Es gibt Geschichten, die uns innehalten lassen. Geschichten, in denen das Leben von einem Moment auf den anderen aus der Bahn geworfen wird – so wie bei Olli und seiner Familie. Eine junge Familie, mitten im Leben, mit Träumen, Plänen und einem liebevoll gefüllten Zuhause. Doch seit Anfang 2025 ist nichts mehr wie zuvor. Die Diagnose ALS hat ihr Leben erschüttert – und stellt sie jeden Tag vor kaum zu bewältigende Herausforderungen. Jetzt brauchen sie dringend unsere Hilfe. Mein Name ist Nicole und ich möchte diese Spendenaktion für Olli und Nicole, ein befreundetes Paar, starten, da diese Familie gerade in absoluter Not steckt.
Olli und seine Frau Nicole sind 48 und 42 Jahre alt und haben insgesamt vier Kinder. Olli hat 18-jährige Zwillinge, Emelie und Jonas, aus einer früheren Beziehung, seine Frau hat eine 13-jährige Tochter namens Sophie, und zusammen haben sie noch die fünfjährige Stella. 2018 zogen sie in ein Haus, das sie seitdem kontinuierlich umbauen und erweitern. 2023 gaben sie sich schließlich das Ja-Wort – ein Moment, auf den sie sich so gefreut hatten.
Olli ist Techniker in der Forschung und Entwicklung einer Firma, seine Frau arbeitet im Marketing – beide in derselben Firma. Ende Januar 2025 änderte sich ihr Leben drastisch. Olli hatte einen schweren Autounfall und musste eine längere Krankheitszeit einlegen. Kurz darauf, im März, bemerkten sie erste Anzeichen einer ungewöhnlichen Veränderung bei ihm: Muskelzuckungen und eine zunehmende Schwäche in seiner rechten Hand. Ende Juni kam die erschütternde Diagnose – ALS in der schnell fortschreitenden Form. ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) ist eine unheilbare, schnell fortschreitende Nervenkrankheit. Sie führt dazu, dass die Muskeln im Körper nach und nach ihre Funktion verlieren – bis hin zur völligen Lähmung. Denken, Fühlen und Bewusstsein bleiben dabei erhalten. Für sie brach eine Welt zusammen. Ihr Leben, das bis dahin noch in geordneten Bahnen verlief, stand plötzlich Kopf.
Mittlerweile ist Olli kaum noch in der Lage zu laufen. Seine rechte Hand ist vollständig unbrauchbar, und auch die linke Hand ist stark eingeschränkt. Das Sprechen fällt ihm immer schwerer, und er ist inzwischen auf einen Rollstuhl angewiesen, selbst wenn er das Haus verlässt. Auch alltägliche Aufgaben wie Essen und Trinken, die so selbstverständlich schienen, sind mittlerweile nicht mehr möglich. Alles, von den einfachsten Bewegungen bis hin zu den intimsten Handlungen wie dem Ankleiden oder Toilettengängen, muss seine Frau ihm abnehmen.
Neben all dem kümmert sich seine Frau weiterhin rund um die Uhr um Olli, ist als eingetragene Pflegerin für ihn zuständig und arbeitet gleichzeitig 40 Stunden pro Woche im Homeoffice. Auch um die beiden Kinder, die noch zu Hause leben, muss sie sich kümmern – und dann bleibt immer noch der unvollendete Umbau des Hauses. Ein dringend benötigtes, barrierefreies Bad im Erdgeschoss, das Olli aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen dringend braucht, wird von ihr in Eigenregie gebaut. Das bisherige Badezimmer ist zu eng, um es mit einem Rollator zu nutzen – ein behindertengerechtes Bad ist die einzige Möglichkeit, damit Olli überhaupt weiter zu Hause bleiben kann. Doch durch die vielen anderen Verpflichtungen bleibt kaum Zeit für die Familie oder eine Pause.
Die finanzielle Belastung durch die zusätzlichen Kosten – Medikamente, Therapien, Taxifahrten und viele andere Ausgaben – wächst täglich. Olli ist nicht von Zuzahlungen befreit, und da sich sein Zustand rapide verschlechtert, kommen immer mehr Ausgaben auf die Familie zu. Die finanziellen und emotionalen Lasten der Situation sind enorm. Auch ein gebrauchtes Auto, das sie nach dem Unfall gekauft hatten, um Olli nach seiner Genesung wieder mobil zu machen, entpuppt sich als weiteres finanzielles Problem. Der Wertverlust ist dramatisch, und sie sind jetzt gezwungen, es zu verkaufen, da er kein Auto mehr fahren kann.
Die kleinen Alltagsdinge, die in einem normalen Familienleben Raum finden, kommen jetzt viel zu kurz. Stella, die fünfjährige Tochter, hat noch kein eigenes Zimmer und schläft bei ihrer Mutter im Schlafzimmer. Der Dachbodenausbau, der ursprünglich dazu gedacht war, ihr ein eigenes Zimmer zu geben, liegt seit fast einem Jahr brach. Ein Freund hat sich zwar des Projekts angenommen, aber auch er kann nur in seiner Freizeit daran weiterarbeiten, was die Sache nur weiter verzögert.
Und dann gibt es noch den Garten, der völlig vernachlässigt bleibt, da es einfach keine Zeit gibt, sich um das Grundstück zu kümmern.
Trotz all der Herausforderungen und der stetig wachsenden Belastung durch Ollis Krankheit, gibt es für die Familie keinen einzigen Moment zum Verschnaufen. Die Diagnose hat nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre gesamte Zukunft auf den Kopf gestellt. Jeden Tag sehen sie, wie sich Ollis Zustand rapide verschlechtert und müssen tatenlos weiter zusehen. Die Krankheit fordert nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und finanziell ihren Tribut.
Es bleibt keine Zeit mehr für Ruhe oder für eine Perspektive, die über den unmittelbaren Moment hinausgeht. Alles muss jetzt sofort erledigt werden, um das Leben so gut es geht am Laufen zu halten – auch wenn es ihnen selbst immer schwerer fällt.
Die Familie von Olli steht vor einer Zukunft, die sie sich so nie hätte vorstellen können. Was sie jetzt braucht, ist unsere Unterstützung – finanziell, menschlich und ganz praktisch. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hilft dabei, den Alltag ein Stück erträglicher zu machen, dringend notwendige Umbauten umzusetzen und die Last ein wenig zu lindern. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese Familie nicht alleine durch diese schwere Zeit gehen muss.
Hilf mit – für ein Stück Würde, Zeit und Halt.