Man denkt immer, so etwas passiert nur den anderen.
Bis plötzlich ein kleines Kind die Diagnose Leukämie bekommt – und mit einem Schlag ist nichts mehr, wie es einmal war.
Ich habe im privaten Umfeld miterlebt, was das bedeutet. Die Angst. Die Hilflosigkeit. Die Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint – und gleichzeitig viel zu schnell vergeht. Für das Kind. Für die Eltern. Für die ganze Familie.
Seitdem lässt mich dieser Gedanke nicht mehr los.
Dass es Familien gibt, deren Alltag nicht aus Planung und Routine besteht, sondern aus Hoffen, Bangen und dem Wunsch nach noch ein bisschen mehr Zeit.
Genau deshalb habe ich mich entschieden, mich in einem Kinderhospiz zu engagieren. Nicht, weil ich glaube, etwas „lösen“ zu können – sondern weil ich da sein möchte. Zuhören. Aushalten. Ein kleines Stück Leichtigkeit schenken, wo das Leben gerade besonders schwer ist.
Und weil ich nicht nur mit Worten helfen möchte, sondern auch mit Taten, habe ich mir ein Ziel gesetzt:
Ich werde 50 Kilometer laufen.
50 Kilometer, die weh tun werden.
50 Kilometer, bei denen ich an meine Grenzen komme.
Aber ganz ehrlich – das ist nichts im Vergleich zu dem, was diese Kinder und ihre Familien jeden einzelnen Tag leisten.
Deshalb bitte ich dich:
Begleite mich auf diesem Weg.
Für jeden Kilometer wünsche ich mir 1 Euro Spende.
Ein kleiner Beitrag – aber vielleicht genau der Moment, der einer Familie ein Lächeln schenkt. Ein letzter gemeinsamer Ausflug. Ein Wunsch, der noch in Erfüllung geht. Oder ein Stück Hoffnung, wo sie gerade am meisten gebraucht wird.
Ich laufe nicht für mich.
Ich laufe für diese Kinder.
Für ihre Familien.
Für mehr Zeit, wo oft viel zu wenig davon bleibt.
Jeder Schritt zählt. Wirklich jeder.