Ich bin derzeit in einer tibetischen Flüchtlingskolonie im Süden von Indien.
Hier leben ca 10.000 buddhistische Nonnen und Mönche. Ich bin bei einem Gesehe (sowas wie ein Professeor/ Lehrer) untergekommen, der sich um ein paar junge Mönche kümmert und eine Klinik verantwortet.
Im sehr jungen Alter, sind die Jungs von ihren Familien getrennt worden. Manche kamen bereits mit 3 Jahren ins Kloster, da sich ihre Familien die Versorgung der Kids nicht leisten konnten.
Hier sieht es wirtschaftlich auch nicht ganz so rosig aus, weshalb die Klöster auf Spenden angewiesen sind. Es würde mich freuen, wenn sich hier der ein oder die andere findet, um zu unterstützen.
Für 200€ kann einer der jungen Mönche für ein Jahr mit Kleidung, Bücher ausgestattet und medizinisch versorgt werden.
Meine Verbindung zum tibetischen Buddhismus und warum ich letztlich hier gelandet bin, hat ihren Ursprung in „Lung Gom Pa“, einer mystischen yogischen Lauftechnik aus Tibet. Einige von euch haben bestimmt schon mal davon gelesen. Hier wird berichtet, dass 100-200 Meilen am Tag im leichten Schritt und sehr zügig bewältigt werden können. Tatsächlich renne ich diesem Wissen seit über 10 Jahren hinterher und inzwischen in Teilen mit ihm. Ich durfte schon vieles lernen und vor allem selbst erfahren, dass mir einige Ultrastrecken ermöglicht hat. Einen Lehrer habe ich auch gefunden, der mir Teile der Technik weitergibt und dieses Frühjahr war ich zum Thema nach Buthan, als Sprecher auf einer Konferenz, eingeladen.
Und da es ja immer um Balance geht und das Karmakonto ausgeglichen sein soll, biete ich für alle die hier unterstützen wollen und interessiert sind, einen Workshop im März an, bei dem ich euch die wesentlichen Grundlagen der yogischen Lauftechnik vorstelle. So als kleine Extramotivation zum Helfen und als Dankeschön.
Auf den Fotos seht ihr Gesehe Sherap Lungrik mit seinen Jungs und mich beim Empfang. Gesehe-la verwaltet das Geld für die Jungs. Für das was ich hier erlebt und gesehen habe, weiß ich, dass jede Spende genau da ankommt wo sie hilft. Ist ja meist besser man hat einen direkten Einblick wohin das Geld fließt, das man gibt.
Es ist möglich, dass ihr einen der Jungs direkt sponsert oder die ganz Gruppe.
Außerdem ist Gesehe-la für eine Klinik verantwortlich. Eine Krankenkasse gibt es nicht, sprich alle zahlen selbst. Durch Sponsoren konnte einiges an Ausstattung finanziert werden.
An was es noch fehlt, ist eine flexible Kasse. Wenn ein Patient kommt, der nicht zahlen kann, möchten sie ihn oder sie nicht wegschicken, müssen aber eine Rechnung stellen. Ich habe es beobachtet, da greift der Mönch in die Tasche und zahlt. Um diese Tasche zu füllen, wären ein paar Überweisungen super. Vielen Dank.
Falls was übrig bleibt, erhalten weitere Jungs die im selben Haus untergebracht sind, die Unterstützung. Junge Nonnen gibt es hier nicht viele, oft werden die Jungs von den Familien ins Kloster geschickt.
Würde mich freuen, wenn ein bisschen was zusammen kommt. Alle die Spenden, würde ich dann immer wieder mal hier über aktuelle Entwicklungen informieren. Falls jemand ein Sponsoring für einen jungen Mönch (200€/Jahr) übernehmen möchte, vermittle ich euch den direkten Kontakt zu Gesehe-la.
Vielen Dank.
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Eine Spendenquittung fürs Finanzamt ist leider nicht möglich, da es dazu eine anerkannte Organisation in Indien braucht. Die habe ich hier nicht. Aber natürlich habt ihr den Beleg über das Portal hier und ich werde alles so transparent wie möglich gestalten.