Hallo,
ich bin Julius, 3 Jahre alt. Am Morgen wache ich schon mit einem Lächeln im Gesicht auf. Ich habe große Freude am Leben und liebe es mit Menschen in Kontakt zu sein.
Mit einer angeborenen Querschnittslähmung (Spina Bifida) bin ich zur Welt gekommen und bin dadurch Vollzeit-Rollstuhlfahrer.
Im Schlaf vergisst mein Kopf manchmal, dass es wichtig ist zu atmen. Daher benötige ich einen Monitor und eine Beatmung. Tag und Nacht hilft mir ein Pflegedienst um am Leben teilnehmen zu können. Mit meinem farbenfrohen Rollstuhl bin ich sehr mobil, denn im Gegensatz zu meinen Beinen funktioniert mein Oberkörper gut.
Leider kann ich diese Mobilität zu Hause nicht ausleben. Durch die vielen Barrieren in meinem zu Hause komme ich nicht einmal in unser Bad, um mir die Hände zu waschen. Dieses befindet sich nämlich im Obergeschoss.
Meine Eltern Chantal und Georg wollen, dass ich selbstständiger werden kann und auch als Erwachsener später mit wenig Hilfe zurechtkomme. Daher geben meine Eltern alles um mich bestmöglich zu fördern.
Für mein Alter habe ich schon einen ganz schön vollen Terminkalender! Ich bin regelmäßig fast jeden Tag unterwegs... zur Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, zum Petö nach St. Leon-Roth. Außerdem fahren mich meine Mama oder mein Papa oft zum Kinderarzt, alle paar Monate zum Neurologen & Urologen nach Mannheim in die Uniklinik, nach Heidelberg zum Wirbelsäulenspezialisten, nach Darmstadt zum Orthopäden und nach Mainz um meine Orthesen anzupassen.
Meine Mama und ich fahren mehrmals im Jahr zu Rehamaßnahmen um meine Entwicklung voran zu bringen. Wir waren schon mehrfach in München. Gerade komme ich aus der Reha in der Slowakei. Meine Eltern und ich waren 2 Wochen im Adeli Medical Center. Das war ganz schön anstrengend und gleichzeitig super toll. Ich habe nämlich meine Muskeln gestärkt und kann jetzt viel besser meinen Kopf halten.
Mein Plan ist es, dass ich mich bald alleine auf dem Boden fortbewegen kann. Das ist natürlich alles sehr sehr zeit- und kostenintensiv.
Durch meine Behinderung muss ich immer ins Obergeschoss getragen werden. Deswegen wollen meine Eltern unser zu Hause für mich barrierefrei umbauen. Es soll ein kleiner rollstuhlgerechter Anbau im Erdgeschoss entstehen mit einem Zimmer und barrierefreien Bad nur für mich.
Leider lehnte die Eingliederungshilfe die Unterstützung ab und die 4.000 € von der Krankenkasse reichen dazu nicht aus. Die aktuellen Kostenvoranschläge belaufen sich auf einen sechsstelligen Betrag, diesen können meine Eltern alleine nicht aufbringen – hier kommt ihr ins Spiel:
Ich möchte Euch gerne um Hilfe bitten.
Meine Eltern und ich danken Euch für jeden Euro und wir wären glücklich, wenn ihr meinen Spendenaufruf fleißig teilt.
Ich sage jetzt schon von Herzen Danke für jegliche Hilfe!!!
Euer Julius