Solidarität mit den Streiks im Krankenhaus

Julia Garscha Berlin, Germany

Solidarität mit den Streiks im Krankenhaus

76.072 € of 80.000 € collected
95 %
Campaign has ended

Description

Wir beenden die Spendenkampagne – vielen Dank!


Diese Woche haben die Kolleg*innen bei der Charité, Vivantes und den Vivantes Töchterunternehmen mit überwältigender Mehrheit ihren Tarifverträgen zugestimmt. Sie haben Geschichte geschrieben. Eure Unterstützung hat dabei geholfen, diese harten Auseinandersetzungen für mehr Personal und den TVöD für alle in so vielen Punkten zu gewinnen: 76.000 Euro sind zusammen gekommen, das ist ein starkes solidarischen Zeichen. Aus dieser Summe konnten über 300 Streikende der Vivantes Töchter unterstützt werden und alle, die schnell Unterstützung brauchten, haben sie bekommen. Das übrig gebliebene Geld fließt in die Feier der Tarifverträge (die angesichts der Pandemie leider auf das nächste Jahr verschoben werden musste). An dieser Stelle beenden wir die Spendenkampagne. Ansonsten geht es weiter: Für eine gute und gerechte Gesundheitsversorgung für alle!

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Die Spendenkampagne geht in die letzte Runde: Für Brot und Rosen

Die Berliner Krankenhausbewegung hat gewonnen - und das drei Mal: Mit Charité und Vivantes gibt es Eckpunkte für Entlastungs-Tarifverträge, die über bisher Erreichtes hinausgehen. Und die Beschäftigten der Vivantes-Töchter haben nach einem harten, zähen Kampf ihr Ziel – zwar mit Abstrichen, aber im Wesentlichen – erreicht: TVöD für alle.

Dass es der Geschäftsführung von Vivantes nicht gelungen ist, die Auseinandersetzung auszusitzen, ist der enormen Entschlossenheit der Streikenden zu verdanken. Dass die Strategie der Arbeitgeberin nicht aufgegangen ist, darauf zu warten, dass den Streikenden die Kraft ausgeht, ist auch der großartigen Unterstützung der Berliner Stadtgesellschaft und vielen solidarischen Menschen darüber hinaus zu verdanken. Mit der Spendenkampagne konnten wir bereits fast 300 streikende Kolleg*innen unterstützen – sie haben für jeden gestreikten Tag je 10 Euro zusätzlich zu ihrem Streikgeld bekommen. Darüber hinaus konnten mit dem gesammelten Geld Kolleg*innen unterstützt werden, die durch den Streik in besonders große finanzielle Engpässe geraten sind. Genau solche "Härtefälle" wie z.B. Probleme bei Mietzahlungen sind gerade gegen Ende des über sechs Wochen langen Streiks häufiger geworden – und gehen zum Teil auch noch bei uns ein. Deshalb wollen wir jetzt ein letztes Mal dazu aufrufen, die 80.000 Euro voll zu machen. 

Und: Ein Streik ist erst vorbei, wenn der Sieg angemessen gefeiert wurde. Am 11. Dezember kommt die Berliner Krankenhausbewegung noch einmal zusammen, um auf den riesigen Erfolg und auf sich anzustoßen. Leider ist das nicht umsonst, wir finden aber, es sollte zumindest umsonst für diejenigen sein, die in den letzten Wochen alles gegeben haben. 

Auch deshalb wollen wir die 80.000 Euro voll machen, damit wir beides unterstützen können: Miete und Tanzen, Brot und Rosen.

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Liebe Berliner*innen, liebe Unterstützer*innen auch aus anderen Städten,

wir haben einen neuen Aufruf, den ersten findet ihr aus Transparenzgründen weiterhin unten.

Solange die Töchter streiken, sammeln wir!

Seit vielen Wochen sind die Beschäftigte bei den Töchtern schon im Streik. Ein Streik, der von Beschäftigten dynamisch und kraftvoll ist. Aber auch ein Streik, der von Vivantes mühsam gemacht wird. Die Arbeitgeberin spekuliert darauf, dass der Streik und vor allem die Streikenden an Kraft, Geld und damit auch an Durchsetzungsfähigkeit verlieren. Denn der Streik kostet die Beschäftigten einen Teil ihres Lohns. Ein Lohn, der ohnehin schon zu niedrig ist. Deshalb kämpft die Berliner Krankenhausbewegung ja gerade für den TVöD für alle!

