Hallo, liebe Interessent*innen,
habt Ihr Euch soeben gefragt, wieso wir ausgerechnet indische Straßenhunde unterstützen möchten und keine Spendenaktion für hilfsbedürftige Hunde in Deutschland gestartet haben? Wir können diesen Gedanken gut nachvollziehen. … andererseits: ist es nicht egal, wo ein Versuch gestartet wird, Leid zu verringern?
Indien wird bei uns oft mit Yoga, Ayurveda, Bollywood und Mahatma Ghandi assoziiert. Er betonte die enge Verbindung zwischen der Behandlung von Tieren und dem moralischen Fortschritt einer Nation:
„Je hilfloser ein Geschöpf ist, desto mehr hat es Anspruch auf den Schutz des Menschen vor menschlicher Grausamkeit.“
Leider sind in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, die Sterilisations- und Impfprogramme mit wenig Erfolg durchgeführt worden. Hierfür ist zu einem Großteil die Korruption verantwortlich. Dafür müssen die dort lebenden Hunde in den letzten Monaten mit ihrem Leben bezahlen. Menschen wie auch NGO gehen dort sogar gegen friedlich auf der Straße lebende Hunde gewalttätig vor. Nach außen hin werden diese "Maßnahmen" mit Scheinargumenten begründet, seitdem das Oberste Gericht in den letzten Monaten entschieden hat, daß die Anzahl der Tiere auf Indien's Straßen weniger werden muß. Hunde, darunter Mütter und ihre Welpen, werden in Massen in überfüllte Transporter gepreßt, in enge und überfüllte Einrichtungen gebracht, wo viele Tiere ungesehen und undokumentiert wegen grausamer Vernachlässigung und sehr schlechter Behandlung versterben. Dies ist die kurze Version der Grausamkeiten, die den Straßenhunden aktuell in ganz Indien widerfahren. Wir finden sie schon in der Kurzversion schmerzvoll genug! Kelly und ich versuchen, auf dieses korrupte und tierquälerische Verhalten aufmerksam zu machen und sind mit verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen in Kontakt getreten. Wir tun es weiterhin, auch wenn es nur sehr zäh vorangeht. Straßenhunde haben keine Stimme!
Wir, Kelly und Petra, möchten Spenden für die Hunde in Bangalore/Indien sammeln, die auch dort seit Generationen auf der Straße leben. Es ist nicht selbstverständlich, daß sie von den Menschen in ihrer unmittelbaren Nähe zu essen oder etwas zu trinken bekommen.
Wo ich, Petra, hoffentlich schneller aus der Entfernung gemeinsam mit Kelly helfen kann: mit unserer und Eurer finanziellen Unterstützung weiterhin die Straßenhunde täglich zu füttern und tierärztlich zu versorgen, wenn die Notwendigkeit hierfür besteht.
Kelly ist seit über 15 Jahren in Bangalore im Tierschutz tätig und berichtet mir unaufhörlich, welchem Leid die Tiere auf der Straße ausgesetzt sind. Ihr Team füttert dort einmal täglich 250 Straßenhunde und 25 Pflegehunde: die Hunde bekommen gekochten Reis, Hühnchen und Trockenfutter zu Essen. 275 Hunde sind natürlich nur ein kleiner Anteil der Hunde auf Indien's Straßen, aber wir denken: lieber im Kleinen etwas tun, als immer nur hoffnungslos zuzusehen!
Mit einer Spende von 5,- pro Monat gebt Ihr EINEM indischen Straßenhund für EINEN MONAT zu essen! Außerdem erhaltet Ihr ein Zertifikat für Euren indischen Patenhund. Eure privaten Spenden werden 1:1 für die Straßenhunde verwendet und wir können hier natürlich nur auf Euer Vertrauen hoffen. Gerne lassen wir Euch Videos zukommen.
Uns hilft es weiter, von vielen Menschen regelmäßig monatlich einen kleinen Betrag zu erhalten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unser Projekt unterstützt und danken Euch vielmals für Eure Hilfe!
Viele herzliche Grüße senden Euch
Kelly & Petra