Help us bring Angelina to safety and back to study

Max-Wasil Schauseil Berlin, Germany

Help us bring Angelina to safety and back to study

2.758 € of 12.000 € collected
23 %
Donate now

Description

--Deutsch unten--

My name is Wasil, and I’m urgently raising funds to help bring Angelina—the 18-year-old daughter of my dear friend Samer—to safety from Syria and enable her to continue her studies.

Samer’s family belongs to the Druze minority, and since the recent regime change in Syria, their community has been facing rising violence, threats, and discrimination. Angelina, a biomedical engineering student in Damascus, can no longer attend university. Her mother, Reem, a philosophy professor, has also had to stop teaching due to threats against the Druze community. We fear for their safety. Druze students have left their universities en masse out of fear for their safety, as you see in this video: https://www.youtube.com/watch?v=f541aG0CxBc

You can find a summary of the situation in Syria at the bottom.

Samer fled Syria in 2017 after being targeted for his work as an opposition writer. He now lives in Germany under asylum and sends what support he can, but the options for bringing his family to safety are extremely limited. Family reunification would take years, and asylum applications are no longer being accepted by Germany.

We urgently need to raise €12,000 to be able to obtain a student visa and respond to the worsening situation. Your support will help us follow two possible paths:

We Have a Plan

Plan A – Student Visa to Germany:

Angelina has been learning German and is preparing to apply to a university in Germany. To secure a student visa, we must deposit €12,000 with German authorities as proof of financial support. The donations received are administered via my german bank account.

Plan B – Emergency exit, covering living expenses:

If the situation worsens, we need to get Angelina and Reem out of Syria immediately. We have housing ready in Lebanon, but we will need to cover their living costs (estimated at €1,000/month). The donations received will only be spend to cover their living expenses in Lebanon until we are able to obtain Angelina's study visa for Germany.

In Berlin, we’re already working with lawyers and support networks to help with the visa process and university admission. Angelina has already been learning German to obtain the necessary certificate. What we need now is your help to make this possible.

In Samer’s Words:

My daughter Angelina, 18 years old, is a first-year biomedical engineering student in Damascus. She lives in Jaramana with her mother, Reem, who is a philosophy professor at Damascus University (and my ex-wife). I have been sending them whatever I can monthly since I secretly left Syria as an opposition writer and came to Germany on a research grant, later obtaining asylum after the grant ended.

Signs of Islamization began spreading in the universities from day one, followed by increased harassment and intimidation of minority students, especially women who do not wear the hijab. Today, Angelina cannot go to university, and Reem has also stopped teaching, due to threats of murder or kidnapping targeting Druze after several incidents of identity-based killings, kidnappings of women, and stabbings of students at Aleppo University. 

Angelina never liked the idea of coming to Germany alone, and her mother and I respected her wish to stay until she finished university at least. But events have escalated dangerously in recent weeks, and I cannot help them leave. I have not yet obtained German citizenship, and any attempt to apply for “family reunification” would take between a year and a half to three years, in addition to the fact that Germany has stopped accepting asylum applications after the fall of the Assad regime.

Today, I am consumed by worry, stress, and an overwhelming sense of helplessness and guilt. I will try to get them both to safety and secure what is needed for Angelina to come quickly to Germany on a student visa. I may not be able to do this alone, but perhaps with joint effort and the support of friends and loved ones, I will succeed.

Thank you all.

How You Can Help

Please consider making a donation—any amount helps. You can also help us by sharing this campaign with others.

Thank you for taking the time to read Samer’s story. We are grateful for support and trust. We will keep you updated every step of the way.

— Wasil

------

Hilf uns, Angelina in Sicherheit zu bringen und ihr Studium zu ermöglichen

Mein Name ist Wasil, und ich sammle dringend Spenden, um Angelina – die 18-jährige Tochter meines lieben Freundes Samer – aus Syrien in Sicherheit zu bringen.

