Heute, kurz vor meiner Abreise, habe ich am Hauptbahnhof einen ukrainischen Soldaten getroffen und ihn gefragt, ob ich ihm bei den Gleisen helfen kann. Was eigentlich ein kurzes Gespräch sein sollte, wurde schnell zu einem echten Reality-Check.
Sein Name ist Wolodimir. Er ist auf einer zweiwöchigen Reise zu seinen Kindern, die aktuell sicher in den Niederlanden leben. Seine beiden Söhne sind gerade 10 Jahre alt geworden, und er möchte ihnen zum Geburtstag gratulieren und sie überraschen. Es ist die einzige Zeit im Jahr, in der er sie sehen kann.
Als Geschenk konnte er ihnen „nur“ zwei kleine Anhänger ihrer jeweiligen Lieblingsvereine mitbringen. Für mehr hat es nicht gereicht – denn der Sold raubt nicht nur Lebensenergie, sondern ist auch alles andere als gut entlohnt.
Mit einer kleinen direkten Spende und einer kurzen Pause bei McDonald’s bedankte sich Wolodimir herzlich bei mir, bevor ich meinen Zug nehmen musste. Der Gedanke, dass ein Vater trotz Krieg quer durch Europa reisen muss, um seine kleinen Söhne ein einziges Mal im Jahr zu sehen, hat mir das Herz zerrissen.
Deshalb möchte ich eine kleine Spendenaktion im Namen von Wolodimir starten, um ihm zwei besondere und unbeschwerte Wochen mit seinen Söhnen zu ermöglichen. Niemand weiß, was ihn nach seiner Rückkehr im Krieg erwarten wird.
Jeder Betrag – egal wie klein – hat einen großen Wert und macht einen echten Unterschied.
🙏