So fröhlich sehe ich nicht mehr aus. Nicht ohne Scham wähle ich jetzt diesen Weg..................meine Scheidung befindet sich in wenigen Wochen im 4 Jahr, eingereicht Juli 2022, es gibt immer wieder Verzögerungen, die Berliner Justiz ist am Ende, erst im November 2025 gab es den ersten Gerichtstermin, der erste Gütetermin scheiterte daran, dass alle Gütepunkte zu Gunsten meines Exmannes mit der Richterin und meinen Exmann ausgearbeitet wurden, meinen Einwand wischte die Richterin damit ab, dass jetzt keine Zeit mehr für Diskussionen wäre, das wäre ihre letzte Sitzung und wir müssten mit einem Güteentwurf fertig werden. Schriftsätze werden erst nach Wochen durchs Gericht weitergeleitet, der Jahresurlaub der Richterin 6 Wochen musste berücksichtigt werden: alles kein Grund für die Richterin dies als Härtegrund für ein schnelleres Vorankommen zu sehen, leider auch erlaubt.
Ich war Erwerbsunfähigeitsrentnerin, bin 50% schwerbehindert, die Rente ist automatisch eine Altersrente geworden. Notwendige Hilfsmittel kann ich zur Zeit leider nicht finanzieren, die Verfahrens- und Anwaltskosten wachsen und wachsen und gegen den Zahlungsbeschluss gegen meinen Exmann hat dieser Beschwerde eingelegt, es geht jetzt also direkt deswegen zum Kammergericht, heißt, die Kosten steigen und steigen und es wird wieder Monate dauern bis entschieden werden wird.
Es ist üblich, dass die Anwälte eine Honorarvereinbarung treffen, die Stunde kostet mich 220,-- Euro neben der normalen Verfahrensgebühr, jedes mal wenn ich mit dem Anwalt spreche oder er zu Gericht fährt, der Termin von der Gegenseite abgesagt wird und er unverrichteter Dinge wieder in die Kanzlei fährt wird die Zeit notiert.. Der Weg kostet jedes mal, die Gegenseite hat es bereits 4 mal geschafft kurzfristig Gerichtstermine abzusagen. Belegt wurden die „Stürze, Krankheiten etc“ nicht.
Die Exfirma meines Exmannes hat die Punkte für den Versorgungsausgleich um 2,-- Euro monatlich falsch berechnet. Das brachte die Anwältin meines Exmannes gekonnt beim einzigen bisherig angesetzten tatsächlichen Gerichtstermin im November 2025 vor, so dass sich die Bearbeitung des Versorgungsausgleichs wieder verzögert, meine Rente würde sich erhöhen, wenn die Scheidung rechtskräftig und der Versorgungsausgleich abschließend berechnet wäre.
Ich brauche regelmäßig Medikamente, diverse Zuzahlungen fallen bei mir monatlich an. Für viele Hilfsmittel die verschlissen sind oder neu hinzukommen fehlt das Geld, seit Jahren laufe ich mit einem Provisorium der Zahnprothese herum, benötige neue Bandagen für die Gelenke . Aufgrund der Wirbelsäulenerkrankung ist das Abwaschen am Becken eine Tortur für mich, aber die Spülmaschine ist seit 2 Jahren kaputt, die letzte Teilrenovierung bei mir war 2018 vor zwei weiteren Schulteroperationen. Die Wohnung hat es langsam nötig.
Aber es fehlt für alles das Geld, die Verfahren werden sich auf unbestimmte Zeit durch Verzögerungen noch weiter schleppen. Eine Vorschußrechnung an den Anwalt habe ich 2022 bezahlt, die Zwischenrechnung kommt demnächst auf mich zu.
Ich brauche ganz nötig finanzielle Hilfe.
Gern könnt Ihr mich anschreiben wenn Ihr noch mehr wissen möchtet, ich habe versucht zur Zeit nur das Nötigste zu schreiben.