Mein Freiwilligendienst in Kigali, Ruanda

Fabio Hintze Heidelberg, Germany

Mein Freiwilligendienst in Kigali, Ruanda

685 € of 2.300 € collected
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Description

Zu meiner Person:

Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Heidelberg. Im Sommer 2020 habe ich mein Abitur am Englischen Institut Heidelberg absolviert und möchte nun meinen lange gehegten Traum vom Auslandsjahr erfüllen. Unmittelbar nach meinem Abitur habe ich mich beim ASC Göttingen für einen weltwärts-Freiwilligendienst beworben. Aufgrund der Corona Pandemie konnte die Ausreise leider nicht stattfinden. Anschließend habe ich mich sofort wieder beworben, da ich begeistert von meiner Entsendeorganisation und von dem wetwärts-Programm im Allgemeinen bin. Am 01.10 geht die Reise nun endlich los.

Ich habe 8 Jahre lang Fußball beim TSG Rohrbach gespielt, ehe ich mich mit 13 Jahren schließlich für Basketball entschieden habe und beim USC Heidelberg von der U14 bis zur U18 die Jugendmannschaften durchlaufen habe. In beiden Sportarten besuche ich regelmäßig die Spiele meiner Herzensvereine (Borussia Dortmund und MLP Academics Heidelberg). Nach meinem Freiwilligendienst habe ich vor, Politikwissenschaften und Geographie zu studieren. Für diese beiden Studiengänge eignet sich der Freiwilligendienst ebenfalls sehr gut. Ruanda gilt als das Land der tausend Hügel und ist deshalb aus geographischer Sicht sehr spannend. Aus politischer Sicht interessiert es mich vor allem, wie das Land es geschafft hat, nach dem destruktiven Genozid 1994, sich so gut zu entwickeln. Außerdem bekommen wir Freiwillige die Möglichkeit den Botschafter kennenzulernen, was für mich ebenfalls besonders ist, da ich mir sehr gut vorstellen könnte im Auswärtigen Amt zu arbeiten.


Warum gehe ich weltwärts? Und warum in Kombination mit Sport als Medium?

„weltwärts“ bietet die ideale Möglichkeit, Freiwilligendienste in aller Welt zu absolvieren, ohne große Summen bezahlen zu müssen. Des Weiteren hat mich die Philosophie des Programms sofort begeistert. Darum habe ich mich sehr schnell für „weltwärts“ entschieden. Dank meiner Entsendeorganisation habe ich nun auch die Möglichkeit, mein Hobby und Leidenschaft, den Sport, den Kindern meines Einsatzlandes vermitteln zu dürfen. Besonders weil Sport in den Lehrplänen (auch aufgrund mangelnden Personals) wenig vertreten ist, ist es für mich eine Herzensangelegenheit, junge Kinder für den Sport zu begeistern - und Talente so gut wie möglich zu fördern. Außerdem möchte ich mich selbst persönlich weiterentwickeln und halte einen Perspektivenwechsel für eine wichtige Erfahrung, wenn man in einer Industrienation wie Deutschland aufwächst. Dementsprechend hoffe ich, die Kultur Ruandas zu verinnerlichen, meine Englischkenntnisse zu verbessern und Kinyarwanda zu erlernen. Viele neue Freundschaften und tolle Erfahrungen warten auf mich !

 

Bedeutung und Ziele des „weltwärts“-Programms:

„weltwärts“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und unterstützt das Interesse von Jugendlichen am freiwilligen Engagement in Entwicklungsländern. Es gibt verschiedene Entsendeorganisationen in Deutschland, die das weltwärts-Programm umsetzen und koordinieren.

Meine Entsendeorganisation ist der ASC Göttingen von 1846 e.V. (ASC 46) in Kooperation mit der Sportjugend Niedersachsen. Der ASC 46 ist ein Sportverein mit knapp 9.000 Mitgliedern und die einzige Entsendeorganisation, die gezielt sportorientierte Projekte im „weltwärts“-Programm unterstützt und Freiwillige für diesen Bereich entsendet.

„weltwärts“ wird zu 75% durch öffentliche Mittel des Bundes finanziert. Die restlichen 25% sollen über Spenden bzw. Sponsoren (Förderkreis) und die Entsendeorganisation erbracht werden. Ziel des Programmes ist es, zur Völkerverständigung beizutragen und im sozialen Bereich andere Menschen zu unterstützen. Der Freiwilligendienst stellt darüber hinaus auch einen Friedensdienst dar, indem er bei allen Beteiligten das Bewusstsein für andere Kontinente schärft und Verständnis für andere Kulturen und den „Eine-Welt-Gedanken“ weckt.

Rolle des Förderkreises

„weltwärts“ wird, wie zuvor geschildert, zu 75% vom BMZ gefördert. Somit reichen die Mittel nicht aus, um die grundlegenden Kosten (Flug, Unterkunft, Verpflegung, Transport, Auslandskrankenversicherung etc.) des Programms zu decken. Die Empfängerorganisationen in Afrika freuen sich sehr über die Arbeitskraft der deutschen Jugendlichen, können aber keinen eigenen finanziellen Beitrag zur Umsetzung der Projekte leisten. Die Idee ist daher, dass jeder Freiwillige einen eigenen Förder- bzw. Spenderkreis für sein Projekt aufbaut, welcher 2.300 € umfasst. Darüber soll ein Großteil der benötigten Restmittel (25%) für die o.g. Kosten gesammelt werden. Um mein weltwärts-Jahr realisieren und die Projekte vor Ort unterstützen zu können, bin ich somit auf Ihre Spenden angewiesen.

