🕊️ MEINE GESCHICHTE
2020 veränderte sich mein Leben grundlegend.
Im selben Jahr verlor ich meine Mutter und erhielt selbst eine schwere Diagnose, die dazu führte, dass ich meinen Beruf im Gesundheitswesen aufgeben musste. In dieser Zeit kehrte ich zu etwas zurück, das mich mein ganzes Leben begleitet hat: Vögel.
Von Tauben und Hühnern in meiner Kindheit bis hin zu Sittichen, Papageien, Kanarien und Zebrafinken – Tiere waren immer ein Teil meines Alltags. Die Pflege verletzter Wildvögel und die Aufzucht von Küken gaben mir eine neue Aufgabe, die zu mir passte und an meine langjährige Erfahrung anknüpfte.
🕊️ AUFBAU MEINER PFLEGESTELLE
Aus einer kleinen privaten Hilfe entstand Schritt für Schritt eine professionell ausgestattete Wildvogel‑ und Taubenpflegestelle mit:
Ich habe ĂĽber Jahre hinweg viel Zeit, Energie und eigene finanzielle Mittel investiert.
Trotz nachweislicher Kenntnisse, Erfahrung und Ausstattung wurde mir die §11‑Erlaubnis verweigert – nicht wegen fehlender Qualifikation, sondern weil (vermutlich) eine einzelne Person im Veterinäramt ein mehrwöchiges Praktikum verlangte. Dieses kann ich nicht erbringen.
Das Tierschutzgesetz sieht ein solches Praktikum nicht vor.
Es erlaubt ausdrĂĽcklich, Kenntnisse auch auf anderem Wege nachzuweisen.
Trotzdem blieb die Behörde bei dieser Forderung.
Es folgten anwaltliche Beratung, WidersprĂĽche, Klagen, GebĂĽhren und Gerichtskosten.
Allein im letzten Jahr entstanden dadurch rund 10.000 € – ausschließlich für Rechtsstreit, Anwälte und Gericht.
Futter, Tierarzt oder Aufzuchtkosten sind darin nicht enthalten.
Am Ende musste ich die Klage zurĂĽckziehen, weil mir das geforderte Praktikum fehlte.
🕊️ MEIN NEUER WEG
Da ich die Wildvogelpflege ohne §11 nicht weiterführen darf, möchte ich meine "Station" nun für Exoten und Ziervögel öffnen – im Rahmen dessen, was rechtlich zulässig ist:
Die Tauben, die dauerhaft bei mir leben und nicht mehr auswilderbar sind, bleiben selbstverständlich in meiner Obhut. Für sie fallen weiterhin laufende Kosten an.
🕊️ WOFÜR ICH UNTERSTÜTZUNG BENÖTIGE
1. UmrĂĽstung der Station
2. Grundausstattung
3. Offene Rechnungen aus dem Rechtsstreit
4. Laufende Kosten fĂĽr die dauerhaft bei mir lebenden Tauben
5. Fortbildung: Handling & Notfallmanagement für Ziervögel
Ende März möchte ich an einem Präsenzseminar in Hamburg teilnehmen, das sich speziell mit Handling und Notfallmanagement für Ziervögel befasst.
Diese Fortbildung wäre ein wichtiger Schritt, um meine neue Ausrichtung fachlich weiter zu vertiefen und Haltern eine noch sicherere Betreuung anbieten zu können.
Kosten:
• 100 € Seminargebühr
• ca. 180 € Fahrtkosten
Aufgrund der finanziellen Belastungen durch den Rechtsstreit kann ich diese Fortbildung derzeit nicht selbst finanzieren.
🕊️ WARUM ICH DIESE KAMPAGNE STARTE
Ich möchte das, was ich über Jahre aufgebaut habe, nicht aufgeben.
Ich möchte meine Räume, meine Ausstattung und meine Erfahrung weiterhin sinnvoll einsetzen – insbesondere für Exoten und Ziervögel, deren Halter eine zuverlässige Urlaubs‑ oder Krankheitsvertretung benötigen.
Nach den hohen Kosten des letzten Jahres kann ich die notwendige Umrüstung jedoch nicht mehr allein finanzieren. Die Urlaubszeit beginnt zeitnah – und ich möchte rechtzeitig startklar sein.
Jede Unterstützung hilft mir, diesen Neuanfang zu ermöglichen und meine Station in eine neue, rechtlich sichere Richtung weiterzuführen.
đź’› DANKE
Danke an jeden Menschen, der mich auf diesem Weg unterstützt –
durch eine Spende, durch das Teilen der Kampagne oder einfach durch Zuspruch.