Mit essbareren Waldgärten die Welt schöner machen!

Géraldine Sommer Kreßberg, Germany

Mit essbareren Waldgärten die Welt schöner machen!

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Anschubfinanzierung für Pflege, Konzeption und Ausbau des essbaren Waldgartens am Schloss Tempelhof

Immer deutlicher spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels. Extreme Wetterereignisse sind längst keine Seltenheit mehr. Und laut aktuellem Bericht des Umweltbundesamtes schaffen wir es ohne zusätzliche Maßnahmen noch nicht einmal, die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Was dann?

Diese Vorstellung kann ganz schön Angst machen.

Doch statt mich von Angst lähmen zu lassen oder nur zwischen dem kleineren und größeren Übel zu wählen, möchte ich aktiv Teil der Lösung sein! Einer Lösung, die in Einklang mit der Natur steht und so den Planeten für uns, die nächsten Generationen und alle Mitlebewesen erhält. Ich glaube daran, dass eine andere, schönere Welt möglich ist! Und möchte mich mit allem das ich bin, voller Freude & Zuversicht dieser Aufgabe widmen.

Eben so eine hoffnungsvolle Lösung findet sich in essbaren Waldgärten wieder! Essbare Waldgärten sind eine neue Art des nachhaltigen Gärtners und können ein wesentlicher Baustein in einer Ernährungswende sein. Einer Ernährung, die für uns und unsere Erde gleichermaßen gesund ist. (Mehr Infos zu essbaren Waldgärten unten).

Wenn ich morgens mit meiner kleinen Tochter einen Moment ganz still hier sitze, die Vögel zwitschern höre, eine Eidechse vorbei huscht, Käfer und Ameisen über unsere Füße krabbeln, die Insekten summen, Schmetterlinge vorbei flattern und eine Wühlmaus frech ihre Nasenspitze zeigt, dann weiß ich - so sieht die Welt von morgen aus!

Daher sind die großen Fragen, die mich beschäftigen - Wie können wir das Potential der Waldgärten ausschöpfen? Wie können wir mithilfe dieser Art zu Gärtnern Teil der Ernährungswende werden? Wie können wir die hier produzierten Lebensmittel für eine breite Masse attraktiv und zugänglich machen?

Dieser tollen Herausforderung darf ich mich exemplarisch am essbaren Waldgarten am Schloss Tempelhof widmen! Der Waldgarten wächst und gedeiht seit Jahren unter Stefan Schwarzers Händen und ich habe nun die wundervolle Chance miteinzusteigen und den Garten weiter zu entwickeln.

Ich sprudele über vor Motivation und Tatendrang, denn es gibt viele Ideen und noch mehr Potentiale zu entdecken!

Durch Erarbeiten von Strategien, der Dokumentation und Bereitstellung der Informationen und der Vernetzung mit anderen Projekten, möchte ich Lösungen erarbeiten, die auch auf andere Waldgärten übertragbar sind.

Und vielleicht möchtest ja genau Du das mit mir möglich machen? Und somit deinen Beitrag zu einer schöneren Welt leisten? Ich kann dir für deine Unterstützung keinen materiellen Gegenwert leisten. Aber dafür jede Menge Sinnhaftigkeit und das Wissen, dass du mit zu dem Wandel beiträgst.

Um mich ganz dieser wertvollen Aufgabe widmen zu können, brauche ich eine Anschubfinanzierung, also ein kleines Maß an finanzieller Absicherung. Und bin daher auf der Suche nach Menschen, die mir für diese Arbeit ein Jahr lang ein Grundeinkommen zur Verfügung stellen wollen. Entweder durch einen einmaligen Beitrag oder eine monatliche Zuwendung.

Wenn du mehr wissen willst - unten folgen genauere Infos. Oder kontaktiere mich gerne auch persönlich.

Du kannst dich nicht finanziell einbringen, aber hast Fähigkeiten mit denen du zu einem Gelingen beitragen möchtest? Auch dann kontaktiere mich gerne persönlich.

