Krank durch gadoliniumhaltige Kontrastmittel
Wir benötigen ein toxikologisches Gutachten!
Peter ist früher regelmäßig joggen gegangen, doch nun ist sein Lungengewebe vernarbt, an Sport ist nicht mehr zu denken. Bei Silvia, einst berufstätig als Physiotherapeutin, sind die Nieren schwer geschädigt. Tom leidet ständig an unerträglichen Körperschmerzen, die Haut brennt, jeder Schritt ist mühsam. Das sind nur einige Beispiele.
Brennende Haut, schwer geschädigte Nieren, vernarbtes Lungengewebe, Bewegungsstörungen, quälende Schmerzen, Atemprobleme, Entzündungsneigung des gesamten Körpers, Leistungseinbrüche, Konzentrationsstörungen, Fibromyalgie und Vergesslichkeit – viele Tausend Menschen allein in Deutschland leiden darunter. Ausgelöst wurden ihre Beschwerden, das gilt mittlerweile als belegt , durch das Seltenerdmetall Gadolinium (Gd). Dieses steckt in verschiedenen Kontrastmittelwirkstoffen, die beim MRT (Magnetresonanztomographie) eingesetzt werden. Die Mittel werden vor dem MRT in den Körper injiziert und sollten sich laut Packungsbeilage binnen weniger Stunden abbauen. Doch bei uns haben sich Reste davon im Gewebe eingelagert und machen uns krank. Teilweise sehr schwer bis hin zur Frühberentung und im ungünstigsten Fall führt eine Ganzkörpervernarbung bis zum Tod. Doch obwohl es längst Belege/ Untersuchungen dazu gibt, finden wir bei unseren Hausärzten, in der Politik kaum oder keine Hilfe.
Wer vor Gericht behauptet, er sei durch eine medizinische Maßnahme, z.B. den Kontrastmittel-Einsatz, gesundheitlich geschädigt worden, muss die Behauptung eines kausalen Zusammenhangs nachweisen. In der Medizin hätte eine entsprechende Nachweis-Methode entwickelt werden müssen. Das ist nicht geschehen. Also stellt ein Gericht fest, dass der geschädigte, klagende Patient den geforderten Nachweis nicht erbracht hat. Der Kläger verliert den Prozess.
Wenn die Schädigung des Patienten nicht nachgewiesen wird und Gadolinium folglich als unbedenklich gilt, besteht auch die Gefahr, dass die fehlende Aufklärung vor dem MRT über Risiken und Nebenwirkungen des Kontrastmittels nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Rund 7.500 Betroffene in Deutschland haben sich inzwischen in drei Selbsthilfegruppen/Gruppen organisiert.
Wir wollen zur Wahrheitsfindung beitragen. Doch dafür muss ein Gutachten erstellt werden. Das soll belegen, dass gadoliniumhaltiges Kontrastmittel hoch toxisch für den Körper ist, dass es in Organen (Leber, Muskeln, Nerven, Haut , Gehirn und Knochen) eingelagert wird und über Jahre hinweg Schäden anrichtet. Ein Gutachten muss einer juristischen Prüfung standhalten. 5200 Euro wird dies kosten. Dafür sammeln wir Spenden.
Wir möchten damit auch erreichen, dass die Verwendung von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln kritisch überprüft wird, und eine bessere Aufklärung stattfindet, besser noch, dass diese aufgrund ihres negativen Risikoprofils vom Markt genommen werden. So können wir anderen Menschen unser Schicksal möglicherweise ersparen.
Der Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte (BBFU.e.V.), unterstützt die Geschädigten.
Mehr Informationen unter BBFU e.V. - Gadolinium