Neustart mit Morbus Menière: Wenn das Gleichgewicht geht
Wer ich bin und was geschah Jahrelang war ich im Krankenhaus als Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz. Ich war derjenige, der in brenzligen Situationen die Ruhe bewahrte und für die Sicherheit von Patienten, Kollegen und Pflegepersonal sorgte. Doch mein Leben hat sich radikal gewandelt. Ich leide an Morbus Menière, einer schweren chronischen Erkrankung des Innenohrs.
Was das bedeutet? Unvorhersehbare, heftige Drehschwindel-Attacken, die mich ohne Warnung zu Boden reißen (ich kippe einfach um), gepaart mit einem fortschreitenden Hörverlust, der das Tragen von Hörgeräten unumgänglich macht, und heftigen Brechattacken. Mein Beruf ist damit Geschichte – und auch das Autofahren ist aufgrund der Ausfälle unmöglich geworden.
Ein Abschied mit Anstand nach 21 Jahren Die gesundheitliche Belastung und der Verlust meiner Existenzgrundlage haben nach über zwei Jahrzehnten auch zum Ende meiner Beziehung geführt. Nach 21 gemeinsamen Jahren stehe ich nun vor dem absoluten Nichts.
Doch ich wollte diesen Weg aufrichtig beenden: Aus Fairness habe ich fast den gesamten gemeinsamen Hausstand zurückgelassen. Es war für mich eine Frage der Ehre und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, ein geordnetes Umfeld zu hinterlassen – auch wenn das bedeutet, dass ich nun mit fast nichts als meiner persönlichen Kleidung vor einem kompletten Nichts stehe.
Wofür ich eure Hilfe brauche (Ziel: 6.500 €) Um wieder festen Boden unter den Füßen zu finden, benötige ich Unterstützung für die folgenden existenziellen Schritte:
Wohnung & Kaution: Kaution für eine kleine, zentral gelegene Wohnung (kurze Wege ohne Auto).ca. 2.500 €
Ersteinrichtung: Bett, Matratze, Herd, Waschmaschine, Tisch & Stühle (da ich bei Null anfange).ca. 2.500 €
Mobilität & Alltag: Unterstützung für Fahrten zu Ärzten/Behandlungen & nötige Zuzahlungen (z.B. Hörgeräte).ca. 1.000 €
Überbrückung: Puffer für die erste Zeit der beruflichen Neuorientierung.ca. 500 €
Ein Wort des Dankes Vom Beschützer zum Hilfesuchenden zu werden, ist schwer. Doch Morbus Menière hat mir gezeigt, wie schnell das Leben aus dem Gleichgewicht geraten kann. Ich kämpfe mich zurück, aber für den ersten Schritt brauche ICH diesmal Hilfe.
Jede Spende- und sei sie noch so klein, und jedes Teilen meiner Geschichte hilft- und dafür möchte ich mich im Voraus schon einmal bei Euch bedanken.
Selbstverständlich werde ich Euch auf dem Laufenden halten, was aus mir wird.