Die Foto- und Videoausstellung „733:02:35“ (www.733ausstellung.de) erinnert an das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und an seine bis heute sichtbaren Folgen für die betroffenen Menschen und Orte in Israel. Fotografien, persönliche Videointerviews und installative Elemente dokumentieren die Spuren des 7. Oktober, die Schicksale der Geiseln und den langen Kampf ihrer Angehörigen um ihre Rückkehr.
Ausgangspunkt der Ausstellung sind Fotografien, die wenige Wochen nach dem 7. Oktober 2023 in Be’eri, Nir Oz und Re’im entstanden. Im September und Oktober 2025 reiste ein Projektteam erneut nach Israel, dokumentierte die bis heute sichtbaren Spuren des Terrorangriffs und führte persönliche Gespräche und Videointerviews mit Überlebenden.
Am 7. Oktober 2026 wird die Ausstellung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin eröffnet und dort vier Wochen lang gezeigt. Anschließend soll sie auch an weiteren Orten zu sehen sein.
Hinter dem Projekt steht ein engagiertes Team, das die Ausstellung vollständig ehrenamtlich und unentgeltlich realisiert. Die bisher angefallenen und für die weitere Umsetzung absehbaren Sach- und Logistikkosten belaufen sich auf mehr als 10.000 Euro und werden zunächst aus privaten Mitteln des Projektteams getragen.
Spenden dienen dazu, diese Kosten nach Möglichkeit zu decken. Sie werden ausschließlich für die notwendigen Sach- und Logistikkosten der Ausstellung verwendet – insbesondere für die Produktion der Exponate und Medientechnik, Druck- und Begleitmaterialien sowie Transport, Aufbau und die Durchführung an weiteren Ausstellungsorten.
Die Unterstützung trägt dazu bei, die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen und die Erinnerung an den 7. Oktober wachzuhalten.