Hallo zusammen,
und vielen Dank für euer Interesse an der Spendensammlung für das Projekt “Shaping the Way” der Wirtschaftsjunioren Hannover e.V. bei der IHK Hannover e.V.
Mein Name ist Marvin Götz, ich bin 30 Jahre alt und gemeinsam mit euch möchte ich mich auf den Weg machen, um für drei ganz besondere Initiativen in den nächsten 12 Monaten insgesamt knapp 29.000 Euro zu sammeln.
Seit Mai 2024 plane ich das Projekt “Shaping the Way”, das zunächst als Idee entstand, um etwas Aufmerksamkeit für die sogenannte "Hanseraumkonferenz" zu schaffen, welche im Mai 2026 in Hannover stattfinden wird. Dafür möchte ich über 3.000 km auf dem Fahrrad zurücklegen und als Botschafter der Konferenz alle 39 lokalen Kreise des Norddeutschen Landesverbands der Wirtschaftsjunioren besuchen, um sie persönlich zur Konferenz einzuladen.
Doch was hat das mit der Spendensammlung zu tun? Die Wirtschaftsjunioren sind ein Verband von jungen Unternehmer:innen und Führungskräften, mit einem wirtschaftlichen Fokus – aber auch vielen mehr! Gemeinsam setzen wir uns für internationale Verständigung, die Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen sowie für diverse soziale Projekte ein. Das Motto unserer Konferenz 2026 lautet “Shaping the Future”. Da die Zukunft jedoch mehr ist als nur wirtschaftliche Innovation und technologischer Fortschritt, war es mir persönlich wichtig, auch die anderen Kernthemen der Wirtschaftsjunioren auf diesem Weg abzubilden.
Während ich mich auf der Suche nach unterstützenswerten Projekten befand, erreichte mich im September 2024 die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod meines alten Kindheitsfreunds Lukas. Lukas war in meinen jungen Teenagerjahren einer meiner besten Freunde, mit dem ich viele Erfahrungen des Erwachsenwerdens teilte — manchmal enger, manchmal weniger eng; manchmal erfolgreicher, manchmal weniger erfolgreich. Auch wenn Lukas und ich in den letzten Jahren nur noch sporadisch Kontakt hatten und inzwischen ganz unterschiedliche Lebenswege gingen, verband uns doch die gemeinsame Vergangenheit, unsere Kindheitsfreunde und viele, meist schöne, Erinnerungen.
Lukas sah sich in seinem Leben jedoch mit psychischen Problemen konfrontiert, die ihm oft die Teilhabe am Alltag, wie er es sich gewünscht hätte, verwehrten. Schlussendlich bekam er nie die Hilfe, die er für seine Krankheit gebraucht hätte. Doch auch wenn sein Lebensweg vielleicht keine Bilderbuchgeschichte war, wie man sie sich für sich oder seine engsten Freunde wünscht, so war er doch jemand, der sich stets für vermeintlich Schwächere einsetzte. Er war ein Mensch mit einem klaren Wertesystem, der sich für Demokratie, gegen soziale Ungerechtigkeit und für Bedürftige, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen, stark machte.
Für mich wurde schnell klar, dass ich nicht nur selbst etwas in seinem Namen spenden will, sondern Lukas diese Spendensammlung widmen möchte. Daher bitte ich euch, meinem Weg in den nächsten 12 Monaten zu begleiten und dieses Projekt zu unterstützen. Gebt so viel, wie ihr könnt und mögt, und teilt die Aktion gerne in eurem Freundes- und Bekanntenkreis und meldet euch auch gerne bei mir um etwas mit Fahrrad zu fahren.
Kurzbeschreibung der Einrichtungen:
Im Gedenken an Lukas: Januar 1995 – September 2024