Ihr Lieben! 💔
Der Tod meiner Mama (Gaby) ist noch nicht geklärt. Ich habe die Kripo/Staatsanwaltschaft eingeschaltet, weil es hätte verhindert werden können, wenn im Krankenhaus alles richtig gelaufen wäre bzw. nach Standardverfahren behandelt worden wäre.
Meine Mama sollte dieses Jahr eine Herzklappen-OP bekommen. Jedes Mal wurde sie aus dem Krankenhaus nach Hause geschickt, und jedes Mal ging es ihr dort wieder schlechter, weil sich ihre Lunge mit Wasser gefüllt hat.
Für die OP musste der Zahnstatus kontrolliert werden, aber im Krankenhaus meinte man, der Kieferchirurg hätte diese Woche keine Termine. Also schickten sie sie erneut nach Hause, um zu ihrem Zahnarzt zu gehen. Nach drei Anläufen, sie dort hinzubekommen, ist sie immer wieder zusammengeklappt.
Am 25.12. brachte ich sie erneut ins Krankenhaus, weil sie zu schwach war und nicht richtig atmen konnte.
Am 02.01. wurden ihr fünf Zähne gezogen, und am 05.01. erreichte ich sie plötzlich nicht mehr. Ich rief im Krankenhaus an, und man sagte mir, ihr gehe es gut, sie schlafe.
Am nächsten Tag habe ich sie wieder nicht erreicht und bin hingefahren. Sie lag auf der Kardiologie in einem Monitoring-Zimmer, und es hieß, sie habe Organversagen und würde sterben, wenn das Antibiotikum nicht anschlage. Das war der größte Schock überhaupt.
Es lief so einiges falsch vor Ort, und die Entscheidung des Arztes, sie am 13.01. auf ein normales Zimmer zurückzuverlegen, fand ich nicht richtig. Deshalb wollte ich ihn sprechen. Er hatte keine Zeit, sagte aber, er würde mich anrufen.
An dem Tag sagte Mama:
„Ich habe gekämpft, und ich will leben!“
Das werde ich nie vergessen.
Am nächsten Morgen hatte ich einen Anruf des Krankenhauses verpasst und rief zurück, im Glauben, es wäre das Gespräch, das am Vortag hätte stattfinden sollen.
Aber nein. Man sagte mir in einem gut gelaunten Ton, man rufe mich an, um mir mitzuteilen, dass meine Mama verstorben sei.
Ich sagte darauf, dass das nicht witzig sei, denn in diesem Ton würde man doch keine so schlimme Nachricht überbringen.
Aber es war kein Scherz!!! 💔
Im Krankenhaus lag sie in einem Untersuchungszimmer, und man gab uns nur eine Stunde Zeit zur Verabschiedung. Währenddessen kamen zwei Ärzte nacheinander rein, um mit uns zu sprechen, und alle zehn Minuten kam eine Schwester rein, um ein EKG-Gerät zu holen und wieder zurückzubringen.
Das war einfach nur schrecklich. Warum lässt man uns nicht in Ruhe Abschied nehmen?! 😭
Ich sehe sie doch nie mehr wieder!!! 💔
Aufgrund der Gespräche mit Ärzten und Pflegern wurde mein Misstrauen geweckt. Der Arzt sagte, ich könne zwar eine Obduktion veranlassen, ABER wenn es die vermutete Herzrhythmusstörung war, würde man nichts finden, und ich müsse mich sofort entscheiden, ob ja oder nein.
Ich habe mich nicht drängen lassen und gesagt, ich spreche erst mit meinem Freund darüber und sage dann Bescheid. Das passte ihm nicht, und er sagte nur noch, er müsse es heute wissen.
