Ich bin Klient in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und wurde in Stuttgart Opfer eines schockierenden queerfeindlichen Angriffs.
Die Verursacher beschimpften mich am Fernsehturm mit homophoben und entwürdigenden Ausdrücken wie: „pädophiler“, „Arschficker“, „Drecks-Schwuchtel“ und „schwuler Bastard“. Außerdem forderten sie mich auf, sexuelle Handlungen vorzunehmen (konkret: zu masturbieren). Ich hatte den Eindruck, dass sie gezielt nach queeren Menschen suchten.
Als Mitglied der homosexuellen Community, das bereits Diskriminierung erlebt, ist es extrem schmerzhaft, nun auch die Enttäuschung über die Strafverfolgungsbehörden hinnehmen zu müssen:
• Ich konnte ein Kennzeichen notieren und den Vorfall melden.
• Trotzdem stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren nach § 170 Abs. 2 StPO (kein hinreichender Tatverdacht) ein.
• Mein Anwalt und ich sind überzeugt, dass nicht gründlich genug ermittelt wurde, um die Verursacher zu identifizieren.
Das darf nicht so bleiben. Opferschutz muss gewährleistet werden! Das Signal, dass solche Vorfälle ungeahndet bleiben, ist gefährlich für die gesamte Community.
Warum ich eure Hilfe brauche
Aufgrund meines geringen Einkommens aus der Werkstatt für behinderte Menschen kann ich mir die notwendige anwaltliche Vertretung für die nächsten Schritte nicht leisten.
Die Spenden werden für folgende Zwecke eingesetzt:
• Anwaltskosten für die Beschwerde zur Erzwingung der Anklage
• Gerichtskosten und sonstige notwendige Auslagen.
Jede Spende hilft mir, weiter für Gerechtigkeit zu kämpfen und ein Zeichen zu setzen, dass diese Taten nicht ungeahndet bleiben.
➡️ Mein Ziel:
• Verfahrenserzwingung und Opferschutz
• Mehr struktureller Schutz für die queere Community und Menschen mit Behinderung
• Gründlichere Ermittlungen bei Diskriminierung und Gewalt
Vielen Dank für jede Unterstützung – gemeinsam können wir etwas bewegen.