Liebe Community,
ich bin Delia Keller, Mutter von zwei Kindern, und kämpfe seit dreieinhalb Jahren für eine Reform des Unterhaltsvorschusses. Meine Forderung: Vom Kindergeld soll künftig nur noch die Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden.
2025 habe ich gemeinsam mit meinem Netzwerk einen ersten großen politischen Erfolg erreicht: Unsere Forderung wurde in den Koalitionsvertrag aufgenommen.
Im Juli dieses Jahres folgte jedoch ein herber Rückschlag: Statt die vereinbarte Reform umzusetzen, plante die Bundesregierung massive Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss. In den vergangenen Wochen mussten wir unsere ganze Kraft darauf richten, massive Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss zu verhindern. Rund 120.000 Menschen haben meinen Brandbrief unterschrieben. Am 17. August hat sich die SPD klar gegen die Kürzungspläne ausgesprochen. Das ist ein wichtiger Erfolg unseres gemeinsamen Drucks.
Und nun kämpfe ich weiter.
Das Ziel ist klar: Die Kürzungspläne müssen endgültig vom Tisch. Und die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform muss endlich umgesetzt werden: Vom Kindergeld darf künftig nur noch die Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden.
Damit ich diesen Kampf weiterführen kann, brauche ich eure Unterstützung.
Ich engagiere mich gemeinsam mit unserem Verein Fair für Kinder e. V. vollständig ehrenamtlich. Seit dreieinhalb Jahren führe ich Gespräche mit Bundespolitiker*innen, schreibe Stellungnahmen und politische Papiere, organisiere Petitionen und Aktionen, spreche mit Journalist*innen, gebe Interviews und mobilisiere Öffentlichkeit.
Als selbstständige Designerin und Künstlerin verbinde ich meine Erwerbsarbeit mit der Carearbeit für meine beiden Söhne. Für sie beziehe ich selbst Unterhaltsvorschuss. Seit dreieinhalb Jahren stemme ich diese politische Arbeit neben meiner Erwerbsarbeit und meiner Verantwortung für meine Kinder. Sie nimmt inzwischen einen erheblichen Teil meiner Zeit und Kraft in Anspruch – und wird bisher ohne finanzielle Unterstützung geleistet.
Damit ich diese Arbeit fortsetzen und wir gemeinsam weiter politischen Druck machen können, brauchen wir eure Unterstützung.
Mit eurem Beitrag über diese Kampagne unterstützt ihr direkt meine politische Arbeit: die Gespräche mit Politiker*innen, die Ausarbeitung politischer Papiere, die Medienarbeit sowie die Organisation von Aktionen und Kampagnen. So ermöglicht ihr mir, die Interessen von Alleinerziehenden weiterhin sichtbar und hörbar in die politische Debatte zu tragen.
Diesen Kampf führe ich stellvertretend für rund 860.000 Kinder, die Unterhaltsvorschuss beziehen, weil der andere Elternteil keinen oder nicht ausreichend Unterhalt zahlt. Ihre alleinerziehenden Eltern tragen Tag für Tag die Verantwortung für Betreuung, Erziehung und finanzielle Absicherung – und werden zugleich dafür benachteiligt, dass der andere Elternteil seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt.
Die Beiträge über diese Kampagne werden direkt an mich ausgezahlt und sind nicht steuerlich absetzbar.
Wenn ihr eure Unterstützung steuerlich geltend machen möchtet, spendet bitte direkt an fairfuerkinder.de. Bis einschließlich 300 Euro genügt dafür der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Für Spenden über 300 Euro stellt unser Verein eine Spendenbescheinigung aus.
Wir haben gemeinsam bereits viel erreicht. Bringen wir es jetzt zum Erfolg.
Danke an alle, die unterschreiben, teilen, schreiben, laut werden – und mir mit einer Spende ermöglichen, diese Arbeit fortzusetzen.
Herzlich
Delia Keller
Fair für Kinder e. V.
Wenn ihr mehr über meine Arbeit und unseren Kampf erfahren möchtet:
👉 Brandbrief: Frau Prien, Stoppen Sie die Kürzung bei Kindern von Alleinerziehenden!
👉 Petition: Kindergeld für alle Kinder! Keine Abzüge für Kinder Alleinerziehender!
In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder öffentlich über die Situation von Alleinerziehenden, die Reform des Unterhaltsvorschusses und unsere politischen Forderungen gesprochen – in Zeitungen, Radio und Fernsehen.
WDR 5 – Neugier genügt / Redezeit, August 2026:
„Delia Keller – Kürzung beim Unterhaltsvorschuss“
Im ausführlichen Radiointerview spreche ich über die geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss, unseren Widerstand und darüber, wie eine Familienpolitik aussehen muss, die Alleinerziehende wirklich stärkt.
DIE ZEIT, Juli 2026:
„Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich fehlen“
Im Interview spreche ich über die aktuellen Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss, ihre Folgen für Alleinerziehende und darüber, wo die Politik stattdessen ansetzen muss.
taz, März 2026:
„Sie dürfen nicht Kinder zweiter Klasse sein!“
Ein ausführliches Interview über unsere Forderung nach Kindergeld-Gleichheit, die Anrechnung des Kindergeldes beim Unterhaltsvorschuss und die politischen Reformen, für die wir kämpfen.
WDR / Menschen hautnah, 2024:
„Alleinerziehend und allein gelassen“ – ein Dokumentarfilm von Susanne Jäger
Der Dokumentarfilm begleitet mich kurz nach dem Start meiner Petition und erzählt sehr persönlich, warum ich begonnen habe, für eine Reform zu kämpfen. Wer wissen möchte, wie alles angefangen hat, kann hier noch einmal ganz an den Anfang zurückgehen.