Ich fragte den Pfleger nach den Unterlagen meiner Mama, und darauf kam nur:
„Wieso? Wollen Sie klagen?“
Und er sagte noch: „Sie wissen ja, woran sie gestorben ist …“
Woraufhin ich meinte, dass das doch keiner wisse. 😧
Von da an war mir klar:
HIER STIMMT WAS NICHT!🤔
Die Staatsanwaltschaft sah es wohl auch so, nachdem ich einen neunseitigen Bericht über den Aufenthalt eingereicht habe, und meine Mama wurde obduziert. Auf das finale Ergebnis warten wir jetzt noch, bevor ich rechtliche Schritte einreiche.
Ich weiß aber schon, was eine mögliche Ursache war – und das bricht mir das Herz.
Denn es war keine Herzrhythmusstörung.
Ich bin psychisch und körperlich sehr krank. Ich wurde 2024 dauerhaft aus dem Arbeitsmarkt geschrieben, und niemand fühlte sich finanziell für mich verantwortlich.
Meine Mama ermutigte mich, mich selbstständig zu machen. Ich habe alles immer wieder in neue Ware investiert, weil sie die Fixkosten übernahm. Die Kosten, die sie regelmäßig übernommen hat, kamen aus der Witwen- und Betriebsrente, die sie nach dem Tod meines Papas vor 21 Jahren bekam.
Im Dezember sind zudem alle Rücklagen in die Verlängerung der Erbpacht für das Grundstück geflossen, auf dem unser abbezahltes Haus steht. Diese Entscheidung war notwendig und richtig – bedeutet aber, dass aktuell keine finanziellen Reserven mehr vorhanden sind.
Meine Mama hat bis zu ihrem Tod:
• unser Zuhause getragen,
• Verantwortung für unsere Familie übernommen
• und sich liebevoll um meine demente Oma gekümmert.
Diese Aufgabe übernehme nun ich.
Wir haben uns bewusst entschieden, meine Oma nicht in ein Altenheim zu geben, sondern sie in ihrer vertrauten Umgebung zu versorgen – so, wie es sich meine Mama immer gewünscht hat.
Diese Entscheidung hat einen sehr persönlichen Hintergrund:
Als mein Opa – der Mann meiner Oma – sich damals in Kurzzeitpflege in einem Altenheim befand, kam es dort zu einem schweren Fehler, infolgedessen er stürzte und verstarb. Als Familie haben wir uns geschworen, dass meine Oma niemals in ein Heim kommen wird.
Ich bin nun allein mit meiner Oma in diesem Haus und trage die Verantwortung für sie – Tag für Tag.
Ich bin seit Wochen nicht in der Lage zu arbeiten, weil das Trauma, das ich davongetragen habe, und der Schmerz, den ich nicht verarbeiten kann – auch weil der plötzliche Tod untersucht werden muss – mich in einen ständigen Kampf- und Detektivmodus gezwungen haben.
Ich habe ehrlich gesagt Angst davor, was passiert, wenn die wirkliche Trauer einsetzt.
Verhalte ich mich dann wie damals vor 21 Jahren, als mein Papa gestorben ist?!
Weil ich nicht weiß, wann ich wieder in der Lage bin zu arbeiten, habe ich diese Spendenaktion erstellt. Denn ab Februar werden keinerlei Gelder mehr reinkommen.
Zusätzlich stehen nun die Kosten für die Einäscherung und den Abschied meiner Mama an, während mir gleichzeitig die finanzielle Grundlage weggebrochen ist.
Dieser Spendenaufruf soll mir helfen:
• die Kosten der Einäscherung zu bewältigen
• und diese schwere Übergangszeit zu überbrücken, bis sich mein Leben und meine Selbstständigkeit wieder stabilisieren können.
Sobald das Gutachten der Obduktion vorliegt, werden wir den rechtlichen Weg gehen, um die Umstände des Todes meiner Mama aufzuklären. Dieser Aufruf dient nicht der Finanzierung rechtlicher Schritte, sondern dazu, diese akute Lebenssituation bewältigen zu können.
Jede Unterstützung – auch das Weiterteilen – bedeutet mir sehr viel.
Auch wenn es nur 1 € ist, danke ich jedem Einzelnen von ganzem Herzen! ♥️🪽🕯️✨
Für meine Mama Gaby 🪽