Ausgangslage
Mein Freund lebt seit Jahren mit mehreren psychischen Belastungen. Verhaltenstherapie allein greift nicht ausreichend, und die dauerhafte innere Anspannung erschwert es ihm, belastende Altlasten zu ordnen und hinter sich zu lassen.
Ideen, Motivation und der Wunsch nach Veränderung sind sehr vorhanden, doch die inneren Blockaden sind stark, so dass er auch in seinen beruflichen und damit verbundenen finanziellen Möglichkeiten (noch) stark eingeschränkt ist. Auch das Wohnumfeld wirkt belastend. Es ist ein innerer und äußerer Kampf.
Das Problem
Was jetzt fehlt, ist nicht Wille, sondern Zugang. Zugang zu Traumatherapie, die tiefer greift als bisherige Ansätze – etwa Hypnose, EMDR oder Yager-Therapie – sowie Zugang zu einer dringend benötigten ADHS-Diagnostik. Diese ist notwendig, um die eigene Situation besser zu verstehen und weitere Schritte überhaupt planen zu können.
In Hamburg sind die Wartezeiten dafür extrem lang, oft ein Jahr oder mehr, wenn überhaupt Plätze frei werden. Privat finanzierte Therapie und Diagnostik sind aktuell der einzige realistische Weg, um Bewegung in eine festgefahrene Situation zu bringen.
Wofür die Spenden verwendet werden
Diese Spendenaktion soll keinen Menschen „retten“. Sie soll Zeit kaufen. Einen Rahmen schaffen. Einen ersten tragfähigen Schritt ermöglichen. Konkret geht es darum, mindestens zehn traumatherapeutische Sitzungen zu finanzieren, zu je etwa 120 Euro. Das entspricht einem Betrag von 1.200 Euro – mit diesem Betrag kann bereits ein Anfang gemacht und eine spürbare Verbesserung ermöglicht werden, etwa durch Hypnose, EMDR oder Yager-Therapie.
Das Gesamtziel der Aktion liegt bewusst höher, um – sofern möglich – über diesen ersten Schritt hinaus auch weitere Sitzungen und die notwendige ADHS-Diagnostik finanzieren zu können. Das Ziel auf der Plattform beträgt daher 2.500 Euro. Bereits ab 1.200 Euro kann jedoch konkret begonnen werden.
Transparenz zur Verwendung
Die eingehenden Spenden werden zweckgebunden für Therapie- und Diagnostikkosten verwendet. Das Geld dient nicht der freien Verfügung, sondern ausschließlich der Finanzierung der genannten Maßnahmen. Entsprechende Ausgaben werden dokumentiert.
Haltung und Grenze
Diese Aktion setzt bewusst eine klare Grenze. Es wird keine detaillierten Auskünfte zu Diagnosen, keine Rechtfertigungen und keine öffentlichen Diskussionen über persönliche Entscheidungen geben. Die Würde und Privatsphäre meines Freundes stehen an erster Stelle. Wer spendet, tut dies aus Vertrauen – oder entscheidet sich bewusst dagegen. Beides ist in Ordnung.
Ermöglichen
Wer sich beteiligt, ermöglicht keinen schnellen Ausweg, sondern schafft die Bedingungen, unter denen Veränderung wieder möglich wird. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft, den ersten Schritt realistisch und tragfähig zu machen.
Danke!
Danke an alle, die lesen, mittragen, teilen oder sich beteiligen. Jede Form von Unterstützung – sichtbar oder still – hilft, Zeit für Heilung und einen Rahmen für einen Neuanfang zu ermöglichen.