Weg aus der Erb-Falle.

Yannick Schmidt Willich, Germany

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Zwischen Trauer, Krankheit und familiärer Kälte

Der Tag, an dem alles zerbrach:

An Vatertag 2024 wollten mein Vater und seine Frau uns eigentlich besuchen, um einen schönen Tag mit ihren Enkelkindern zu verbringen. Stattdessen kam morgens der Anruf: Mein Vater (63) hatte nachts einen plötzlichen Herzstillstand erlitten. Sechs Sanitäter und zwei Notärzte kämpften über eine Dreiviertelstunde um sein Leben. Er kam „stabil“ ins Krankenhaus, doch er war bereits hirntod.

Da meine Stiefmutter die Verantwortung nicht tragen konnte, schob sie die Entscheidung über das Abschalten der Geräte auf mich ab – mit der Begründung, ich hätte durch meinen Beruf und mein Ehrenamt bei der Feuerwehr „mehr Ahnung“. So musste ich mit 35 Jahren entscheiden, die Geräte meines eigenen Vaters abstellen zu lassen. Ich begleitete ihn bis zu seinem letzten Herzschlag.

Von der Familie verstoßen:

Was danach passierte, macht mich fassungslos. Bis heute ist unklar, ob es ein Testament gibt. Ich befinde mich in einer Erbengemeinschaft mit meiner Stiefmutter und meinem Bruder. Doch seit ich es gewagt habe zu fragen, wie es um den Nachlass und die Verbindlichkeiten steht, hat sich alles gedreht. Mein Bruder, meine Stiefmutter und die restliche väterliche Familie haben den Kontakt abgebrochen. Man wirft mir Habgier vor – dabei will ich nur die Angelegenheiten meines Vaters klären, um endlich trauern zu können.

Sogar meine eigene Mutter hat sich von mir abgewendet, weil sie meinen Bruder unterstützt. Wir stehen komplett alleine da. Meine Kinder (5 und 11) haben nicht nur ihren Opa verloren, sondern auch ihre Oma, ihren Onkel und ihre Uroma (& 17 weitere Familienangehörige). Meiner 5-jährigen Tochter zu erklären, warum wir niemanden mehr besuchen, zerreißt mich. Ich will meine Kinder nicht anlügen, aber die Wahrheit ist kaum zu ertragen.


Ein Erbe, das nur aus Forderungen besteht:

Durch eigene Nachforschungen weiß ich inzwischen, dass mein Vater Anteile an zwei Immobilien besaß und Gesellschafter in der Firma meines Großvaters war. Doch man verweigert mir jeglichen Zugang zu Dokumenten oder Informationen. Ich komme nicht einmal an persönliche Erinnerungen, Musikinstrumente, Fotos oder Videos, die wir ihm anvertraut hatten.

Stattdessen bekomme ich nur eines: Kostenforderungen. Bestattungskosten, Unterhaltskosten für die Immobilien, Forderungen der Firma – alles wird bei mir abgeladen. Man droht mir sogar mit „Konsequenzen“, wenn ich meinen Pflichten als Erbe nicht nachkomme, während man mir gleichzeitig jeden Einblick verwehrt. Meine Stiefmutter lässt Post von uns mittlerweile ungeöffnet zurückgehen. Selbst mein Anwalt, der mich seit Anfang des Jahres unterstützt, wird von der Gegenseite komplett ignoriert.


Körperlicher und finanzieller Zusammenbruch:

Dieser Zustand dauert nun seit zwei Jahren an und hat mich zerstört. Ich bin seit Juli letzten Jahres dauerhaft krankgeschrieben. Mit gerade einmal 36 Jahren kämpfe ich gegen einen schweren Bandscheibenvorfall und eine Rücken-Nervenentzündung – mein Körper kapituliert vor dem Dauerstress und den Existenzsorgen. Ich schlafe kaum vier Stunden pro Nacht und habe permanente Rückenschmerzen, 24 Stunden am Tag. Mitte April gehe ich zudem auch noch in eine stationäre Reha, in der Hoffnung zumindest die körperlichen Folgen bekämpfen zu können.

Ich bin an einer schnellen, einfachen Lösung, von Anfang an, interessiert und würde sofort auf einen Teil meines Anteils verzichten (Austritt aus der Firma, Überschreiben der Immobilienanteile), wenn man mich nur aus dieser Sache entlassen würde. Auch ein komplettes Abtreten meines Erbteils gegen eine einmalige Summe war schon ein Angebot. Doch die Gegenseite spielt auf Zeit.


Warum ich eure Hilfe brauche:

Mein Anwalt muss nun härtere Schritte einleiten (Auseinandersetzungsklage/Teilungsversteigerung), damit dieser Albtraum ein Ende hat. Die aktuellen Anwaltskosten belaufen sich auf 6.000 Euro. Als Langzeitkranker mit Familie kann ich diese Summe nicht mehr aufbringen. Es kommen weitere Kosten für Prozesse und Gutachter auf uns zu, die am Ende die 30.000 Euro Marke knacken könnten.

Es ist mir unsagbar peinlich, hier um Geld zu bitten. Ich schäme mich für das Verhalten dieser Familie. Aber ich muss meine eigene kleine Familie schützen. Jeder Euro fließt zu 100 % in die Rechtsverfolgung, damit ich diesen Abschluss finde, den man mir verwehrt. Ich werde jeden Beleg und jede Rechnung offenlegen, um zu zeigen, dass es hier nur um eines geht: Gerechtigkeit und Frieden.

Danke an jeden, der unsere Geschichte liest, teilt oder uns hilft.

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Yannick Schmidt
Willich, Germany
07. March 2026
Children and Youths
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