Hallo,
Ich heiße Sophia, bin 28 Jahre...und ich bin nichtbinär.
Das bedeutet für mich, dass ich mich weder als Mann, noch als Frau fühle.
Das ahnte ich schon als Kind, weil ich mich weder im Spiel, noch im Kleidungsstil einer Rolle zuordnen wollte und konnte.
Ich wollte einfach ich sein - Sophia - ein Mensch.
Dann kam die Pubertät... und mit ihr, vermutlich erinnert ihr euch daran, die plötzliche Veränderung des Körpers.
Das ist bis hierhin für jeden Teenie herausfordernd, hat aber bei mir nie aufgehört.
Stell dir vor, da wachsen nun diese Brüste und geben euch nicht nur ein unangenehmes Veränderungsgefühl verbunden mit Wachstumsschmerz, sondern lösen Ekel und ein derartiges Fremdkörper- Empfinden in dir aus, dass du dich unfrei, gefangen, und dich nicht mehr als du selbst fühlst.
Dieses Gefühl wird in der Fachsprache als Körperdysphorie bezeichnet.
Diese Dysphorie hat sich mit den Jahren so gesteigert, dass ich das Haus nicht verlasse ohne die Brüste mit Tape abzubinden oder einen "Binder" zu tragen.
Das ist ziemlich anstrengend und einschränkend für Körper und Psyche.
Eine Mastektomie, also die Abnahme der Brust, ist seit über 10 Jahren mein großer Wunsch.
Vor einigen Wochen habe ich endlich einen Termin zu dieser Operation bekommen.
Als nichtbinäre Person werde ich nicht von der Krankenkasse unterstützt und muss daher die Kosten für die Mastektomie selbst tragen.
Für eine Unterstützung und Kostenübernahme der Krankenkasse, müsste ich nachweislich in die "andere Rolle" schlüpfen, also eine Transition zum Mann vollziehen- WAS SICH FÜR MICH NICHT RICHTIG ANFÜHLT!!!
Ich möchte gerne ich sein und bleiben!
Die Kosten für die OP liegen bei 6.000€.
Dazu kommt die Narkose (1.000€) und die Folgekostenversicherung (160€).
Im Nachhinein fallen noch Aufwendungen für die Wundpflege wie spezielle Pflaster, Verbände, Salben und Kompressionsweste an.
Ich muss wohl mit ungefähr 8.000€ rechnen.
Wenn du mich unterstützen möchtest, freue ich mich über jeden noch so kleinen Betrag, der zu dieser lang ersehnten und sehr wichtigen Veränderung meines Lebens beiträgt.
Ich bin dankbar über jede Spende und/oder das Teilen meiner Spendenkampagne.
Je mehr Menschen von meiner Kampagne erfahren, desto wahrscheinlicher kann ich die Operation bezahlen.
Vielen Dank fürs Lesen bis hierhin und jede Unterstützung, die ihr aufbringen könnt!
Sophia