Wir sagen: Die Strategie von Vivantes wird nicht aufgehen! Sie werden den Streik nicht brechen. Denn wir haben auch eine Strategie. Und diese Strategie heißt Solidarität. Je länger der Streik geht, desto mehr wächst unser Rückhalt. Wir unterstützen den Streik mit dieser Spendenkampagne so lange, bis es eine Einigung gibt. Wir lassen uns nicht aufhalten.

Denn Gesundheit geht uns alle an. Wir alle wissen: Die Zustände in den Krankenhäusern müssen sich ändern. Aber dafür braucht es gute Bedingungen und gute Bezahlung für ALLE, die im Krankenhaus arbeiten.

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Liebe Berliner*innen, liebe Unterstützer*innen auch aus anderen Städten,

seit mehreren Wochen sind die Beschäftigten von Vivantes und Charité im Streik. Mit Euch gemeinsam haben sie Druck aufgebaut und gezeigt: Die Zustände in den Krankenhäusern müssen sich ändern. Jetzt brauchen sie erneut eure Solidarität. Es braucht finanzielle Unterstützung, damit der Streik aufrecht erhalten werden kann.

Es ist eine große Errungenschaft der Gewerkschaften, dass sie eine Streikkasse haben. Im Streik kann dadurch Lohnausfall für die Beschäftigten abgefedert werden. So werden auch längere Streiks ermöglicht. Trotzdem stellen Streiks gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen - wie es bei den Vivantes Töchtern die Regel ist - eine enorme finanzielle Belastung dar. Denn gewerkschaftlich übernommen werden nur 80% des Lohns. Bei ohnehin geringem Einkommen ist es schwer, davon Miete, Essen oder Ausgaben für Kinder zu bezahlen. Deswegen braucht es jetzt Eure finanzielle Unterstützung. Um den Beschäftigten der Töchter, finanziell zu ermöglichen, weiter für ihre Interessen einzutreten. Dafür sammeln wir. Denn Gesundheitsversorgung geht uns alle an!

Die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig eine gute Gesundheitsversorgung für unsere Gesellschaft ist. Darin sind die Beschäftigten der entscheidende Faktor. Ohne sie gibt es keine sauberen Betten und kein Essen, ohne sie können Beatmungsgeräte nicht bedient, Menschen nicht gepflegt werden.

Doch genau wie den Patient*innen geht es den Beschäftigten schon lange nicht mehr gut. Die andauernde Belastungen in den Kliniken und der Personalmangel gefährden ihre Gesundheit. Deshalb kämpfen sie für einen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes und für mehr Personal, denn nur durch bessere Arbeitsbedingungen ist eine gute Gesundheitsversorgung auch in Zukunft möglich.

Wie wichtig der Kampf gegen Niedriglöhne ist, zeigt sich genau jetzt: Faktisch schränken sie das Streikrecht ein, weil die Beschäftigten nicht mehr über die Runde kommen. Dagegen setzen wir unsere Solidarität!

Um den TVöD für alle durchzusetzen, braucht es deshalb JETZT eure finanzielle Unterstützung. Euer Beitrag hilft, bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und damit eine gute Gesundheitsversorgung für alle zu erkämpfen.

Falls wir mehr Geld erhalten sollen, als notwendig ist, um die Streikenden zu unterstüzten, ihre Ausfälle zu kompensieren, werden wir das überschüssige Geld an andere Projekte geben, die für eine gute und gerechte Gesundheitsversorgung kämpfen.

Über die Arbeit des Bündnisses Gesundheit statt Profite könnt ihr euch hier informieren: https://gesundheitohneprofite.noblogs.org/

Donations 1268

Hüseyin
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Wir möchten im Namen unseres Großvaters spenden, der in diesem Herbst verstorben ist und 50 Jahre lang Gewerkschaftsmitglied war. Ihm hätte es sicher gefallen diesen Arbeitskampf zu unterstützen.
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Auf der Jahreshauptversammlung vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) wurden 702 € für die mutigen Kolleg*innen gesammelt, die ich hiermit sehr gerne überweise. Weiter so!
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Julia Garscha collects for Bündnis Gesundheit statt Profite
Berlin, Germany
22. September 2021
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