In der Nachkriegszeit bis in die 90er Jahre wurden etliche Millionen Kinder in Kurheime verschickt. Viele dieser Kinder waren noch sehr klein, es gab kein Mindestalter. Die 6 Wochen in fremder Umgebung ohne zu wissen, ob sie je wieder ihre Familie wiedersehen, war schon alleine ein traumatisches Erlebnis. Die meisten haben jedoch zusätzlich schwere körperliche, seelische und sexuelle Misshandlungen erlebt bis hin zu heute anerkannten Foltermethoden.
Die Betroffenen haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen. Je nach Bundesland gibt es dazu finanzielle Unterstützung. Für Bayern mit seinen über 400 Heimen gibt es keine.
Wir bieten ehrenamtlich Betroffenen Unterstützung bei der Suche nach dem Heim in dem sie waren, Gespräche und Selbsthilfegruppen. Hierbei entstehen aber auch Kosten, z.B. ein externer Server mit allen gesammelten Recherchedaten, Bürokosten, Internetseite. Eine dringend wichtige Hilfe wäre ein Online-Meeting-Account, damit wir auch unseren weit verstreut lebenden Betroffenen online Selbsthilfegruppen anbieten können.
Bescheidene Wünsche, die uns jedoch sehr helfen würden.