Samer’s Familie gehört der drusischen Minderheit an. Seit dem jüngsten Machtwechsel in Syrien ist diese Gemeinschaft zunehmender Gewalt, Bedrohung und Diskriminierung ausgesetzt. Angelina, die in Damaskus Biomedizintechnik studiert, kann nicht mehr zur Universität gehen. Ihre Mutter Reem, Professorin für Philosophie, musste ihre Lehrtätigkeit aus Angst vor Übergriffen auf die drusische Gemeinschaft ebenfalls einstellen. Wir machen uns große Sorgen um ihre Sicherheit. Viele drusische Studierende haben aus Angst die Universitäten verlassen: https://www.youtube.com/watch?v=f541aG0CxBc

Mehr Informationen über die Situation in Syrien finden Sie unten.

Samer floh 2017 aus Syrien, nachdem er wegen seiner Tätigkeit als oppositioneller Schriftsteller verfolgt wurde. Heute lebt er mit Asyl in Berlin und unterstützt seine Familie so gut er kann. Doch die Möglichkeiten, sie in Sicherheit zu bringen, sind äußerst begrenzt. Ein Antrag auf Familiennachzug würde Jahre dauern, und neue Asylanträge werden von Deutschland derzeit nicht mehr angenommen.

Wir müssen dringend 12.000 Euro sammeln, um ein Studentenvisum beantragen und im Notfall schnell handeln zu können. Ihre Unterstützung hilft uns, auf zwei Wegen aktiv zu werden:

Unser Plan

Plan A – Studentenvisum für Deutschland:

Angelina lernt bereits Deutsch und bereitet sich auf eine Bewerbung an einer deutschen Universität vor. Um ein Visum zu erhalten, müssen wir 12.000 Euro als finanziellen Nachweis bei den deutschen Behörden hinterlegen. Die eingegangenen Spenden werden über mein deutsches Bankkonto verwaltet.

Plan B – Deckung der Lebenshaltungskosten im Libanon:

Falls sich die Lage weiter verschärft, müssen wir Angelina und Reem sofort aus Syrien herausholen. Eine Unterkunft im Libanon können wir organisieren, aber wir müssen ihre Lebenshaltungskosten (ca. 1.000 Euro/Monat) für die Übergangszeit decken. Die eingegangenen Spenden werden nur zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten im Libanon verwendet, bis wir für Angelina ein Studienvisum in Deutschland erhalten.

In Berlin arbeiten wir bereits mit Anwält*innen und einem Unterstützungsnetzwerk an der Visumbeantragung und einer Studienzulassung. Angelina lernt bereits Deutsch, um das benötigte Zeugnis zu erhalten. Was uns fehlt, ist die finanzielle Grundlage, um schnell handeln zu können.

In Samers Worten:

Meine Tochter Angelina, 18 Jahre alt, studiert im ersten Semester Biomedizintechnik in Damaskus. Sie lebt in Jaramana bei ihrer Mutter Reem, die Philosophieprofessorin an der Universität Damaskus ist (und meine Ex-Frau). Seit ich Syrien als oppositioneller Schriftsteller verlassen musste und mit einem Forschungsstipendium nach Deutschland gekommen bin, habe ich ihnen monatlich so viel Geld nach Syrien geschickt wie möglich. Nachdem das Stipendium 2017 endete, habe ich in Deutschland Asyl erhalten.

Von Anfang an breiteten sich Anzeichen der Islamisierung an den Universitäten aus, gefolgt von zunehmender Belästigung und Einschüchterung von Minderheiten, insbesondere von Frauen, die kein Kopftuch tragen. Heute kann Angelina nicht mehr zur Universität gehen, und auch Reem hat ihre Lehrtätigkeit eingestellt, da sie mit Mord- und Entführungsdrohungen konfrontiert sind, die sich gegen Drusen richten. Dies geschieht vor dem Hintergrund mehrerer Vorfälle wie identitätsbasierter Morde, Entführungen von Frauen und Messerattacken auf Studenten, insbesondere an der Universität von Aleppo. 

