This text is available in German and English
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Deutsch:
Wir arbeiten zur Zeit, als kleines Team aus selbständigen Technikern und Freiwilligen, an einer Lösung im Kampf gegen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Wir nutzen unsere Möglichkeiten und Kenntnisse in Sachen Konstruktion und 3D-Druck um standardisierte Schutzmasken für alle Menschen kostenfrei verfügbar zu machen. Unser Ziel ist es klinisches Personal zeitnah mit funktionierenden Schutzmasken, die mit zertifizierten Filtern bestückt sind, auszustatten und dafür zu sorgen, dass die Beschaffung dieser Masken und Filter möglichst unabhängig von den Marktverhältnissen stattfindet. Außerdem wollen wir die Daten für die Masken für alle Menschen kostenlos zur Verfügung stellen, damit andere Hilfsbereite, die über einen 3D-Drucker verfügen, wiederum sich selbst und anderen helfen können. Im Zuge dessen investieren alle Teammitglieder viel Zeit und Geld in dieses Projekt. Wir tragen alle Kosten, die aus diesem Projekt entstehen, selbst und wir tun das auch gerne, weil wir das Wohl Aller vor Augen haben, unseren Beitrag leisten wollen um Leben zu retten ... und letztlich wieder zur Normalität zurückzukehren. Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe: Durch eine Spende würden alle Teammitglieder entlastet werden. Sämtliche Arbeitsabläufe können, durch Ihre Spende, profitieren und die Unternehmen derjenigen Selbständigen, die sich an diesem Projekt beteiligen, könnten so gesichert werden, dass sie durch das Projekt selbst nicht in den Ruin getrieben würden. Alle Spenden werden unter den Teammitgliedern aufgeteilt! Vielen Dank!
Entwicklung bis 08.04.2020:
Wir sind in einer Phase der Prototypen-Entwicklung angelangt, in der wir uns vor allem auf die einwandfreie Funktion der Einzelkomponenten konzentrieren. Im Klartext heißt das: Wir erhöhen die Dichtigkeit der Maske und stimmen die Komponenten (Maskenkörper, Filteradapter usw.) so aufeinander ab, dass sie dicht schließen, leicht anwendbar und funktional sind.
Was sind Hürden, die wir (bisher) nicht nehmen konnten?
- Wir haben eine Zertifizierung als "Medizinartikel" angestrebt. Hierbei wurden unserem 4-köpfigen Team aber durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Auflagen auferlegt, die wir nicht ohne Weiteres erfüllen konnten. Lösung: Wir haben andere Wege ermittelt und Partner gewonnen um eine Zertifizierung herbeizuführen. Die Aussichten sind hier sehr gut.
Was ist, bis hierher, gelungen?
- Der Maskenkörper und zwei Filteradapter für die Filter von zwei Herstellern sind praktisch fertig und werden von uns derzeit getestet. Die Komponenten befinden sich in der Feinabstimmung. Das ist ein wichtiger Schritt für die spätere Zertifizierung (ausreichende Dichtigkeit,...).
- Da uns die bestmögliche Versorgung aller am Herzen liegt (sowohl systemrelevanter Institutionen, als auch der Risikogruppen und aller weiterer Menschen) und es unser Ziel ist, eine tatsächliche Schutz(!)maske zur Verfügung zu stellen, stehen wir mit Wirtschaft und Industrie in Kontakt um unser Maskensystem zertifizieren zu lassen. Bevor dies geschehen ist, werden wir keine Masken ausliefern, zur Verfügung stellen oder anderweitige Maßnahmen dieser Art durchführen! Wir werden keine Masken als "Schutzmasken" bezeichnen, die den strengen Anforderungen hierzu nicht gerecht werden.
- Wir haben Partner in der Industrie gefunden, die uns dabei unterstützen werden, das Maskensystem in großen Mengen zu produzieren und zur Verfügung zu stellen. Wir achten dabei streng darauf, dass das Maskensystem für alle Menschen zugänglich sein wird und dann einen adäquaten Schutz bietet.
- Das Ziel des Projekts ist und bleibt, dass
- Krankenhäuser mit den Mitteln ausgestattet werden, um sich dieses Maskensystem und dessen Komponenten selbst herstellen zu können,
- eine Massenproduktion mit Hilfe der Industrie herbeizuführen und hierüber das Maskensystem einer breiten Masse (primär: Risikogruppen, andere systemrelevante Institutionen, Altersheime, Pflegeeinrichtungen, etc.) zugänglich zu machen und
- die zum "Nachdruck" notwendigen Dateien frei zugänglich zu machen und zugleich vor kommerzieller Nutzung durch Dritte zu schützen (CC-BY-NC-Lizenz).
