Vielen Dank an alle, die uns bereits unterstützt haben.
In den letzten Wochen hat sich einiges verändert.
Teilweise zum Positiven, aber leider auch zum Negativen.
Erst einmal das Positive:
Wie haben jetzt die Möglichkeit eine Hyperbare Kammer zu einem niedrigeren Preis zu bekommen, weshalb wir die angestrebte Summe senken können.
Dadurch hoffen wir unser Ziel schneller zu erreichen.
Das Gerät, was wir jetzt bekommen können kostet: 34.201,97 €
Was sich zum Negativen verändert hat, ist, dass jetzt bei Elena zusätzlich Diabetes Typ 1 und bei Sonja Rheumatoide Arthritis diagnostiziert wurde.
Beides sind Autoimmunerkrankungen, die im Zusammenhang mit ME/CFS auftreten können.
Diese zusätzlichen Erkrankungen haben uns in den letzten Wochen sehr mitgenommen.
Alleine Arztbesuche und der Aufwand Termine bei Fachärzten zu bekommen und die Einstellung mit Medikamenten ist für uns extrem anstrengend und führt oft zu einem Crash (mehrere Tage starke Kopfschmerzen und grippeähnliche Symptome).
Dazu kommt, das bei Sonja bereits zwei Rheumamittel aufgrund von starken Unverträglichkeitsreaktionen wieder abgesetzt werden mussten, so das die starken Gelenkschmerzen in Knien und Händen dazu führen, dass speziell vormittags gehen und greifen unmöglich ist.
Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung für Walter und Elena, die dann unterstützen müssen.
Die Möglichkeit ein Rheuma-Medikament zu finden, was auch von ME/CFS Erkrankten vertragen wird, gestaltet sich sehr schwierig.
Für Elena ist die Diagnose Diabetes ein zusätzlicher Schlag, der sie sehr niederdrückt und wodurch sie sich noch stärker eingeschränkt fühlt.
Sie ist noch in der Insulin-Einstellungsphase in der sich erhebliche Blutzuckerschwankungen körperlich belastend auswirken.
Aber es gibt auch etwas Positives.
Da beide Krankheiten Autoimmunerkrankungen sind bei denen Entzündungsprozesse eine Rolle spielen, haben wir die Hoffnung das auch hier die Hyperbare Therapie eine Verbesserung bringen kann, da sie speziell bei Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wirksam ist.
Wir setzen also weiterhin viel Hoffnung in die Hyperbare Therapie und sind für jede Unterstützung, die uns unserem Ziel näher bringt dankbar.
Viele Grüße,
Walter, Sonja und Elena