Guten Tag. Ich brauche Ihre Hilfe, wenn möglich.
Mein Name ist Oleg Eduardowitsch Mundschtukow, ich bin am 20.09.2005 geboren und komme aus der Ukraine. Diagnose: angeborene Skrotalhypospadie.
Ich habe in meinem Leben bereits fünf Operationen hinter mir, drei davon waren erfolglos (Fisteln, Strikturen). Es kam so weit, dass ich im Alter von 9 Jahren dringend nach Kiew zu Gennadi Nikolajewitsch Ustenko gebracht wurde. Um die Funktion wiederherzustellen, musste er wieder von vorne beginnen.
Bis ich 17 Jahre alt war, konnten sich meine Eltern aus finanziellen Gründen die Fortsetzung meiner Behandlung nicht leisten, und ich führte die ganze Zeit ein mangelhaftes Leben.
Mit 17 Jahren wurde ich Dr. Ljubtschak Alexander Michailowitsch vorgestellt. Er sagte, dass die Operation zu diesem Zeitpunkt aufgrund des hohen Komplikationsrisikos nicht möglich sei. Zwei Jahre lang unterzog ich mich unter der Aufsicht von Alexander Michailowitsch einer präoperativen Vorbereitung auf die Hormonersatztherapie (HRT) und die ventrikuläre Stimulationstherapie (LVT).
Ursprünglich wollte ich mich bei ihm operieren lassen, da ich einen guten Eindruck von ihm hatte und er außerdem der führende Urologe unseres Landes ist.
Aber leider benötigt die Klinik, in der der Arzt arbeitet, Geld, das meine Möglichkeiten übersteigt, und der Arzt selbst war nicht besonders erpicht darauf, mich übers Ohr zu hauen.
Eine ähnliche Situation besteht bei Gennadi Nikolajewitsch. Er arbeitet in einer Privatklinik und ist ebenfalls ausschließlich Kinderchirurg.
Alexander Michailowitsch empfahl mir seinen Freund aus Serbien, Radosch Dschinowitsch, der aber ebenfalls in einer Privatklinik arbeitet.
Die Behandlungskosten werden auf 6.000 bis 10.000 € geschätzt.
Leider lässt die staatliche Medizin viel zu wünschen übrig. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und möchte meine Gesundheit nicht länger riskieren.
Auf Anraten von Alexander Michailowitsch musste ich mich als Behinderter registrieren lassen, aber der Papierkram wurde künstlich verzögert. Ich verließ die Ukraine erst, nachdem die Regeln für den Grenzübertritt in Kriegszeiten gelockert worden waren, ohne die Untersuchung abzuschließen. Im Moment bin ich in Deutschland und hoffe auf medizinische Hilfe, aber trotz meiner chronischen Probleme stieß ich auf bürokratische Schwierigkeiten. Mir wurde geraten, mich an Hilfsorganisationen und -fonds zu wenden.