Wir brauchen eure Unterstützung für die Druckkosten der 30. Ausgabe der Künstler*innenzeitschrift Prolog-Heft für Zeichnung und Text, Thema/ Sujet: ver>rückt.
Prolog - Heft für Zeichnung und Text erscheint seit 2007 als unkommerzielles Kunstprojekt in Form einer gedruckten Zeitschrift in Berlin. Wir mussten 2025 ein Jahr pausieren und möchten gerne mit euch neu starten. Die Texte sind überwiegend deutschsprachig. Seit der Gründung haben im Prolog ca. 400 Künstler- und Autor*innen aus Berlin, der BRD, vielen vielen europäischen und außereuropäischen Ländern veröffentlicht. Das Heft schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Bildender Kunst und Literatur. Texte und Zeichnungen stehen gleichwertig nebeneinander, sind frei von einer gegenseitigen Illustration und reagieren im Heft dennoch miteinander. Was dabei rauskommt, ist eben genau die beschriebene einzigartige Verbindung. Seid neugierig!
Für die kommende 30. Ausgabe brauchen wir eure Hilfe. Papier, Energie, Farbe - jede Preiserhöhung einzelner Komponenten erhöht insgesamt die Druckkosten. Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Wenn aber viele Menschen was dazugeben, ändert das eine Menge: Wir können weitermachen und eine neue Ausgabe herausbringen. Jede noch so kleine Spende hilft.
Außer den Druckkosten entstehen kaum weitere Kosten: Alle Künstler- und Autor*innen stellen ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung, Satz und Layout sind das Herzstück des Projekts und werden von uns übernommen. Der Versand wird durch den Verkauf gedeckt.
https://prolog-zeichnung-und-text.de
Wer einen materielen Gegenwert haben will, kann sich auf unserer Seite in unserem Heftkiosk auch schon erschienene Hefte bestellen, das Geld fließt ebenfalls in die neue Ausgabe.
Warum solltet ihr das Projekt unterstützen?
Die Verdrängung kleiner unkommerzieller Kunstprojekte erfolgt meist sehr leise. Erst wenn sie weg sind, fällt uns auf, dass wir keine Räume, keine Orte der Begegnung mehr haben. Räume, die erst einmal jeder und jedem offen stehen, die einladen zum Reflektieren, gemeinsam oder still nebeneinander. Es sind genau diese Orte und Räume, die wir als Gesellschaft brauchen, weil wir hier lernen können, einander zuzuhören, einander auszuhalten und andere Perspektiven zu sehen. Eine Grundlage für jedes Miteinander.