Mehr als 60 Anwohner*innen der Luxemburger Straße haben innerhalb eines Jahres bei der Stadt Köln einen Antrag auf Lärmschutz gestellt. Obwohl die Luxemburger Straße in der Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Stadt Köln in die Kategorie "Handlungsbedarf 1. Ordnung" (höchste Dringlichkeitsstufe) eingestuft ist, hat die Stadt auf die Anträge nicht reagiert.
Wir haben nun gemeinsam mit Anwohnenden rechtliche Schritte eingeleitet.
Um die Antragsteller*innen finanziell für den juristischen Weg zu unterstützen, sammeln wir Geldspenden für die Untätigkeitsklagen.
Die neun Kläger*innen sind entlang der Lux so ausgewählt, dass auf einer Strecke von zwei km Tempo 30 aus Lärmschutzgründen eingeführt werden muss. Tempo 30 reduziert den wahrgenommenen Verkehrslärm um die Hälfte und ist damit die schnellste und kostengünstigste Maßnahme.
Wer ist der Anwalt?
Der renommierte Rechtsanwalt Wolfram Sedlak hat Tempo 30 als Lärmschutzmaßnahme auf dem Clevischen Ring, der Krefelder Straße, der Mommsenstraße und dem Gottesweg erfolgreich durchgesetzt. Die Erfolgsaussichten der Lärmschutzklagen sind hoch.
Sollte mehr Geld als für die Klagen nötig zusammenkommen, werden wir es für die weitere Arbeit der IG Lebenswerte Lux verwenden und Personen an anderen Kölner Straßen bei ihrer Lärmklage unterstützen.
Hinweis: Wir haben das Spendenziel erhöht um die individuellen Risiken der mittlerweile neun Klägerinnen und Kläger zu minimieren.
Wer sind wir?
Die IG Lebenswerte Lux setzt sich für eine lebenswerte und zukunftsgewandte Luxemburger Straße ein. Um die Aufenthalts- und Wohnqualität zu steigern, setzen wir uns für eine Lärmreduzierung und Luftreinhaltung ein. Zufußgehende und Radfahrende jeden Alters sollen sicher auf der Lux unterwegs sein können, weshalb wir eine Erhöhung der Verkehrssicherheit fordern.
Weitere Information: http://lebenswerte-lux.koeln/