(English version below)
Hallo,
Die folgenden Worte fallen mir nicht leicht. Ich bin eigentlich jemand, der nicht gerne um Hilfe bittet oder Persönliches öffentlich teilt. Ein Lächeln im Gesicht und stark sein, das ist eigentlich das, was ich normalerweise mache.
Dabei sollte es normal sein, Schwäche zu zeigen und nach Unterstützung zu fragen. Daher bitte ich hier auf diesem Wege um Hilfe. Ich möchte lernen und anderen Menschen zeigen, dass man sich dafür nicht schämen sollte.
„Ich brauche Hilfe“ - jetzt ist es ausgesprochen... Ich brauche Hilfe für die Finanzierung meines Assistenzhundes Frida.
Ich leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), die mein Leben stark beeinträchtigt. Das bedeutet, dass Dinge, die andere ohne weiteres einfach machen können, für mich so viel schwieriger und überwältigender sind. Zum Beispiel einkaufen, Bahn fahren, mich mit Freunden treffen oder im Dunkeln das Haus zu verlassen, ist eine große Herausforderung. Albträume, Panikattacken und das Wiedererleben schlimmer Momente bestimmen meinen Alltag.
Um diesen Alltag bewältigen und am Leben teilhaben zu können, ist die kleine Frida Anfang Januar mit 16 Wochen bei mir eingezogen. Sie ist ein kleiner Aussiedoodle, der als Assistenzhund ausgebildet werden soll. Ein Assistenzhund ist eine große Unterstützung. Nach der Ausbildung hat Frida besondere Zugangsrechte und darf mich so beim Einkaufen, zu Ärzten oder auch in Museen begleiten. Sie gibt Sicherheit, Schutz und Beruhigung.
Zu Frida
Frida ist schon nach kurzer Zeit zu einem unentbehrlichen Teil meines Lebens geworden. Sie hilft mir, meinen Alltag zu strukturieren, schwierige Situationen zu bewältigen und meinen Weg zurück in ein selbstständigeres Leben zu finden. Sogar in der Bahn oder im Bus steht sie mir schon zur Seite, indem sie sich kuschelig auf meinem Schoß einrollt und mich beruhigt. Nach dem Motto: „Wenn ich gechillt bin, dann kannst du das als meine Hundemama auch sein.“ Durch ihre entspannte, selbstbewusste, aber auch sensible Art ist Frida so eine große Hilfe. Sie versteht sich sogar mit meiner Katze und findet es ganz wichtig, mir nachts um 3 Uhr höchst aufgeregt und feuchtnass zu zeigen, wie sehr sie mich liebt. Das ist eine besondere Verbindung, die so viel gibt.
Wir lernen Neues kennen und trainieren täglich in kurzen Einheiten, um weiter zu einem Team zusammenzuwachsen, das sich gegenseitig vertraut und aufeinander felsenfest verlassen kann. Ich arbeite mit einer Assistenzhundetrainerin für die Grundausbildung zusammen, mit der ich dann die spezifische Ausbildung machen werde. Sie steht mir mit Rat und Tat zur Seite und ist eine wichtige Unterstützung.
Die benötigte Unterstützung
Insgesamt belaufen sich die Kosten für einen Assistenzhund, wenn man ihn mit Unterstützung selber ausbildet, auf ca. 20.000 - 25.000 €. Ein Teil der Kosten ist voraussichtlich durch einen Fonds des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zugesichert, welcher sich auf 10.000 € beläuft, wenn er genehmigt wird. Leider wäre damit nur ein Teil der Kosten gedeckt. Erst ist die Kleine ein ganz normaler Welpe, der eine Grundausbildung, Futter, Spielzeug und Tierarztbesuche braucht.
Für was werden eure Spenden gebraucht?
-Tierarztbesuche (Impfungen, Gesundheitschecks, usw.)
-Welpentraining (Sozialisierung, Desensibilisierung, Grundlagen wie "nicht beißen", "nicht springen" usw.)
-später grundlegendes Gehorsamstraining (Gehen an der lockeren Leine, ruhige Begrüßung von Menschen und Hunden, "Lass das", "Komm her" usw.)
-Tierkrankenversicherung, damit unerwartete Tierarztkosten abgedeckt sind. So kann Frida alle notwendigen Behandlungen bekommen, ohne die Sorge, dass ich das Geld dafür nicht habe.
-laufende Kosten (Tierhaftpflichtversicherung, Futter, Pflege,...)
Ich halte euch auf dem Laufenden und nehme euch bei unserer Reise mit.
Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende oder das Teilen meiner Seite. Vielen Dank für eure Unterstützung. Das bedeutet Frida und mir sehr viel!
Hier könnt ihr unsere Reise auf Instagram begleiten.
@frida.aussiedoodle
Frida und Mareike
Hello,
The following words are not easy for me to say. I'm actually someone who doesn't like to ask for help or share personal things publicly. A smile on my face and being strong is actually what I usually do.
It should be normal to show weakness and ask for support. That's why I'm asking for help in this way. I want to learn and show other people that you shouldn't be ashamed of it.
"I need help" - now it's been said... I need help to pay for my assistance dog Frida.
I suffer from post-traumatic stress disorder (PTSD), which severely affects my life. This means that things that others can easily do are so much more difficult and overwhelming for me. For example, shopping, taking the train, meeting up with friends or leaving the house in the dark is a huge challenge. Nightmares, panic attacks and reliving bad moments dominate my everyday life.
Little Frida moved in with me at the beginning of January when she was 16 weeks old so that I could cope with this daily routine and take part in life. She is a small Aussiedoodle who is to be trained as an assistance dog. An assistance dog is a great support. After training, Frida has special access rights and can accompany me shopping, to the doctors or even to museums. She provides security, protection and reassurance.
About Frida
Frida has quickly become an indispensable part of my life. She helps me to structure my everyday life, cope with difficult situations and find my way back to a more independent life. She even stands by my side on the train or bus, curling up snugly on my lap and reassuring me. According to the motto: "If I'm chilled, then you can be too as my dog mom." Frida's relaxed, self-confident but also sensitive nature makes her such a great help. She even gets on with my cat and thinks it's really important to show me how much she loves me at 3 o'clock in the morning, all excited and wet. It's a special bond that gives so much.
We learn new things and train daily in short sessions to continue to grow into a team that trusts each other and can rely on each other rock solid. I work with an assistance dog trainer for the basic training, with whom I will then do the specific training. She provides me with help and advice and is an important source of support.
The support required
The total cost of an assistance dog, if you train it yourself with support, is around €20,000 - €25,000. Part of the cost is likely to be covered by a fund from the Federal Office for Family and Civil Society Tasks, which will amount to €10,000 if approved. Unfortunately, this would only cover part of the costs. At first, the little one is just a normal puppy who needs basic training, food, toys and visits to the vet.
What are your donations needed for?
-Vet visits (vaccinations, health checks, etc.)
-Puppy training (socialization, desensitization, basics like "no biting", "no jumping", etc.)
-later basic obedience training (walking on a loose leash, calmly greeting people and dogs, "leave it", "come here", etc.)
-Pet health insurance to cover unexpected veterinary costs. This way Frida can get all the treatment she needs without worrying that I won't have the money for it.
-Ongoing costs (animal liability insurance, food, care,...)
I will keep you up to date and take you with me on our journey.
We appreciate every donation, no matter how small, or sharing my page. Thank you so much for your support. It means a lot to Frida and me!
Frida and Mareike