"Wegschauen oder handeln"... Oder die Geschichte einer antispeziesistischen Freundschaft
Wir sind quasi Nachbarn, er wohnt im selben Dorf wie ich, grast auf einer Weide, an der ich täglich vorbei komme. Er suchte den Kontakt zu mir und vor allem meinen Hunden, sanft, nie aufdringlich, neugierig und interessiert. Ich wollte immer weiter gehen, mich nicht drauf einlassen, weil ich ahnte wozu sein Leben eigentlich bestimmt war. Ich habe es nicht geschafft. Ein Stupser mit der Nase, ich halte inne, er schnüffelt an meinem Gesicht, schleckt ganz vorsichtig an meiner Wange. Warmer Atem, nach Heu riechend. Ich fange an ihn zu kraulen, am liebsten hat er es unterm Kinn. Es wird ein Ritual. Nasenstupser, Küsschen und Kraulen. Wir genießen einfach die Zeit miteinander, ich rede ihn in Menschensprache voll, er redet auf seine Weise, mit seiner unglaublichen Ruhe und sanften Präsenz. Wir sind Freunde, speziesübergreifend, nicht mehr und nicht weniger.
Nun soll mein Freund Pontus Ende März sterben. Biofleisch, vorbestellbar, abgepackt und direkt abholbar beim Hobbylandwirt selbst.
Ich will das verhindern. Mit allem was ich irgendwie kann.
Ein Lebenshof - Platz ist bereits sicher, er könnte es schön haben mit Weide, Herde und Kuscheleinheiten.
Es fehlen 4000€ Auslösesumme und dann insgesamt 100€ monatliche Patenschaft für seinen Unterhalt auf dem Lebenshof.
Pontus und ich wären für jeden Cent dankbar, egal ob monatlich zur Patenschaft oder seine Auslösesumme.
Wenn jedeR, die/der das hier liest nur 1€ spendet, können wir das schaffen!
Bitte helft, teilt gern wo immer ihr könnt.
Pontus muss nicht sterben. Lasst uns beweisen, dass Freundschaft egal welcher Spezies, alles retten kann.