Jede einzelne Spende die über die 2.300€ hinausgeht, kann ich zu 100% für meine eigenen Projektideen verwenden. Dies erfolgt zum Beispiel durch Anschaffung von Sportmaterialien, zusätzlicher Verpflegung, Ausflüge mit den Kindern oder der Teilnahme an Turnieren.

Spendenempfänger ist der ASC 46, der als eingetragener gemeinnütziger Verein dazu berechtigt ist, Spendenbescheinigungen auszustellen. Jeder gespendete Betrag wird vom ASC 46 für das Programm verwendet und kommt uns für unsere Arbeit vor Ort zu Gute.

 

 Mein persönliches Projekt:

Ich werde in Ruandas Hauptstadt Kigali tätig sein. Da ich noch nicht vor Ort gewesen bin, übernehme ich die Projektbeschreibung meines Vorfreiwilligen Philipp Schönlaub, der zwischen 2016 und 2017 in Ruanda gewesen ist.

„Ich werde in Kigali bei der Organisation Esperance tätig sein. Esperance ist eine NGO (non-governmental organization) und wurde 1996, 2 Jahre nach dem Genozid, von einer Gruppe junger Menschen gegründet, die das Ziel hatten, Fußball als Mittel für eine bessere Zukunft zu nutzen. 2 Jahre nach dem Genozid und auch heute noch hat Ruanda mit den Folgen des Genozids zu kämpfen. Mit Bildungs- und Gemeinschaftsprogrammen, wie „Fußball für Frieden“, versucht Esperance die ethnische Teilung zu überbrücken. Esperance nutzt Fußball nicht nur, um Spannungen in der Gesellschaft abzubauen, sondern auch, um Bewusstsein für problematische Themen zu schaffen. So führt Esperance unter anderem auch Fußballturniere in Verbindung mit AIDS-Aufklärung durch.

 

Zusammenfassen lassen sich die Ziele Esperances in diesen fünf Punkten:

1.    Training von jungen Fußballspielern aus Ruanda in allen Altersstufen.

2.    Die Kultur „Frieden unter jungen Leuten“ mit dem Prinzip „Fußball für Frieden“ leben.

3.    Jugendliche und Kinder auf Konfliktsituationen vorbereiten und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.

4.    Erziehung im Bereich HIV-Prävention und andere Krankheiten.

5.    Besonders Frauen im Fußballbereich fördern.


Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat FIFA ein Projekt gestartet, namens „20 Centres for 2010“. Das Ziel, der „Football for Hope Centre“ ist es für afrikanische junge Menschen im Bereich Fußball gleiche Voraussetzungen zu schaffen, wie sie zum Beispiel europäische Jugendlichen haben. Auch in Kigali hat FIFA einen „Football for Hope Centre“ gestiftet. Der „Kimisagara Football For Hope Centre“ bietet neben einem gut ausgestatteten Fußballplatz eine Bibliothek und andere Räume, in denen unterrichtet wird und Themen, wie Hygiene und HIV/ AIDS behandelt werden. Wie oben beschrieben, sollen also nicht nur die Fußballskills gefördert, sondern vor allem auch kommunikative und soziale Eigenschaften gestärkt werden.

Esperance hat ihren Sitz an eben diesem „Football for Hope Center“ in Kimisagara, wo es leicht eine große Zahl an junger Menschen erreichen kann. In Kimisagara gibt es viele Straßen- und Waisenkinder. Es ist ein Ort, der dicht bevölkert und unterversorgt ist und deswegen mit Krankheiten, wie HIV/AIDS, und mit Problemen, wie einer hohen Arbeitslosenrate und Schulabrecherquote zu kämpfen hat. Genau diese benachteiligten Bevölkerungsgruppen möchte Esperance unterstützen. Meine Tätigkeiten bestehen aber grob darin, Esperance in den Aktionen zu unterstützen, insbesondere bei allen sportlichen Aktivitäten. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen werde ich gemeinsam mit meinem Projektpartner Leandro verantworten.

Geplant ist, dass wir morgens an den am „Kimisagara Football For Hope Centre“ befindlichen Grundschulen unterrichten. Im Nachmittagsbereich können wir zum Beispiel zusätzliche Kreativaktionen oder Unterstützung bei der Hausaufgabenhilfe der Kinder anbieten, aber auch andere eigene Projekte planen und umsetzen. Wir Freiwillige nehmen eine Assistenzfunktion ein und werden versuchen, überall dort anzupacken, wo Hilfe benötigt wird“.

Unter dem folgenden Link gelangen sie zur Homepage von Esperance:

http://kffhcesperance.net/

Unter dem folgenden Link gelangen sie zum Blog von Philipp Schönlaub und seiner Idee die Jugendliga zu gründen:

Kimisagara Youth League – philippinruanda (wordpress.com)

Meine Organisation:

Homepage - IFWD (ifwd-sport.de)


Erreichen können sie mich unter folgenden Kanälen:


Email: [email protected]

Instagram: fabiohi01


Während meiner Zeit in Ruanda habe ich vor euch Interessenten auf dem laufenden zu halten. Vermutlich werde ich einen neuen Instagram Account eröffnen, auf dem ich Bilder, Videos und Berichte posten werde.


Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Ich würde mich sehr über jegliche Unterstützung freuen.


Liebe Grüße

Fabio Hintze



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Fabio Hintze
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11. September 2021
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