Kitzretter-Drohne abgestürzt und andere finanzielle Herausforderungen – wer möchte uns helfen?
***Update 17.08. 20 Uhr: DANKE!! Ihr seid die Besten!! Schon nach 12 Stunden sind die 500 Euro für die Drohnen-Reparatur beisammen. Unfassbar!! Es macht uns superglücklich und beschämt uns gleichermaßen. Warum wir trotzdem noch weiter sammeln, welche anderen finanziellen Herausforderungen wir zu stemmen haben, das lest Ihr im Text oder hier bei der (Klick!) Rhein-Neckar-Zeitung von heute, 18.08.*****
Privater Tierschutz ist Ehrenamt, und die ehrenamtlichen Tierschützer investieren oft genug einen Haufen Zeit, Kraft, Nerven – und Geld. Bei der Kitzrettung Mosbach ist das nicht anders: Wir Helfer quälen uns in der Saison morgens um 4 Uhr 30 aus dem Bett und stapfen dann kurz nach Sonnenaufgang stundenlang in Zeitlupe durch hohe nasse Wiesen, um Rehkitze und andere Tiere vor dem sicheren Mähtod zu retten.
Mal sind zehn oder elf Helfer und Helferinnen um diese Uhrzeit unterwegs, mal drei oder vier, und alles nach vorherigen Absprachen mit Jagdpächtern und Landwirten. Das klingt halbwegs aufregend, ist aber vorallem eines: zeitaufwändig und anstrengend. Hier in meinem Blog habe ich davon berichtet: https://landlebenblog.org/2021/06/15/die-rettung/
Der Organisator der Kitzrettung, Hans-Günter Lorenz aus Neckargerach, investiert noch dazu einen Haufen Geld in die moderne Drohne mit Wärmebildkamera, die uns bei den morgendlichen Aktionen begleitet und zu den Tieren in den Wiesen führt, 5000 Euro hat ihn das Equipment gekostet. Geld, dass er bisher komplett privat aufgebracht hat. Eine Investition, die sich aber gelohnt hat, denn schon in diesem Frühjahr und Sommer haben wir bei drei großen Einsätzen zahlreiche Tiere orten und retten können.
Neulich ist die Drohne abgestürzt. Gottlob kein Totalschaden wie befürchtet, aber die Reparatur ist teuer gewesen, 495 Euro. Ich möchte nicht, dass Hans-Günter Lorenz auf all diesen Kosten alleine sitzen bleibt, und deswegen bitte ich Euch um Unterstützung seines Engagements.
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Wenn wir noch ein bißchen mehr als die geplanten 500 Euro zusammenbekommen, könnte Hans-Günter Lorenz mit Hilfe Eurer Spenden auch eine Vollkaskoversicherung für die Drohne abschließen, alleine die kostet mindestens 200 Euro im Jahr. Und die Rehkitzrettung könnte ihr Engagement in den kommenden Jahren noch ausbauen.
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Wer fünf oder zehn oder mehr Euro übrig hat und sich beteiligen möchte: sehr gerne! Hans-Günter, unser ganzes Kitzrettungs-Team und nicht zuletzt die Rehkitze würden sich über diese Art der Wertschätzung sehr freuen.