Seit Anfang der Woche finden Bauarbeiten am Jockel-Spielplatz statt. Aber es werden nicht, wie vom Bezirksamt angekündigt, die verbleibenden Spielgeräte zurückgebaut. Stattdessen werden Bauteile an den beiden Türmen erneuert und bislang drei kleinere Spielelemente ausgetauscht.
Für uns sieht es damit so aus, als hätten Bezirk und Grünflächenamt ihre fatale Fehlentscheidung überdacht, an den kleinsten unserer Gesellschaft zu sparen und den Spielplatz zurückzubauen. Wenn die Sanierungsarbeiten weiterverfolgt werden, dann können sich auch in diesem Frühjahr und Sommer wieder Kinder auf dem Gelände austoben und der wichtige soziale Ankerpunkt auf dem Ratibor-Areal bleibt erhalten.
Wie viel Einfluss unsere Kampagne auf die Entscheidung hatte – darüber können wir nur spekulieren. Seit mehr als einem Monat lässt das Bezirksamt unsere E-Mails unbeantwortet.
Wir sind uns aber sicher: Regelmäßiges Nachhaken, unser erfolgreiches Crowdfunding, merklicher Druck aus der Nachbarschaft und unser gemeinsames Engagement sind garantiert nicht ohne Wirkung geblieben!
Wir freuen uns über die aktuelle Entwicklung und beobachten weiter kritisch, wie es auf dem Gelände weitergeht.
Danke an alle, die mit ihren Spenden oder anderer Unterstützung daran mitgewirkt haben!