Ich freue mich auf eine produktive, kreative & wirkungsvolle Zeit!

Von Herzen,

Géraldine

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WAS EINEN ESSBAREN WALDGARTEN AUSMACHT

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes, mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur (Mehr Infos zu Permakultur folgen). Er besteht aus Obst- und Nussbäumen, Wildobst und Beerensträuchern sowie essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und Wurzeln.

Damit stellt er ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar. Der Waldgarten versucht in Anlehnung an das natürliche Vorbild Wald ein System zu schaffen, welches eine Vielzahl verschiedener Funktionen erfüllt - den Wunsch nach Nahrung für den Menschen, Lebens- und Nahrungsraum für Tiere, Aufbau und Schutz des Bodens, im heißen Sommer sorgt er für Schatten und Kühle, lässt Nährstoffe zirkulieren, usw.

Die Erzeugnisse aus essbaren Waldgärten sind nicht nur gesund und vielfältig, sondern auch nachhaltig. Denn die in Waldgärten kultivierten Lebensmittel schaffen es, eine hohe Nährstoffdichte auf verhältnismäßig kleiner Fläche und mit weniger Pflege- und Gießaufwand als in der normalen Landwirtschaft zu produzieren.

Obwohl diese Lebensmittel uns mit vielen Vitaminen, Bitterstoffen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzen- und Vitalstoffen versorgen, die uns in unserer alltäglichen Ernährung fehlen, gehören sie heute noch nicht zum Speiseplan der meisten Menschen.

WER ICH BIN

Tochter dieser Erde, Mutter, Sozialpädagogin, Permakultur-Wirkende ... um nur ein paar Stichworte zu nennen. Bei echtem Interesse schicke ich Dir gerne mein ausführliches Portfolio zu!

WAS ICH VORHABE

Ich möchte ein Konzept entwickeln, das zwei Ebenen umfasst

1) Den Waldgarten zum grünen Klassenzimmer machen und hier über verschiedene Bildungsangebote all das Wissen rund um den gesundheitlichen Mehrwert der hier erzeugten Lebensmittel sowie die Notwendigkeit einer Ernährungswende weitergeben

2) Unterschiedliche Strategien aufzeigen, wie die Erzeugnisse des Waldgartens für Bürger attraktiv werden und in die tägliche Ernährungen eingebaut werden können. Und somit einen Beitrag zur lokalen gesunden und nachhaltigen Lebensmittelversorgung leisten

Der Waldgarten ist bereits jetzt ein Bildungsort für begreifbare Permakultur, ein Erholungsort und produziert im kleinen Stil Lebensmittel für die Gemeinschaft. All das lässt sich weiter ausbauen und viele Ideen zeichnen sich bereits jetzt ab –

Bildungstafeln, die über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Waldgartens aufklären/ Projekttage mit Schulklassen/ Weiterverarbeitung und Veredelung der Erzeugnisse/ Waldgarten-Kochbuch / Abo-Wildkräuterkiste mit Steckbriefen und Rezepten/ Kochkurse Waldgarten/ Kooperation mit Gourmetküchen in der Region/ Workshops für Kinder und Erwachsene/ Samenpakete 'essbarer Waldgarten'/ Tag der offenen Türe/ Führungen und Kurse.

WARUM ICH NACH EINER ANSCHUBFINANZIERUNG FRAGE

Der Waldgarten beruht bisher alleine auf ehrenamtlichem Einsatz. Sowohl Stefan Schwarzer wie auch unzählige andere helfende Hände sorgen seit Jahren für den Erhalt des Waldgartens. Er hat derzeit (noch) keine eigenen Einnahmequellen. Das möchte ich ändern! Mit meinem Vorhaben möchte ich sowohl eine gesellschaftliche Bereicherung schaffen wie auch den Waldgarten finanziell auf eigene Beine stellen.

Ich halte die Aufgabe, die Ernährungswende mitzugestalten für so wichtig und gesellschaftlich relevant, dass ich mich dieser Aufgabe voll widmen möchte. Und auch für so wichtig, dass ich sie für zivilgesellschaftlich förderungswürdig halte.

