Gemeinsam die Bezahlkarte aushebeln – mach mit!
Derzeit benötigen wir:
In Berlin und Brandenburg wird die sogenannte Bezahlkarte für Asylsuchende eingeführt – in einigen Landkreisen Brandenburgs ist sie sogar schon seit Mitte 2024 Realität. Geflüchtete dort können oft nur noch 50 Euro im Monat bar abheben, der Rest ihres ohnehin geringen Geldes ist an eine Karte gebunden, die nur in ausgewählten Geschäften funktioniert. Flohmärkte, Onlinekäufe, Secondhandläden oder Bargeld für Schulausflüge? Fast unmöglich.
Die Bezahlkarte bedeutet Entmündigung, Kontrolle und Ausgrenzung. Sie ist Teil einer rassistischen Politik, der wir uns entschieden entgegenstellen.
Aber wir lassen uns das nicht gefallen – und du kannst aktiv werden!
In Brandenburg haben wir bereits begonnen, mit solidarischen Tauschbörsen die Bezahlkarte auszuhebeln: Geflüchtete kaufen mit der Bezahlkarte Gutscheine in Läden wie Rewe, Lidl oder Edeka. Du bekommst den Gutschein – und gibst der geflüchteten Person den gleichen Wert in Bargeld. Den Gutschein kannst du ganz normal beim Einkaufen einlösen. Für dich ändert sich nichts – für die Betroffenen bedeutet es ein Stück Freiheit zurück.
Wir bauen diese Tauschstrukturen weiter aus – in den Landkreisen Brandenburgs, wo die Bezahlkarte schon gilt, und bald auch in Berlin!
Damit wir die Tauschbörsen weiter ausbauen können, brauchen wir Kapital. Mit deiner Spende bringst du eine lokale Tausch-Struktur auf den Weg, die die diskriminierende Bezahlkarte aushebelt. Funktioniert das überhaupt? Klar! In Hamburg, Bremen und München machen Tauschbörsen Asylsuchenden wieder Bargeld zugänglich. Das schaffen wir auch in Berlin und Brandenburg.
Deine Spende hilft uns, bestehende Tauschbörsen zu stärken und neue aufzubauen.
Bezahlkarte? Nicht mit uns! Mach mit – für Selbstbestimmung und Solidarität.