Warum Zwickau eine besondere Verantwortung trägt Zwickau war über Jahre hinweg der Rückzugsort des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Von hier aus plante und beging der rechtsterroristische Kernkomplex Morde und Sprengstoffanschläge, die unzählige Leben zerstörten und Familien zerrissen. Für uns bedeutet das: Zwickau hat eine historische und gesellschaftliche Verantwortung, die nicht ignoriert werden darf.
Wer wir sind und was uns antreibt Wir sind das aktive Bündnis „Kein Schlussstrich Zwickau“. Wir leben, arbeiten und engagieren uns in dieser Stadt. Uns macht es wütend, wenn rechte Netzwerke verharmlost werden und der Wunsch nach einem bequemen „Schlussstrich“ lauter ist als das Gedenken an die Ermordeten. Wir setzen uns täglich dafür ein, dass die NSU-Taten nicht in Vergessenheit geraten. Erinnern ist für uns kein passives Trauern, sondern aktiver Antifaschismus.
Unsere Forderungen Im Sinne des Offenen Prozesses kämpfen wir für eine echte, schonungslose Aufarbeitung. Das bedeutet für uns:
Worum es geht und wofür wir Geld brauchen Um diese Forderungen lautstark auf die Straße zu tragen, veranstalten wir am 07.11.2026 in Zwickau eine große Gedenk- und Demonstrationsveranstaltung. Neben Redebeiträgen von Betroffeneninitiativen wird es musikalische Unterstützung von Acts.
Da wir komplett unabhängig sind, finanzieren wir diese Veranstaltung ausschließlich durch Spenden. Eure Spende fließt zu 100 % in die Umsetzung:
Kein Vergeben, kein Vergessen! Jeder Euro hilft uns dabei, diese wichtige Veranstaltung auf die Beine zu stellen und rechten Narrativen den Raum zu nehmen. Wenn ihr nicht finanziell unterstützen könnt, helft uns genauso sehr, indem ihr diesen Spendenaufruf teilt und am 07.11.2026 mit uns in Zwickau auf die Straße geht.
Solidarität ist unsere stärkste Waffe gegen das Vergessen. Danke für euren Support!