Gemeinsam mit, vornehmlich jüngeren, Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Deutschland, Polen, Litauen und anderen Ländern bereiten wir eine große Tagung in der Ukraine im Juni 2024 vor. Wir sind dabei, einen neuen geistes- und sozialwissenschaftlichen Verband auf die Beine zu stellen (RUTA Association for Central, South-Eastern, Eastern European, Baltic, Caucasian, Northern and Central Asian Studies).
RUTA hat das Ziel, neue Debatten über Geschichte und Gegenwart des östlichen Europas in Austausch mit anderen Weltregionen anzustoßen und dabei auch neue Netzwerke zu schaffen und zu stärken. Wir möchten damit Wissenszusammenhänge stärken, in denen die Region und ihre Menschen nicht nur Objekt, sondern auch Subjekt der Forschung und des wissenschaftlichen Dialogs sind.
Der Kongress im Juni 2024 wird unsere Auftaktveranstaltung sein. Dabei geht es uns darum, Perspektiven zu eröffnen, die imperiale Herrschafts- und Wissenschaftsstrukturen kritisch reflektieren und so dekoloniale Zugänge zu stärken. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat sichtbar gemacht, wie sehr die Destruktivität imperialer Ideologien auch von Teilen der Osteuropa-Fachwelt unterschätzt worden ist.
Um die anfänglichen Kosten abzufangen und Stellen zur Vorbereitung des Kongresses in der Ukraine zu schaffen, benötigen wir Anschubfinanzierungen. Mehrere Stiftungen unterstützen unser Projekt bereits, hier möchten wir Geld sammeln um eine Person bezahlen zu können, die uns bei der Organisation der Auftaktveranstaltung und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit unterstützen kann.
Das Spendenziel beträgt 5000 Euro. Wir danken jetzt schon für eure und Ihre Unterstützung!
Dr. Franziska Davies
Dr. Botakoz Kassymbekova
RUTA Association for Central, South-Eastern, Eastern European, Baltic, Caucasian, Northern and Central Asian Studies