Heute am 06.01.2026 wurde unser Freund Fouga zum zweiten Mal in Abschiebehaft genommen. Das erste Mal war am 24.09.2025. Seitdem hat er sich von Duldung zu Duldung durchgeschlagen.
Nach Gesprächen mit seiner Anwältin sieht es aktuell schlecht für ihn aus. Ein Rückflug nach Togo ist am 12.01.2026 für ihn geplant. Aktuell warten wir noch auf eine Entscheidung des OVG Köln. Sollte diese Entscheidung gegen Fouga gefällt werden, hat er in langen Diskussionen mit seiner Anwälten und nach langem Abwägen die Entscheidung getroffen „freiwillig“ zu gehen, damit er nicht vom Einreiseverbot betroffen ist.
Fouga ist seit über 20 Jahren in Deutschland, ist in Wuppertal zur Schule gegangen, hat zwei deutsche Kinder und ist hier in Köln seit Jahren fest verankert. Für ihn ist es nicht ganz ungefährlich, da er sich auf TikTok kritisch gegenüber der togoischen Politik äußert und auch in Köln eine Demo mitorganisiert hat.
Die ganze Sache ist nicht nur psychisch sehr belastend, sondern auch kostspielig. Die Anwältin und der Flug müssen bezahlt werden. Zudem muss Fouga von 0 beginnen und braucht in Togo eine Starthilfe.