderen Tieren zurecht und jeder Mensch, der ihr begegnete, hat sie sofort ins Herz geschlossen.
Sie war einfach ein durch und durch sozialer, toller Hund, der viele Freunde hatte und ein wirklich schönes Leben führen durfte. Sie hatte es absolut nicht verdient, uns so früh verlassen zu müssen. Aber so ist das Leben nun mal, so schwer es auch zu akzeptieren ist. Jetzt wacht sie vom Hundehimmel aus über uns.
Ein plötzlicher Albtraum
Hunde, und vor allem war es Luna, sind leider oft Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Sie hat sich bis zuletzt absolut nichts anmerken lassen.
Doch dann kam diese eine Nacht, in der alles anders wurde. Sie fing plötzlich an, sich mehrmals zu übergeben.
Es wurde so schlimm, dass sie nachts um 4 Uhr einen Schluck Wasser trank, der kaum eine Minute später direkt wieder herauskam. Wir wussten sofort, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.
Am nächsten Morgen sind wir sofort zum Tierarzt gefahren. Die Diagnose war ein Schock für uns: Eine schwere Gebärmutterentzündung.
Es musste sofort gehandelt werden, die Gebärmutter musste raus. Wir bekamen umgehend einen Notfall-Termin in der Tierklinik, wo Luna ohne Zögern operiert wurde.
Ein Funken Hoffnung und der tragische Abschied
Zunächst schien alles gut zu werden. Die Operation an sich verlief positiv und wir schöpften große Hoffnung, unsere kleine Maus bald wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.
Doch dann, morgens um 6 Uhr, kam der furchtbare Anruf, der alles veränderte. Man teilte uns mit, dass sich die Giftstoffe aus der Entzündung bereits in ihrem gesamten Körper verteilt hatten. Ihr Körper war zu sehr geschwächt und ihre Nieren begannen zu versagen.
Die Ärzte auf der normalen Station der Tierklinik haben wirklich alles probiert. Sie haben alle medizinischen Mittel ausgeschöpft, stießen aber leider an ihre Grenzen. Luna musste umgehend auf die Intensivstation verlegt werden.
Dort spitzte sich die Lage weiter zu: Nun machten auch noch ihre Lungen schlapp, sodass sie künstlich beatmet werden musste. Kurz darauf erhielten wir den nächsten niederschmetternden Anruf. Die Ärzte sagten uns ehrlich, dass ihre Überlebenschancen nur noch extrem gering seien.
Wir sind sofort ins Auto gesprungen und so schnell wie möglich nach Gießen gefahren, um bei ihr zu sein. Als wir ankamen, war sie leider schon nicht mehr bei Bewusstsein. Wir konnten uns nur noch unter Tränen von ihr verabschieden.
Um ihr weiteres Leid zu ersparen, mussten wir uns schweren Herzens dazu entscheiden, sie erlösen zu lassen. So trat sie ihre Reise in den Hundehimmel an. So durfte sie endlich friedlich und ohne Schmerzen einschlafen.
Dieser Moment war so extrem schmerzhaft und tragisch für uns – ein traumatischer Abschied, den wir bis heute kaum in Worte fassen können.
Warum wir jetzt eure Hilfe brauchen
Nun stehen wir hier – mit gebrochenem Herzen und zu allem Überfluss vor einer immensen finanziellen Herausforderung.
Die Notfallbehandlung, die Operation und die intensive Betreuung in der Tierklinik belaufen sich auf insgesamt 4.235€. Diese extrem hohe Summe teilt sich in zwei große Posten auf: 2.500 € kostete allein die aufwendige Not-Operation. Weitere 1.735 € fielen auf der Intensivstation an – und das für gerade einmal drei Stunden.
Vielleicht fragt sich der ein oder andere, wie in so kurzer Zeit so eine unfassbare Summe zusammenkommen kann. Der Grund dafür war Lunas enorme Größe und ihr Gewicht von stolzen 72,5 kg. Zudem müssen bei einem so großen und schweren Hund in einem derart kritischen Zustand alle Narkosemittel, Medikamente und lebenserhaltenden Maßnahmen extrem hoch dosiert und ununterbrochen aufwendig überwacht werden. Jede Minute in der Klinik ist bei dieser Gewichtsklasse um ein Vielfaches teurer.
Diese Summe stellt uns nun vor finanzielle Herausforderungen. Die Operation ist außergewöhnlich kostspielig – während wir bereits einen Großteil aufbringen konnten, fehlt uns leider noch ein bedeutender Betrag bis 1.000 Euro. Da die Rechnungen schnellstmöglich beglichen werden müssen, benötigen wir diese Summe schnellstmöglich.
Deshalb wenden wir uns heute an euch: Jeder noch so kleine Beitrag hilft uns enorm, diese verbleibende Lücke zu schließen, damit wir uns keine Sorgen um die ausstehenden Rechnungen machen müssen und einfach in Ruhe trauern können.
Ein Licht für Luna – Unser Dankeschön an euch 🕯️
In einer Wochen am 26.03.26 würde Luna ihren 6. Geburtstag feiern. Um ihr Andenken zu ehren und euch von Herzen "Danke" zu sagen, haben wir uns etwas Besonderes überlegt.
Für jeden Spender werden wir anonym an Lunas Geburtstag eine Kerze anzünden und sie an ihr Grab stellen.
So wird ihr kleiner Ruheplatz an diesem besonderen Tag in einem wunderschönen Lichtermeer erstrahlen – getragen von eurer Liebe und eurer Unterstützung.
Wir danken euch von ganzem Herzen für jede Spende, jedes Teilen dieses Beitrags und für jedes tröstende Wort in dieser schweren Zeit.
Passt auf euch und eure tierischen Begleiter auf.