Eventuell besteht die Möglichkeit einer Teilförderung über Stiftungen. Im Falle, dass wir Fördermittel erhalten, die auch mein Gehalt abdecken, informiere ich selbstverständlich alle Geldgeber und wir entscheiden gemeinsam, wie wir die Gelder einsetzen oder ob eine Rückzahlung erfolgen soll.

WIE EINE FÖRDERUNG MÖGLICH IST

Du möchtest das mit möglich machen? Dann kannst du mich entweder über einen einmaligen Beitrag unterstützen oder mir monatlich einen Betrag zukommen lassen.

In beiden Fällen kannst du mir das Geld direkt zukommen lassen. Möchtest du einmalig einen Betrag spenden, kannst du das auch direkt hier über betterplace.me tun. Hier fallen Transaktionsgebühr in Höhe von 2,7 % zzgl. 0,35 € pro Spende inkl. MwSt. an.

Alternativ nimm gerne mit mir Kontakt auf und wir besprechen, wie du mir deine Spende direkt zukommen lassen kannst.

WIE SICH DER BETRAG ZUSAMMEN SETZT

Meine Lebenserhaltungskosten setzen sich folgendermaßen zusammen:

400€ Miete

400€ Lebensmittel

200€ Krankenversicherung

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1.000€/Monat x 12 = 12.000€

WAS PERMAKULTUR IST

Permakultur ist ein begeisterndes, mitreißendes Werkzeug, die eigene Welt zu verändern. Wir erkunden und gehen Wege, zukunftsfähige Lebensweisen und Lebensräume zu gestalten und zu erhalten. So soll für Mensch und Natur dauerhaft Entfaltung möglich sein. Permakultur kann auf alle Bereiche menschlichen Wirkens angewandt werden, z.B. im Garten, in Gemeinschaften, in Betrieb und Schule, im eigenen Alltag und der persönlichen Lebensgestaltung, in der Landwirtschaft, in Städten und der Politik.

Drei ethische Grundsätze stehen im Zentrum allen permakulturellen Wirkens. Auf ihre Verwirklichung ist jedes Permakultur Projekt ausgerichtet. Sie lauten:

Sorge für die Erde. Sorge für die Menschen. Begrenze Konsum und Wachstum und teile Überschüsse. (Noch mehr unter www.permakultur.de)

KONTEXT UND RELEVANZ EINER ERNÄHRUNGSWENDE

Die letzten Jahre zeigen zunehmend, dass der Klimawandel nicht nur bloße Theorie ist, sondern bereits heute Realität. Zusätzlich zur Veränderung langfristiger Mittelwerte zeigt sich dies vor allem durch verstärkte klimatische Schwankungen und durch eine Zunahme von extremen Wetterereignissen, die sich in Überschwemmungen mit stärkerer Erosion wie auch Trockenheiten und Dürre manifestieren.

Die vergangenen Jahre waren bereits die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Und werden die Treibhausgasemissionen nicht verringert, ist eine globale Erderwärmung um 0,2°C Grad Celsius pro Dekade für die nächsten 30 Jahre sehr wahrscheinlich. Bereits letztes Jahr war die Durchschnittstemperatur um etwa 2,7°C höher als zu Beginn der systematischen Auswertungen. Die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenbestände sind so komplex, dass sie bisher noch nicht richtig erfasst werden können. Manche Tiere und Pflanzenarten passen sich schnell an, wohingegen andere Bestände deutlich zurück gehen. Insgesamt ist jedoch zu beobachten, dass die Artenvielfalt zunehmend verloren geht. Verantwortlich dafür ist zu größten Teilen der menschliche Eingriff in die Natur – durch Landnutzungsänderungen, Verschmutzung und Klimawandel. Doch nicht nur die Biodiversität leidet darunter, sondern auch die Menschheit selbst. Denn die gute Qualität der Luft, des Wassers und der Böden sind von der biologischen Vielfalt abhängig - somit ist unsere gesamte Lebensgrundlage betroffen.

