Das linke Wohnprojekt Unfug „unabhängig frei und gemeinsam Wohnen“ in Lüneburg sieht sich einer Räumungsandrohung durch die Stadt ausgesetzt. Wir haben bezahlbarem Wohnraum geschaffen, indem wir Bauwagen als Wohnraumergänzung zu einem bestehenden Haus nutzen. Das gefällt der Stadt nicht. Vor allem, weil wir ein politisches linkes Wohnprojekt sind.
Wir werden uns mit zahlreichen politischen Aktionen wehren und uns mit anderen Akteurinnen vernetzen. Unfug bleibt solidarisch und unbequem. Wir müssen aber auch den juristischen Weg gegen die Anordnungen der Stadt bestreiten und klagen. Da die Anordnungen sich sowohl gegen Hausbewohnerinnen, Wagenbewohner*innen, Hausverein und Unfug-GmbH richten, sind es derzeit 12 klagen (Juni 2020).
Die Verfügungen der Stadt sind Teil einer Zermürbungsstrategie. Wir sind optimistisch, weil baurechtliche Argumente nur vorgeschoben sind, nichtsdestotrotz sehen wir uns potenziellen Gerichtskosten von 70.000 € ausgesetzt. Hinzu kommen die Anwaltskosten.
Deswegen brauchen wir Spenden. Wir möchten unseren Wohn- und Freiraum erhalten und weiterhin für ein solidarisches Lüneburg streiten. Wir freuen uns, wenn du Unfug unterstützen möchtest. Jeder Beitrag hilft!
Für mehr Informationen über Unfug schaut gerne auf unsere Website: https://unfug-lg.de/