Laut der UNO Flüchtlingshilfe waren die weltweiten Fluchtbewegungen noch nie so groß wie heute. Die Ursachen sind vielfältig:
Krieg, Verfolgung, Hunger, Klimawandel oder Menschenrechtsverletzungen. Auch Europa ist Ziel vieler Flüchtender. Aufgrund verschärfter Asylgesetze und geschlossener Außengrenzen sind sie, um hier einen Asylantrag zu stellen, jedoch häufig gezwungen, den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer anzutreten.
Schlechte Ausrüstung und überfüllte Boote führen dazu, dass der UNHCR auch 2020 wieder 1066 Tote und Vermisste auf der Flucht über den Seeweg nach Europa zählen musste. Leider hat die Rettung asylsuchender Schiffbrüchiger für die EU keine Präferenz, weswegen NGOs einen großen Teil der Rettungsarbeit übernehmen müssen.
Selbst wenn sie es nach Europa schaffen, sehen sie sich häufig institutioneller Unterdrückung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt. Geschlossene Binnengrenzen, Beugung des Asylrechts und alltägliche rassistische Erfahrungen sind Teil der Ankunft und des Lebens in Europa, wo sie hofften Frieden zu finden.
Die Ungerechtigkeit ist groß und strukturell. Die Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen, wirken dagegen klein und irrelevant.
Verschiedene Organisationen allerdings, kennen sich in diesen Bereichen gut aus. Sie bündeln die Hilfsbereitschaft und greifen dort ein, wo es dringend notwendig ist. Doch dafür brauchen sie neben vielen freiwilligen Helfenden auch Geld.
Um drei solcher Organisationen finanziell zu unterstützen, haben der Musiker
Afande
und der Fotograf und Videoproduzent
Moritz Reulein
die Spendenaktion
#UlmerUfer
ins Leben gerufen.
Flüchtlingsrat Ulm /Alb-Donau-Kreis e.V.
„Ziel des Vereins ist nach unserer Satzung "die Verbesserung" der Lebensbedingungen von Asylbewerber/innen und Geflüchteten in Ulm und im Alb-Donau-Kreis. Um dieses Ziel zu erreichen, betreibt der Verein entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, stellt durch Veranstaltungen Begegnungen zwischen deutscher und ausländischer Bevölkerung her, nimmt öffentlich Stellung gegen Ausländerfeindlichkeit und fördert die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.“
Projekt Seehilfe e.V.
Die Bremer Organisation „Projekt Seehilfe e.V.“ wurde 2014 gegründet, um geflüchtete Menschen, die in Sizilien ankommen, zu unterstützen. Was sie tun, soll pragmatisch und solidarisch sein – und ist vielleicht gerade deshalb so wirkungsvoll.
Sea-Watch e.V.
Sea-Watch ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin, um im Mittelmeer in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten.
„Wir versuchen so viele Menschen wie möglich vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. (...)“
Es wird um eine Notiz gebeten, an welchen Verein gespendet werden soll.
Bei einer fehlenden Notiz, wird der Betrag auf die drei vereine aufgeteilt.
Vielen Dank für eure Hilfe
Unter allen Spendern werden drei Artprints des Fotographen und Mitorganisator Moritz Reulein verlost.