Der öffentliche Raum steht allen zur Verfügung und bietet viele Möglichkeiten für bessere und nachhaltigere Nutzung. Die Bürgerinitiative Haidhausen für Alle hat sich während der Testphase der Fußgängerzone und darüber hinaus stark ehrenamtlich im Stadtteil engagiert. Mit dem Parklet in der Weißenburger Straße 44 verfolgt sie das Ziel, den Parkraum für den ruhenden Verkehr umzuwidmen und für Fußgänger*innen zu nutzen. Ein weiterer Aspekt ist auch, auf die gewünschte Verlängerung der Fußgängerzone auf die gesamte Weißenburger Straße hinzuweisen - wie ursprünglich schon in den 1970er Jahren gedacht.
Während der Testphase einer Fußgängerzone im Münchner Stadtteil Haidhausen hat sich schnell gezeigt, dass Menschen allen Alters gerne konsumfreie Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum annehmen - besonders, wenn sie in der Nähe von Baum- und Blumenbeeten sind. Das geplante (und vom zuständigen Bezirksausschuss bereits befürwortete!) Parklet vor der Weißenburger Straße 44 vereint beides!
Mit dem Parklet wollen wir für die schnelle Umsetzung einer dauerhaften Fußgängerzone zwischen Weißenburger und Pariser Platz werben und gleichzeitig auf die immer wieder auch in Bürgerversammlungen gewünschte Verlängerung einer Fußgängerzone auf die gesamte Weißenburger Straße hinweisen.
Für die finanzielle Umsetzung von ehrenamtlichen Projekten müssen in München die Antragsteller*innen Kosten durch so genannte ‚Eigenmittel‘ decken, damit die Stadt diese Projekte fördert. Das Parklet kostet etwa 7.500 € - die ‚Eigenmittel‘ sollten etwa 2.000 € darstellen. Wir brauchen jedoch etwas mehr, um nach dem Bau und der Installation auch noch Finanzmittel zu haben für: Nachpflanzung, Schädenausbesserung, Veranstaltungen etc.