Wir haben jetzt eine eigene Website, auf der ihr uns direkt unterstützen könnt. Hier Aufruf unterschreiben & spenden.
Festgenommen und angezeigt: Helft uns jetzt im Schlachthaus-Prozess
Wir sind Anna und Hendrik. Während unserer Undercover-Recherche in einem Schlachthof wurden wir festgenommen. Wir haben Bilder aufgenommen, die die brutale CO₂-Betäubung von Schweinen vor der Tötung zeigen. Bilder, die es nur sehr selten an die Öffentlichkeit schaffen. Jetzt wird gegen uns wegen Hausfriedensbruchs ermittelt. Wir sind dorthin gegangen, wo sonst niemand hinsieht. Eine CO₂-Betäubungsanlage ist eine Blackbox – gesellschaftlich nahezu ein Tabuthema. Die Tiere leiden unter Panik, Schmerzen und Todesangst – sie führen quasi einen Erstickungskampf. Diese Methode ist die Achillesferse der Schweinebranche, denn es gibt wirtschaftlich kaum Alternativen, um so viele Schweine gleichzeitig zu betäuben. Diese Bilder sind der Industrie ein Dorn im Auge.
Gerichtsverfahren droht:
Unsere Bilder haben die Öffentlichkeit aufgerüttelt und zeigen die Wahrheit über ein System, das Tiere systematisch in diesen oft minutenlangen Kampf schickt. Schaut euch unsere Aufdeckung bei Animal Rights Watch und Plusminus an.
Animal Rights Watch: CO2-Betäubung Schweine
Ard Mediathek: CO2-Betäubung: Gnadenakt oder Tierquälerei?
Während in deutschen Schlachtfabriken jedes Jahr mehrere Millionen Schweine in den CO2-Todeskampf geschickt werden, sollen wir dafür bestraft werden, dass wir diese Bilder veröffentlicht haben?
Unser Ziel:
Wir wollen diesen Prozess offensiv führen, um zu zeigen: Undercover-Recherchen sind ein legitimes und notwendiges Mittel, um Missstände und Tierleid ans Licht zu bringen. Wir kämpfen für Transparenz und das Recht der Öffentlichkeit auf Information. Dafür steht unser Hashtag #TierleidSichtbarMachen.
Wofür wir Spenden benötigen:
Die Spenden werden für Anwalts- und Gerichtskosten sowie mögliche Folgekosten benötigt. Für Strafzahlungen werden die Spenden nicht verwendet. Zusätzlich planen wir eine Kampagne, um weiter auf die CO2-Betäubung aufmerksam zu machen – denn diese Tierqualerei muss in der Gesellschaft diskutiert werden. In diesem Zusammenhang entstehen Kosten, zum Beispiel für den Druck von Plakaten, den Aufbau und Betrieb einer Website, die Einrichtung eines Newsletters sowie Reise- und Fahrtkosten, etwa zu Gerichtsterminen oder anderen Veranstaltungen.
Jede Spende hilft, unseren Einsatz für die Tiere und das Recht auf Transparenz zu unterstützen und dafür einzustehen, dass Recherchen wie unsere legitimiert und geschützt werden.
Hilf uns, für Gerechtigkeit einzutreten und lasst uns gemeinsam #TierleidSichtbarMachen.
Foto: Marco Molitor | Photography for Animal Liberation | Instagram: @coffeeinthedesert