Wenn ich an den Abend der Fotoausstellung zurückdenke, erfüllt mich noch immer tiefe Dankbarkeit und Freude.
Es war mehr als nur eine Fotoausstellung – es war ein Moment echter Begegnung. Der Dank euch entstanden ist. So viele von euch sind gekommen, haben sich Zeit genommen, haben hingesehen, nachgefragt, mitgefühlt.
Ihr habt euch für die Geschichten hinter den Bildern interessiert – und damit auch für mich und meinen Weg. Eure Fragen, euer Lächeln und eure Tränen in den Augen während meiner Rede haben mehr gesagt als 1.000 Worte und hat mich sehr berührt. 💛
Durch eure Großzügigkeit sind insgesamt 700 € an Spenden zusammengekommen. Wow - was für eine Leistung!
Davon wurden 600 € bereits eingesetzt, 100 € kamen erst vor Kurzem dazu und werden bald weitergegeben.
Das Geld wurde zu gleichen Teilen auf die drei Organisationen verteilt, mit denen ich während meiner Zeit in Malawi, Kenia und Uganda gearbeitet habe.
Roy Ndung’u Foundation – Kenia
Mit den 200 € konnten vier Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln wie Öl, Mehl, Windeln und Babypuder versorgt werden. Außerdem wurden Medikamente für Roys Epilepsiebehandlung sowie Kleidung für ihn finanziert.
Zion Community Clinic – Uganda
In der Klinik wurden die kompletten 200 € für den Kauf dringend benötigter Medikamente und Materialien verwendet: Einmalspritzen, Hustenlöser, Blutdrucksenker, Schmerzmittel, Infusionslösungen, steriles Wasser, Antibiotika und Antidiabetika.
In einer Region, in der das nächste Krankenhaus zwei Stunden entfernt liegt, bedeutet das: Menschen können behandelt werden, die sonst keine Hilfe bekämen.
Youth Act for Development – Malawi
In Malawi werden weiterhin Mädchen und junge Frauen gefördert, um ihnen Bildung und Selbstbestimmung zu ermöglichen. An der CDSS-Schule wurde mit den 200 € ein Projekt gestartet, das waschbare Binden und Hygieneartikel bereitstellt – begleitet von Aufklärungsarbeit.
Schon während meiner Zeit dort konnten erste Artikel verteilt werden, um Mädchen zu unterstützen, die sonst während ihrer Periode dem Unterricht fernbleiben müssten. Die Binden werden von einer lokalen Schneiderin hergestellt – so bleibt die Hilfe in der Gemeinschaft und stärkt die lokale Wirtschaft.
💛 Von Herzen Danke
Ich kann kaum in Worte fassen, wie dankbar ich bin – für jede Spende, jedes offene Ohr, jedes aufrichtige Gespräch und jedes ehrliche Interesse an meinen Fotos und an dem, was dahintersteht.
Sawubona – Ich sehe dich.
Danke, dass du auch mich gesehen hast.
Danke von ganzem Herzen, von mir und den Menschen vor Ort
Eure Nina
PS: Auf Instagram(https://www.instagram.com/through_ninas_lens?igsh=amF6bXBrdDF5cGdk) wird es Bilder von den Hilfsmaßnahmen geben! Schaut gerne vorbei!