Urteil BGH zur Untervermietung vom 28.01.2026

29.01.2026
Uta Karcher Schwalbach, Germany
Back to campaign

Liebe Freunde und UnterstützerInnen,

gestern hat der BGH ein Urteil zum Verbot von Gewinnerzielung bei der Untervermietung von Wohnraum gefällt und momentan kann ich noch gar nicht genau absehen ob und inwiefern dieses tatsächlich Auswirkungen auch auf mein Mietkonzept haben könnte. Wenn ich dieses Urteil grundsätzlich auch richtig und wichtig finde um allzu groben Mietwucher zu unterbinden, bringt es mich durchaus evtl. auch in Schwierigkeiten und erfordert ggf. Anpassungen.

Da ich bei 6 aktuell aktiven Zimmerangeboten mit einer Vielzahl an Möglichkeiten mit Einbußen durch Mietausfälle, Mietverspätungen und/oder Mietschäden und Kautionen rechnen muss, nehme ich NATÜRLICH etwas mehr Miete ein, um nicht selbst auf den Kosten sitzen zu bleiben. Jeder vernünftig wirtschaftende Vermieter tut dies ebenso und dies finde ich eigentlich auch absolut legitim!

Auch wenn ich auf Nachfrage immer genau belegen könnte, wohin diese "Mehreinnahmen" fließen, könnte bei einem oberflächlichen Blick auf mein System durchaus der Eindruck einer lediglich persönlichen Bereicherung stehen. Das komplette Gegenteil ist allerdings der tatsächliche Fall.

Bei einem genaueren Blick, wird sehr schnell ersichtlich, dass ich eine Vielzahl an wichtigen Kosten meiner Mieter mit supporte oder sogar ganz übernehme wie z.B. selbst zu zahlende Arztrechnungen, Partner-Handy-Verträge um Schuldenfallen vorzubeugen, ÖPNV-Kosten um Strafzahlungen zu vermeiden, Übernahme von Einkäufen für Grundnahrungsmittel wenn (noch) keine Tafelanbindung möglich ist, Übernahme von Strafgeldern aus Ordnungsdelikten um Gefängniszeiten zu verhindern, Zahlung von Mietrückständen aus Vormietverhältnissen etc. um ein Anwachsen von Schuldenbergen möglichst zu verhindern und, und, und... Wenn niemand da ist, der diese (oft lediglich aus Zahlungsunfähigkeit entstandenen) Kosten übernehmen würde, bleibt für Viele lediglich der Weg in die Privatinsolvenz. Was dies für einen (oft noch sehr jungen) Menschen bedeutet ist ziemlich verheerend und absolut demotivierend für seinen ganzen weiteren Lebensweg !

Ich werde der Übersichtlichkeit halber verschiedenen Spendenbereichen verschiedene Stichworte zuordnen, damit potentielle UnterstützerInnen sie dem jeweils für sie relevanten Spendenzweck genauer zuordnen können. Diese finden Sie untenstehend und auch noch einmal in einem Sonderpost.

Spendenzweck 1 "Arztrechnungen"

Spendenzweck 2 "ÖPNV"

Spendenzweck 3 "Handyvertrag"

Spendenzweck 4 "Grundnahrungsmittel"

Spendenzweck 5 "Strafgelder"

Spendenzweck 6 "Mietkosten/Kautionen/Reparaturen"

Ich hoffe sehr auf Ihre Mitunterstützung!

Uta Karcher

858 € of 5.000 € collected
17 %
Donate now

Other news 11