Lylo ist sieben! Nach dem harten Leben auf den Straßen Bosniens bekam sie bei mir das zu Hause dass sie verdient. Wärme,kuscheln, feste Mahlzeiten und regelmäßige Arztbesuche. Doch im Frühling 2025 fing sie an zu lahmen und setzte sich bei unseren Spaziergängen immer wieder hin. Ich besorgte ihr einen Hundewagen für weitere Strecken. Doch manchmal konnte ich sie nicht mal hochnehmen, so schrie sie vor Schmerzen. Ich ließ sie röntgen. Ihre Vorderbeinknochen sind porös, aus den Hinterbeinen springen die Kniescheiben,sie hat eine krumme Wirbelsäule und Beckenschiefstand. Von da an bekam sie Schmerzmittel. Doch damit nicht genug, kurz danach bemerkte ich dass sie riesige Schuppen am ganzen Körper hatte und auch dass sie sehr viel Fell verlor. Lylo bekam offene Stellen an den Pfoten und eine blutige Stelle am Ohr die trotz Antibiotikum und Jodverbänden nicht verheilt. Wenn sie ihr Köpfchen schüttelt spritzt das Blut überall hin es ist furchtbar anzusehen. Wieder und wieder komme ich mit Verbandsmaterial was die kleine Maus, trotz Schmerzen richtig tapfer über sich ergehen lässt. Da das nicht die Lösung ist und uns verschiedene Tierärzte nicht weiterhelfen konnten suchten wir im Oktober 2025 eine Tierklinik auf. Die Tierärztin machte einige Bluttests und wir bekamen kurz darauf die Diagnose Leishmaniose!
Eine sogenannte Mittelmeerkrankheit. Unheilbar! -kann aber mit einer Therapie und den richtigen Medikamenten aufgehalten werden. Nun hoffen wir von Herzen dass die Therapie angeschlagen hat. Bei unserem bevorstehenden Termin in der Tierklinik wird getestet wie der Stand ist und wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Die Tierarztkosten betragen bereits knapp 2000 € und es stehen erneute Untersuchung an. Einige Medikamente wird Lylo ihr Leben lang nehmen müssen. Mein kleines Hundemädchen soll natürlich schmerzfrei bleiben und vielleicht auch mal wieder mehr als nur 10 m laufen können. Ich tue alles dafür! Bitte hilf uns!