Angelina mochte die Vorstellung nie, allein nach Deutschland zu kommen, und ihre Mutter und ich haben ihren Wunsch respektiert, ihr Studium in Syrien zu beenden. Doch die Ereignisse haben sich in den letzten Wochen gefährlich zugespitzt, und ich kann ihnen nicht helfen, das Land zu verlassen. Ich habe noch keine deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, und jeder Versuch, einen Antrag auf „Familienzusammenführung“ zu stellen, würde anderthalb bis drei Jahre dauern, abgesehen von der Tatsache, dass Deutschland nach dem Sturz des Assad-Regimes keine Asylanträge mehr annimmt.

Heute bin ich von Sorge, Stress und einem überwältigenden Gefühl von Hilflosigkeit und Schuldgefühlen erfüllt. Ich werde versuchen, sie beide in Sicherheit zu bringen und sicherzustellen, dass Angelina schnell mit einem Studentenvisum nach Deutschland kommen kann. Ich werde das möglicherweise nicht alleine schaffen, aber vielleicht ist es mit gemeinsamer Anstrengung möglich.

Ich danke Ihnen allen.

Wie Sie helfen können

Bitte ziehen Sie in Erwägung, eine Spende zu machen – jeder Beitrag hilft. Auch das Teilen dieser Kampagne mit Freund*innen oder in sozialen Netzwerken kann viel bewirken.

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, Samer’s Geschichte zu lesen. Wir sind für jede Form der Unterstützung und des Vertrauens zutiefst dankbar. Selbstverständlich halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

— Wasil

Samer zur Situation in Syrien

Nach dem Sturz des Assad-Regimes und vierzehn Jahren Revolution und Bürgerkrieg übernahm Ahmad al-Sharaa (ehemals Abu Mohammad al-Jolani) unmittelbar die Macht. Er ist der Anführer der mächtigsten radikal-islamistischen Gruppierung in Syrien und Leiter von Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), die seit 2017 die Region Idlib im Nordwesten Syriens kontrolliert.

Jolani, der zuvor sowohl dem IS als auch al-Qaida den Rücken kehrte, distanzierte sich strategisch vom internationalen Terrorismus dieser Gruppen und konzentrierte die Gewalt seiner Organisation auf die lokale Bevölkerung. In Idlib führte er das islamische Recht in seiner strengsten Form ein – wobei vor allem Frauen die Leidtragenden waren.

Seit seiner Machtergreifung in Damaskus lehnt Ahmad al-Sharaa jegliche Aufforderung syrischer Demokraten zur Teilung von Macht ab. Stattdessen bildete er eine sogenannte „Übergangsregierung“, bestehend ausschließlich aus HTS-Hardlinern, und ernannte sich selbst auf der „Siegenskonferenz“ – bei der islamistische Fraktionen aus ganz Syrien vertreten waren, jedoch Kurden, Drusen und selbstverständlich Alawiten ausgeschlossen blieben – zum „Übergangspräsidenten“ für fünf Jahre.

Al-Sharaa ließ HTS-Kader in allen Bereichen des syrischen Staates einsetzen, insbesondere in Justiz, Bildung und Militär. Er löste die reguläre Armee sofort auf und begann mit dem Aufbau einer neue Armee, die ausschließlich aus sunnitischen Freiwilligen besteht und nach den Grundsätzen des salafistisch-dschihadistischen Militantenismus geschult wird. Sein Ziel: nicht „Idlib zu syrisieren“, sondern ganz Syrien zu „idlibisieren“, indem er Bildung und Justiz zunehmend islamisiert.

Seine Übergangszeit begann mit schrecklichen Massakern an alawitischen Zivilist*innen – laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es bis zu 1.600 Todesopfer. Diese Gewalttaten folgten auf einen Hinterhalt durch Reste des alten Regimes gegen eine HTS-Einheit, woraufhin in Moscheen der Dschihad ausgerufen und zur allgemeinen Mobilmachung in der sunnitischen Armee aufgerufen wurde.