Unsere Art der Lebensmittelproduktion trägt einen großen Teil zur Klimakrise bei und leidet gleichzeitig mit am Stärksten unter den klimatischen Veränderungen. Zwischen 15-30% der gesamten Treibhausgasemissionen sind auf unsere Art der Ernährungsproduktion und -gewohnheiten zurück zu führen. Dabei sind andere Umweltschäden wie bspw. Der Verlust der Biodiversität, die Nitratbelastung des Grundwassers, der Verlust der Bodenfruchtbarkeit und Wasserspeicherkapazität und damit einhergehende Erosionen noch nicht miteingerechnet. Um unseren Anteil an der Erderwärmung zu begrenzen, müssen wir als Gesellschaft unsere Essgewohnheiten und die Nahrungsmittelproduktion deutlich umstellen. Wir brauchen ein Umdenken in der Landbewirtschaftung und die Entwicklung von neuen, nachhaltigen Landbewirtschaftungssystemen.

In Deutschland verzehrt ein Mensch etwa 500kg Nahrungsmittel pro Jahr. Davon stammen etwa zwei Drittel aus Übersee. Unabhängig von der Art und der Herkunft der Lebensmittel verursacht deren Erzeugung Umweltbelastungen. Die Höhe der Belastung hängt von verschiedenen Faktoren ab: Die Art und Weise der Bewirtschaftung der Flächen, die für die Herstellung benötigte Energiemenge und die verwendeten Energieträger, die Transportstrecken und -mittel. Am Beispiel der Transportwege wird das enorme Einsparungspotential deutlich – statt 1kg Gemüse aus Übersee können bei gleicher Umweltbelastung 11kg Gemüse aus Deutschland transportiert werden.

Durch lange Transportstrecken, Lagerung, künstliches Nachreifen lassen, Konservieren oder Verarbeiten von Lebensmitteln entstehen nicht nur Umweltbelastungen, sondern es gehen auch in großem Maße gesunde Inhaltsstoffe verloren. Dabei lassen sich alle für den Menschen wichtigen Inhaltsstoffe auch in heimischen Pflanzen finden. Werden diese auch noch regional und frisch bzw. gering verarbeitet bezogen, bleiben die Inhaltsstoffe und somit die positive gesundheitliche Wirkung erhalten. Unsere heute bekannten Obst- und Gemüsesorten finden ihren Ursprung alle in Wildpflanzen. Durch die Kultivierung und Züchtung, die ihr Hauptaugenmerk auf Ertrag und milden Geschmack hatten, sind viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gegangen. Wildpflanzen mit keiner oder geringer Anpassung durch Züchtung sind nährstoffdichter und gesünder.

Somit steckt in unserer Ernährungsweise ein großer Schlüssel zur Minimierung der Klimafolgeschäden und gleichzeitig der Gesundheitsförderung.

Eine umweltfreundliche Ernährung hat einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln, an saisonalen und regionalen Produkten, ist ökologisch erzeugt und nutzt möglichst gering industriell verarbeitete Lebensmittel, vermeidet wo immer möglich Verpackung und Verschwendung.

Damit wir eine solche Ernährung gesellschaftlich etablieren können, benötigt es kontextbezogene und regionale Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen, neue Methoden der Nahrungsmittelproduktion, den verstärkten Einbezug regionaler und saisonaler Lebensmittel, die Integration nachhaltig angebauter Nahrungsmittel in unseren Speiseplan sowie die Erhöhung der pflanzlichen Lebensmittel in unserer täglichen Ernährung. Ebenso gilt es gesellschaftliche Ernährungsbildung im Sinne einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden und umweltfreundlichen Ernährungskompetenz zu stärken.

Stefan Schwarzer selbst dazu unter

wir stehen drauf - Schloss Tempelhof - Reallabor für zukunftsfähige Landwirtschaft - YouTube

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Ein tolles Projekt und so gut beschrieben 👍
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