- WICHTIG! Es ist praktisch unmöglich für den Punkt 3.) irgendeine Zertifizierung zu erlangen! Würde das Maskensystem von hilfsbereiten Dritten im 3D-Druck gefertigt werden, bedeutete das, dass diese Maske dann nur "auf einer zertifizierten Maske basiert". Das würde die Funktion des Maskensystems aber grundsätzlich nicht einschränken (insofern sich an die Materialvorgaben gehalten wird).
Was wir (unter anderem) noch machen werden:
- Insbesondere für die Nutzung durch jedermann, erarbeiten wir derzeit eine Lösung zur Nutzung nicht-zertifizierter Filtermedien. Diese Filter werden dann aber allgemein wesentlich leichter zu beschaffen sein.
Wir müssen an dieser Stelle eine wichtige Sache herausstellen:
Das Maskensystem ist faktisch noch nicht einsatzbereit! Wir würden niemals eine Maske ohne Funktion ausgeben oder in irgendeiner Form verbreiten - insbesondere würden wir niemals behaupten, dass unser Maskensystem einen "Atemschutz" darstellen würde, wenn kein offizielles Zertifikat das tatsächlich beweist!
Unser Dank gilt, an dieser Stelle, allen unseren Unterstützern! Wir danken für das Vertrauen und setzen alles daran, dass wir es nicht enttäuschen - allerdings wissen wir auch, dass Millionen Menschen von unserem Projekt, direkt oder indirekt, angesprochen sind oder sein werden; und wir werden es leider nicht allen recht machen können.
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English:
We are currently working, as a team of independent technicians and volunteers, on a solution in the fight against the spread of the novel coronavirus (SARS-CoV-2). We are using our capabilities and expertise in design and 3D printing to make standardized masks available to everyone free of charge. Our goal is to provide clinical personnel with working masks equipped with certified filters in a timely manner and to ensure that the procurement of these masks and filters is as independent of market conditions as possible. In addition, we want to make the data for the masks available to everyone free of charge so that other helpers who have a 3D printer can in turn help themselves and others.
Verified by the local press:
https://www.radioleverkusen.de/artikel/leverkusener-entwickelt-fortgeschrittenes-masken-system-mit-558571.html
As a result, all team members invest a lot of time and money in this project.We bear all costs arising from this project ourselves and we are happy to do so because we have the welfare of all in mind and want to make our contribution to save lives ... and finally to return to normality.
Therefore we ask for your help: A donation will relieve the burden on all team members.
All work processes will benefit from your donation.
Many thanks!
Development until the 8th of April 2020:
We have reached a phase of prototype development, in which we are concentrating primarily on the perfect functioning of the individual components. In plain language this means: We increase the tightness of the mask and adjust the components (mask body, filter adapter, etc.) to each other so that they close tightly, are easy to use and functional.
What are the hurdles that we could not (yet) overcome?
- We have aimed for certification as a "medical device". However, the Federal Institute for Drugs and Medical Devices imposed conditions on our 4-member team that we could not easily meet. Solution: We identified other ways and found partners to achieve certification. The prospects here are very good.
What has been achieved so far?
- The mask body and two filter adapters for the filters of two manufacturers are practically finished and are currently being tested by us. The components are currently being fine-tuned. This is an important step for the later certification (sufficient tightness, ...)
- Since we are concerned about the best possible care for everyone (both system-relevant institutions, as well as risk groups and all other people) and it is our goal to provide a real protection(!) mask, we are in contact with business and industry to have our mask system certified. Before this has been done, we will not deliver or provide any masks or carry out any other measures of this kind! We will not call any masks "protective masks" if they do not meet the strict requirements for this.
- We have found partners in the industry who will support us in producing and providing the mask system in large quantities. We will take great care to ensure that the mask system will be accessible to all people and then provide adequate protection.
- The aim of the project is and remains that
- hospitals should be equipped with the means to produce this mask system and its components themselves,
- to bring about mass production with the help of industry and to make the mask system accessible to a broad mass (primarily: risk groups, other system-relevant institutions, old people's homes, nursing homes, etc.) and
- to make the files necessary for "reprinting" freely accessible and at the same time to protect them from commercial use by third parties (CC-BY-NC licence).
- IMPORTANT! it is practically impossible for point 3.) to obtain any certification! If the mask system would be produced by helpful third parties in 3D printing, this would mean that this mask would then only be "based on a certified mask". However, this would not restrict the function of the mask system in principle (as long as the material specifications are adhered to).
What we will do (among other things):
- Especially for the use of everyone, we are currently working on a solution for the use of non-certified filter media. However, these filters will then generally be much easier to obtain.
At this point we have to emphasize one important thing:
The mask system is not yet operational. We would never issue or distribute a mask without function in any form - in particular, we would never claim that our mask system would be a "respiratory protection" if no official certificate actually proves this!
At this point we would like to thank all our supporters! We thank them for their trust and will do our best not to disappoint them.