Das Projekt
Es reicht nicht, Tiere zu retten. Es braucht Begegnungsorte, damit Menschen erfahren, dass Tiere keine Ware darstellen, die man in Kilogramm misst, sondern fühlende, fröhliche und kreative Wesen. Und das gilt eben nicht nur für Hund und Katz, sondern auch für alle „Nutz“-Tiere, die in der industriellen Landwirtschaft eingesperrt und ausgebeutet werden.
Die Rettung einzelner Individuen ist als erster Schritt wichtig, daher bieten wir Lebensplätze für Tiere in Not, aus der Massentierhaltung oder Vernachlässigung. Wem Kuscheln zum Umdenken nicht reicht, der kann tiefer in die Zusammenhänge zwischen Nutztierwirtschaft, Klimakrise, Welternährung und sozialer (Un-)gerechtigkeit einsteigen und ist herzlich Willkommen zu Thementagen, Workshops und anderen Veranstaltungen. Besucher:innen erfahren bei uns kulturelle, ökologische, artübergreifende, philosophische und lebenspraktische Inspirationen für ein gutes Leben. Es ist die Verbindung von Lebens- und Begegnungshof, die in eine gerechtere Gesellschaft (für Mensch und Tier!) führt.
Warum brauchen wir Unterstützung?
Die Gründung eines Lebens- und Begegnungshofs braucht nicht nur sorgfältige Planung und handwerklichen Einsatz, sondern auch einiges an Finanzierung. Auch wenn wir für dieses Projekt viel Eigenkapital angespart haben, reicht es noch nicht für die Erwerbskosten, die Umbauarbeiten und die Sanierungsarbeiten. Hinzu kommen viele kleine Posten, beispielsweise ein guter und unfallsicherer Zaun für unsere Ziegen aus dem Tierschutz. Der Hof im Wendland steht bereit, wir übernehmen dort die Lebenshoftradition und mit ihr fünf alte Pferde (17-32 Jahre), doch wir brauchen eure Unterstützung für die Startphase.
Wer sind wir?
Wir sind Macher statt Träumer. Ann-Marie blickt auf ein Leben mit Tieren zurück. Vom Wildschwein, über die Graugans bis hin zur geretteten Ziegenherde. Erfahrung und Sachkunde für eine gute Tierhaltung sind gegeben. Sie ist DGfC-zertifizierte Beraterin (systemisch, tierintegriert), Sachbuchautorin („Ziegen – Treue Freunde mit Köpfchen“), erfahrene Kuratorin (seit 2012 zehn große Sonderausstellungen zum Mensch-Tier-Verhältnis in bedeutenden Häusern wie dem Dt. Museum München) und zertifizierte Naturpädagogin. Michel ist in der Wissenschaft philosophisch und theologisch für die Tierethik aktiv, Ornithologe, ausgebildeter Diplom-Theologe, Philosoph sowie Seelsorger (tiefenpsychologisch, systemisch, gesprächszentriert). Unsere Tochter Amanda wächst derzeit zwischen und mit den Tieren und ihren Geschichten auf. Sie zeigt uns täglich wie wichtig von Anfang an das Miteinander über Artgrenzen hinweg ist.
Wir leben vegan, wissen, was es heißt, 365 Tage im Jahr für Haus, Hof und Mitwesen verantwortlich zu sein, kennen die Höhen und Tiefen des „Landlebens“ und wollen in geeigneter Umgebung diesen Lebens- und Begegnungsort aufbauen und mit Anderen sinnbringend teilen.
Instagram: wildes_wir
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LVOYk_aCnVM&feature=youtu.be