Nach einer neuen Welle von sektiererischer Hetze – unter anderem wegen einer Tonaufnahme, die einem drusischen Mann zugeschrieben wird und angeblich „den Propheten Mohammed beleidigte“ – kam es an den Universitäten von Homs und Damaskus zu islamistischen Studentenprotesten, die offen zur Vernichtung der Drusen aufriefen, ohne dass die Regierung eingriff.

Anschließend griffen regimetreue bewaffnete Gruppen drusische Gebiete nahe Sahnaya und Jaramana (bei Damaskus) an und starteten schließlich eine bewaffnete Offensive gegen die drusisch geprägte Stadt Suwayda – mit über 140 dokumentierten Todesopfern.

------

Samer summarizes the situation in Syria

After the fall of the Assad regime and fourteen years of revolution and civil war, power was immediately assumed by Ahmad al-Sharaa (formerly Abu Mohammad al-Jolani), the leader of the most powerful hardline Islamist faction in Syria and the head of Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), which has ruled the Idlib region in northwest Syria since 2017.

Jolani, who previously defected from both ISIS and al-Qaeda, cleverly abandoned the international terrorism espoused by those organizations and instead confined his group’s violence to the local community. He enforced Islamic law in Idlib in its most stringent forms through a carrot-and-stick policy, with women being its primary victims.

Since assuming power in Damascus, Ahmad al-Sharaa has rejected all appeals from Syrian democrats to share power or authority. Instead, he formed a “transitional government” composed of hardline HTS members. He appointed himself as “interim” president for five years during a conference that brought together Islamic factions from across Syria, the “Victory Conference,” excluding Kurds, Druze, and, of course, Alawites.

Al-Sharaa deployed HTS cadres throughout all branches of the Syrian state, especially the judiciary, education, and military. He immediately dissolved the army and began forming a new military force made up exclusively of Sunni volunteers, who are now being trained according to the principles of militant Salafi jihadism. He is quietly working to Islamize education and the judiciary, in a persistent effort to “Idlibize Syria” rather than “Syrianize Idlib,” which he initially ruled.

Al-Sharaa began his transitional period by committing horrific massacres against Alawite civilians, with the Syrian Observatory for Human Rights reporting up to 1,600 victims. This followed an ambush by remnants of the previous regime against an HTS group, after which jihad was declared in mosques and a general mobilization announced in the Sunni army. After another wave of sectarian and media incitement against the Druze, and the circulation of an audio recording attributed to a Druze individual insulting “the Prophet Muhammad,” Islamic student protests erupted at the universities of Homs and Damascus, openly calling for the extermination of the Druze without any government intervention. Subsequently, factions affiliated with the “state” attacked Druze areas near Damascus-Sahnaya and Jaramana, and then launched an armed assault on the Druze-majority city of Suwayda, resulting in more than 140 documented deaths.

Donations 44

Anonymous
100 €
6 months
Anonymous
100 €
6 months
ELOINE
198 €
7 months
Anonymous
270 €
7 months
Anonymous
100 €
7 months

News 1

Started by

Max-Wasil Schauseil
Berlin, Germany
30. May 2025
Children and Youths
2.758 € of 12.000 € collected
23 %
Donate now

Donations 44

Anonymous
100 €
6 months
Anonymous
100 €
6 months
ELOINE
198 €
7 months
Support this campaign Donate now
Anonymous
270 €
7 months
Anonymous
100 €
7 months
Anonymous
40 €
7 months
Anonymous
30 €
7 months
Anonymous
50 €
7 months

Share now and mobilize support

Reach more donors and help make this campaign visible

We've created shareable texts and images from this campaign. With just a few clicks, you can pass it on and help make a greater impact.

Send a message to the campaign starter

Do you want to report this campaign?

The campaign violates the Additional Terms of Use or specified permitted purposes for campaigns on GoodCrowd.org.

The campaign contains/encourages spam, insults or abusive behavior.

The campaign violates copyright or trademark rights.