Im Berliner Ilse‑Kiez sind grüne Innenhöfe und geschützte Arten bedroht. Ein Gericht hat Rodungen vorerst gestoppt, weil die Ausnahmegenehmigung voraussichtlich rechtswidrig ist – ein erster Etappensieg. Jetzt entscheidet die Artenschutz‑Hauptklage vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) , ob u. a. Haussperlinge und Zwergfledermäuse rechtssicher geschützt werden und die Innenhöfe erhalten bleiben.
Wir brauchen bundesweite Unterstützung für Rechtsbeistand, Gutachten und Aufklärung.
Spende jetzt und setze ein Zeichen:
Artenschutz ist nicht verhandelbar – in Berlin und überall.
Seit 2017 setzen wir uns, die Bürgerinitiative "Rettet den Ils-Kiez" gemeinsam mit Politik, Bezirksamt und weiteren Initiativen für den Erhalt von Innenhöfen ein.
Weitere Informationen hier: https://ilse-kiez.de/
Worum es geht
Der Ilse‑Kiez in Berlin‑Karlshorst ist eine der letzten großen, zusammenhängenden Hoflandschaften der Stadt: Bäume, Hecken, kühle Schatten, Spiel‑ und Ruheräume – und Lebensraum für Haussperlinge und Zwergfledermäuse.
Doch der Ilse‑Kiez steht für noch viel mehr:
Dennoch plant der Berliner Senat mit der landeseigenen Gesellschaft HOWOGE 11 Neubauten mit ca. 237–240 Wohnungen, Kita und Gewerbe – ausgerechnet mitten in diesen Innenhöfen.
Wir sagen: Wohnraum ja – aber naturverträglich und rechtssicher.
Erst versiegelte Flächen nutzen, Aufstockungen prüfen, Alternativen ernsthaft bewerten.
Der juristische Status – und warum eure Hilfe jetzt zählt
Das Verwaltungsgericht Berlin hat HOWOGE‑Rodungen gestoppt, weil die naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung des Senats voraussichtlich rechtswidrig ist:
Dieser gerichtliche Erfolg gibt Zeit – aber keinen dauerhaften Schutz.
Entscheidend ist die Haupverhandlung zur Klage, und genau hier benötigen wir Hilfe.
Warum das bundesweit wichtig ist
Hier geht es nicht nur um Berlin.
Der Ilse‑Kiez ist ein bundesweiter Präzedenzfall:
Jede Spende stärkt einen Fall, der über den Ilse‑Kiez hinausweist – hin zu einer Stadtplanung, die Klima, Gesundheit, Artenvielfalt und Menschen ernst nimmt.