Das Projekt dient dem Aufbau einer Notaufnahme im Regionalkrankenhaus in Kpalimé im westafrikanischen Togo (Centre Hospitalier Préfectoral de Kpalimé). Es finanziert die medizinische Ausstattung und Weiterbildung der Mitarbeiter, um mehr Menschenleben als bisher zu retten.
Mit den Spenden wird der Transport von wichtigen medizinischen Geräten nach Togo und die Beschaffung grundlegender medizinischer Materialien für eine neue Notaufnahme finanziert. Dazu gehören Beatmungbeutel, EKG-Geräte und Überwachungsmonitore, aber auch Fieberthermometer und Blutdruckmessgeräte. Mit Ihrer Unterstützung werden zudem Schulungen für das medizinische Personal in Notfallversorgung und Reanimation finanziert. Ziel ist die Einrichtung einer Notaufnahme und Intensivstation und die Senkung der hohen Sterblichkeit. Strukturen für die Behandlung von medizinischen Notfällen gibt es in der Region bisher nicht, was insbesondere Kinder, Schwangere und junge Menschen täglich und vermeidbar das Leben kostet.
Bitte hinterlegen Sie bei einer Spende ihre E-Mailadresse. Hier werden Sie regelmäßig über den aktuellen Umsetzungsstand und die Erfahrungen vor Ort informiert. Eine steuerlich absetzbare Spende für das Projekt ist auch direkt an das DRK möglich unter
DRK SFWD MV gGmbH
Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
IBAN DE 82 140 52 000 171 384 9590
BIC NOLADE21LWL
Zweck: 278 - Togo,Kpalimé
Bitte schreiben Sie im Fall einer Überweisung eine kurze Mail mit Ihrer Anschrift an [email protected], damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zusenden können.
Was soll finanziert werden:
Zum Hintergrund:
Das Centre Hospitalier Préfectoral versorgt etwa 300.000 Menschen in der Region Kpalimé, der viertgrößten Stadt Togos. Das Krankenhaus hat etwa 250 Betten, umfasst unter anderem eine Kinder- und Geburtenstation, Innere Medizin, Chirugie und Gynäkologie und ist die erste und oft einzige ärztliche Anlaufstelle für Menschen aus ländlichen Regionen.
Trotz der großen Patientenzahl und dem weiten Einzugsgebiet, ist das staatliche Krankenhaus stark unterfinanziert. Mangelnde Materialausstattung und eine zu geringe Zahl von Ärzten sind für die Patienten zu oft tödlich. Eine Notaufnahme gibt es nicht und einfache Dinge wie das Fehlen von Fiebertermometern und Beatmungsbeuteln verhindern eine schnelle Versorgung von Patienten.
Mit Ihrer Unterstützung können dauerhafte Lösungen für die drängendsten Probleme verwirklicht werden. Alle Projekte wurden dabei gemeinsam mit den Ärzten und Mitarbeitern des Krankenhauses entwickelt, um dort anzusetzen, wo es wirklich gebraucht wird. Kontrolliert wird die Mittelverwendung durch das DRK Mecklenburg-Vorpommern, das vom Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit beaufsichtigt wird.
Ein paar Worte zu mir:
Während meines Medizinstudiums bin ich seit Oktober 2025 für ein Jahr im Krankenhaus in Kpalimé tätig. Hier arbeite ich als "weltwärts"-Freiwilliger des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ich habe diesen Aufruf gestartet, um Geld für die Einrichtung einer Notaufnahme und die Beschaffung und den Transport von im Krankenhausbetrieb dringend benötigter medizinischer Materialien zu sammeln. Damit möchte ich einen Beitrag leisten, die Patientenversorgung zu verbessern und Menschen eine Behandlung zu ermöglichen, die aufgrund fehlender Mittel aktuell zu oft beim Sterben beigeleitet müssen statt gerettet zu werden.
Es ist schwer auszuhalten täglich mehrere Todesfälle allein auf meiner Station zu erleben - von Kindern, jungen Menschen und Schwangeren, die in Deutschland ein langes und gesundes Leben vor sich hätten. Trotz oder vielleicht wegen dieser Erfahrung möchte ich die Voraussetzung für den Einsatz zukünftiger deutscher Freiwilliger schaffen. Letztere unterstützen das Krankenhaus bei der Patientenversorgung und lindern den Personalmangel. Gerade zukünftige Ärzte, erhalten dabei auch einen Einblick in ein anderes Gesundheitssystem und die togolesische Kultur. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Erfahrung ein Verständnis dafür schafft, wie wichtig eine gute, medizinische Versorgung für jeden Menschen an jedem Ort der Welt ist. Eine Lehre, mich auch bei der Arbeit in Deutschland zukünftig begleiten wird.