Animationsfilm verwirklichen, Thema: Trauerarbeit

Edgar Huebert Aachen, Germany

Animationsfilm verwirklichen, Thema: Trauerarbeit

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Animationsfilm "THE LAST SKETCH" Wenn ein eigenes Kind im Sterben liegt, geht es vor allem darum, alles richtig zu machen, richtig für das Kind. Nach dem Tod kämpfen die Eltern meistens ums nackte Überleben. Doch der Protagonist Teo und seine Frau Mia haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was das Richtige ist, und auch nach dem Tod ihres Kindes versucht jeder einen eigenen Weg zu finden, mit diesem Schicksalsschlag umzugehen. Diese unterschiedlichen Ansichten treiben sie letztendlich ganz auseinander. WARUM DIESER FILM? Trauer ist für viele Menschen ein sehr schmerzhafter Prozess. Viele wissen nicht, wie man sich in solch einer Situation verhalten soll und vor allem darf. Um die Trauer und die Dialoge meines Filmes so realitätsnah wie möglich zu beschreiben, sprach ich sowohl mit Therapeuten_innen, als auch mit Eltern, die ein Kind verloren haben. Durch diese intensiven Gespräche wurde mir Eines bewusst: Alles was den Trauernden gut tut, ist richtig. Dies betrifft jegliches Zeigen und auch Verbergen der Emotionen, lachen, schreien, gegen die Wand treten, die Sachen des verstorbenen Kindes behalten oder auch wegwerfen, E-Mail-Konten der Kinder weiterführen etc... Jeder muss für sich selbst seinen eigenen Umgang mit dem Tod finden. Leider fehlt hier noch das Verständnis der Öffentlichkeit. Menschen, die noch keinen Zugehörigen verloren haben, haben eine durch soziale Umfeld geprägte Vorstellung davon, was Trauer ist und wie ein Mensch trauern sollte. Die Betroffenen wird mit Vorurteilen konfrontiert: „Wie kannst du jetzt über Witze lachen, wenn dein Kind im Sterben liegt!?“, obwohl genau dieses Lachen für denjenigen vielleicht wichtig ist, um den Tag zu überleben. Überleben deshalb, weil die Leidtragenden nach dem Tod ihres Kindes einen psychischen und physischen Überlebenskampf führen. WORUM GEHT ES? Mein Kurzfilm „THE LAST SKETCH“ soll aus der Perspektive eines trauernden Vaters einen kleinen Einblick in diesen Überlebenskampf bieten. Auch für ihn gibt es ein Leben, in dem es jetzt ein Davor und ein Danach gibt. WIE MACHEN WIR DAS? Um die Emotionen der Charaktere korrekt wiederzugeben, werden die Rollen von professionellen Schauspielern gespielt und nachträglich in der Postproduktion animiert. Mit Hilfe von Motion Capture werden die Bewegungen der Darsteller aufgezeichnet und digital weiter verarbeitet. Musik und Sounddesign werden von erfahrenen Tonstudios produziert. Um das Projekt zu realisieren, brauche ich Eure Unterstützung. Das Equipment, die Produktion, die Programme, die Studios und die Anmeldungen für die Filmfestivals sind Kostspielig. Jede Unterstützung trägt zum Erfolg bei! Die Produktion dauert noch ca. ein Jahr und wird im Sommer 2020 enden. MEINE ZIELE! Ziel meiner Masterarbeit ist es, weltweit auf das Thema aufmerksam zu machen. Ich möchte Menschen für dieses Thema "Trauer" sensibilisieren, denn Trauer ist keine Krankheit. Verständnis ist das, worauf es ankommt. Die ersten Eindrücke hinter der Kamera, gibt es hier zu sehen: https://vimeo.com/354056123

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Edgar Huebert
Aachen, Germany
31. July 2019
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